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Autorin Karin Klug
Autorin Karin Klug

Flocke: mondflirren#

(Vorwort zum Buch von Karin Klug)#

von Martin Krusche

Was immer einem vom Alltag abverlangt oder vom Leben auferlegt wird, wenn die Kunst ihren Moment hat, schafft sie Evidenz: Hier ist nun die Verständigung gelungen; und sei es bloß für Augenblicke, für einen Atemzug lang.

Solche Gedichte werden Sie hier finden. Zierliche Stücke, die man während nur weniger Herzschläge aufnehmen kann. Momente einer klingenden Klarheit.

Es hat dadurch Gewicht, dass es kaum Möglichkeiten gibt, anderen Menschen im Außen erfahrbar zu machen, was in einem selbst vorgeht. Die Seele, ein Universum. Darin allerhand verborgene Gebiete, die sich unseren Blicken, sogar unseren Ahnungen entziehen. Wie gut, in solchen Zusammenhängen Worte für das zu haben, was sich im eigenen Inneren ereignet.

Gedichte reichen über den alltäglichen Sprachgebrauch hinaus, machen die Barrieren zwischen unserer Seele und der Außenwelt durchlässiger. Das ist es, was eine Lyrikerin tut. Literatur ist ein Angebot. Eine Anregung, nach der Welt zu fragen und zugleich seinem Inneren zu lauschen. Darum geht es in diesem Buch.



Zum Buch#

Die mini-poems erzählen – in sehr verdichteter Form – von wilden Gefühlen und winzigen Momentaufnahmen, von scheinbar unscheinbaren Alltagsgedanken, ungewöhnlichen Erlebnissen, ganz normalen Tageseindrücken… nichts ist zu groß oder zu klein, um hier Platz zu finden. Und vermutlich jede und jeder wird sich dort oder da ein wenig wiederfinden.

Einige dieser minis sind Teil eines Tanztheaterstückes – sogar konkret dafür beauftragt – nämlich die „Vier Farben der Liebe“, inszeniert und choreographiert von Anastasia Ferrer, mit der Erstaufführung im April 2026 in Graz.



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