Florianiplatz: Der Heilige#
(Die Säule)#
von Martin KruscheIn „Gleisdorf. Zur Geschichte einer oststeirischen Kleinregion.“ heißt es an einer Stelle, am Florianiplatz bestand das alte Rathaus, davor die nach 1633 errichtete Florianisäule und ein öffentlicher Brunnen. „1885 wurden die Viehmärkte vom Florianiplatz auf einen neugeschaffenen Viehmarktplatz in der Gartengasse (später Gelände des Postamtes) transferiert, der mit Pappel- und Kastanienbäumen bepflanzt wurde.“
Die Florianisäule erinnert an einen Großbrand von 1633. Das geschah damals nicht zum ersten Mal. Zitat: „Im Jahr 1588 wurde Gleisdorf durch die hoch schödlichen feuers Prunsten ... haimbgesuecht und verdörbt, also durch einen Großbrand schwer in Mitleidenschaft gezogen.“
Auch 1863 wurde in der Gendarmeriechronik ein Großbrand in Gleisdorf vermerkt. Die Säule wurde 1953 durch den Gleisdorfer Bildhauer Hans Schaggl restauriert, 2018 erneut auf Stand gebrach.




