Florianiplatz: Barrieren#
(Wenn der Komfort Pause macht)#
von Martin KruscheIch neige zur Ansicht, daß die aktuellen Bauarbeiten dem Zentrum Gleisdorfs einen Schub neuer Möglichkeiten schaffen können. Als nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa unzählige Orte polyzentrisch wurden und der Besuch von Einkaufszentren an den Ortsrändern als eine Art Freizeitvergnügen promotet wurde, brachen ältere Strukturen ein und die Nahversorgung kippte stellenweise.
Mögen jene neuen Zentren auch für das Aufkommen von Kommunalsteuern vorteilhaft gewesen sein, der Lebensqualität von Orten haben sie da und dort Schaden zugefügt. Wenn sich jetzt also Gleisdorfs altes Zentrum über eine hohe Dichte an Bautätigkeit verändert, könnte es ein allgemeines Interesse daran geben, diesem städtischen Raum nächste Chancen zu schaffen. Wir werden sehen…
Szenen des Umbruchs#
Kürzlich standen die Laternen noch. Das ist nun Geschichte. Ich schließe aus der Art, wie sie verräumt wurden, daß sie nicht wieder aufgestellt werden, sondern der Florianiplatz ein neues Beleuchtungssystem erhalten wird. Ich habe an anderer Stelle schon betont, daß „Stadt“ stete Veränderung bedeutet. Ich staune immer wieder, wie viel Unmut es auslösen kann, wenn an dem Lebensstandard, den wir zu genießen uns angewöhnt haben, gearbeitet werden muß.Das ist dann aber auch die Gelegenheit, sehr verschiedene Auffassungen kennenzulernen, wie damit umzugehen sei, wenn die Normalität im Alltag Pause macht. Dabei ist offenbar ein Problem unausrottbar, das wir seit den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts kennen, als die Behörde anno 1905 die „Autler“ auf Nummerntafeln verpflichtete.
Es hatte selbst mit den wenigen Automobilen jener Jahre vor allem im städtischen Raum schnell Probleme gegeben, wo die Automobilisten sich im Vorankommen behindert sahen. Na, sag das heute wem: „Wenn es länger dauert, fahr eben früher los.“ Ein anderes Thema sind die Umsatzeinbußen der wenigen verbliebenen Innenstadtgeschäfte. Das wird sich vermutlich auch über ein gutes Weihnachtsgeschäft zum Jahresende nicht ausgleichen lassen.
Jedenfalls ist dieser komplexe Prozeß nun schon eine Weile in Gang und es läßt sich schwer von der Hand weisen, was in einer Nachricht aus dem Rathaus kürzlich zu lesen war: „Wir bauen hier an der Zukunft für Sie und kommende Generationen.“ (Siehe das Info am Seitenende!)
Die Gemeinde informiert#
Bauarbeiten am Gleisdorfer Ring: Update KW18-19#
Wir informieren: KW 18-19 (Zeitraum: 27.04. – 10.05.2026)Aktuelle Arbeiten:#
- Hinterfüllung der Künette für Fernwärme im Bereich Rathaus bis Steiermärkische Sparkasse
- Verlege- und Verfüllarbeiten Fernwärme von der Steiermärkischen Sparkasse bis Kaufhaus Mörath
- Wiederherstellung des Fernwärmeanschlusses im Bereich Steiermärkische Sparkasse
- Grabungsarbeiten für Fernwärme und Wasserhauptleitung vom Kaufhaus Mörath bis zur Kernstockgasse
- Verlege- und Verfüllarbeiten Fernwärme vom Kaufhaus Mörath bis zur Kernstockgasse
- Fräsarbeiten im Bereich Kernstockgasse (Weltladen) bis Weizer Straße
- Hausanschlüsse Fernwärme & Wasser im Bereich Volksbank & Apotheke
Hinweise:#
- Sperre der Parkflächen von der Steiermärkischen Sparkasse bis zur Kernstockgasse
- Abtragung der Bäume und diverser Verkehrszeichen bis zur Kernstockgasse
- Sperre der Fritz-Huber-Gasse bis voraussichtlich 29.05.2026
- Sperre der Parkflächen im Bereich Rathaus/Gasthaus Hierzer bis Solarbaum
- Sperre der Parkflächen Volksbank & Steiermärkische Sparkasse
- Teilweise Umleitung der Abfahrt über das Rathaus
- Anrampungsarbeiten für Fahrspurenverlegungen
Offen und erreichbar:#
- Mindestens eine Fahrspur am Ring bleibt offen.
- Die Innenstadt bleibt erreichbar, die Geschäfte haben wie gewohnt für Sie geöffnet.
Danke für Ihr Verständnis! Wir bauen hier an der Zukunft für Sie und kommende Generationen.


