Mini Fabula: Zwischenstand#
(Jänner 2026)#
von Martin KruscheUnser Ausgangspunkt war die Idee von Luis Siegl, Literatur und Buchillustrationen auf aktuelle Art zu kombinieren, um das in einem Ensemble von greifbaren Druckwerken umzusetzen. Dieser Teil von „Mini Fabula“ wird gerade Richtung Druckvorstufe bearbeitet.
Dabei ist ein kontrastreicher Kreis von Kunstschaffenden dem „Archipel“ näher gerückt. Das ergab unter anderem die „Echo-Linie“ mit zusätzlichen Beiträgen zu diesem Prozeß, mit Inputs, die über das Booklet hinausführen.
Inzwischen haben wir begleitend aber auch die „KI-Werkbank“, wo wir uns mit diesem neuen technischen System befassen, der sogenannten „Künstlichen Intelligenz“.
Dazu konnten wir mittlerweile einen „Resonanzraum“ einrichten, wo wir mit dem System KI experimentieren. (Vorerst hautsächlich von Jürgen Kapeller betrieben, dem Impresario der neuen Plattform „Art Challenge“.) Diese Leiste, „Mini Fabula: KI-Feedback“, ist quasi der Raum hinter dem Raum.
Das bedeutet, im Web ist „Mini Fabula“ derzeit auf vier Ebenen aktiv. Unsere Netzkultur-Aktivitäten entfalten sich über die primäre Projekt-Page, die dem Booklet gewidmet ist, und den drei begleitenden Ebenen:
- Echo: Die Übersicht (Spin-off und andere Schritte)
- Die KI-Werkbank (Schnittstellen zum Cyberspace)
- KI-Feedback (Ein Raum hinter dem Raum)
Das ist gesamt eine Entwicklung im Rahmen des Konzeptes „Das erweiterte Buch“, entstanden aus der Arbeit am Buch „An solchen Tagen“ von Martin Krusche und Richard Mayr.
Das heißt, wir loten aus, was praktisch machbar ist, wenn wir an einer Position in der Gutenberg-Galaxis festhalten, von da die Ereignisse aber in den Cyberspace verzweigen, nun auch in die nächsten Tiefen der KI, und dann zurückführen in den Raum der realen sozialen Begegnungen.
Und zwar durch gemeinsame Praxisschritte, aber auch zum Beispiel durch eine Ausstellung, die wir im Mai eröffnen werden und die Richard Mayr kuratiert:
- Achter Mai 2026 (Die kommende Ausstellung)
- Mini Fabula: Das Projekt (Übersicht)


