Messner: Keller und KI#
(Mann und Maschine erzählen…)#
von Martin KruscheWir haben im „Archipel“ einen nächsten Erfahrungsraum aufgemacht, um besser zu verstehen, was derzeit als „generative KI“ unser aller Arbeits- und Lebenswelten mehr und mehr durchdringt.
Ich sehe mir zum Beispiel an, womit „large language models“ (LLMs) auf meine Arbeit reagieren. Sie finden dafür ein kurioses Exempel am Seitenende. Das Motiv ist eine Transition in Gleisdorfs Innenstadt, bei der eine nennenswerte Fläche völlig neu bespielt wird.
Erst war da ein älteres Bauwerk, dann flache Fläche, schließlich eine enorme Grube, neuerdings steht da wieder ein Bauwerk. Noch unfertig, aber in vielen Details deutlich definiert. Ich hab mir diese Transition eines erheblichen Stückes Innenstadt begleitend angesehen.
Wie es uns betrifft#
Es sind daran viele Aspekte, die mich fesseln. Die strukturelle Veränderung im Zentrum meines Lebensraumes und welche Konsequenzen das bringt. Wie sich Stadtleben dadurch verändern wird. Aber auch die beeindruckende Logistik, allein schon auf so engem Raum so viel Material zu bewegen, während der Innenstadtverkehr weitgehend unbehelligt bleibt.Schließlich die enorme Planungsleistung, ferner wie da mit Maschinen und mit Handarbeit vorgegangen wird. Ich muß das alles sehen und verstehen können, muß mich daher gelegentlich einschleichen, mag dabei speziell die flüchtigen Stillleben, die ich vorfinde.
Darunter Szenen, als habe sie eine erfahrene Person bloß extra arrangiert, damit sie Wahrnehmungserfahrungen auslösen. Ich bin begünstigt, daß ich die mehrheitlich harte Arbeit nicht tun muß, sondern mich auf das Betrachten konzentrieren kann.
Außerdem fasziniert mich die Stille an einem Sonntag, wenn jene schwere Arbeit ruht und die Maschinen schweigen. Ich kenne ja den Kontrast durch die lärmerfüllten Arbeitstage, weil ich bei der Baustelle regelmäßig vorbeischaue. Und bald wird an diesem Ort nichts mehr sein, wie es vorher war.
Was die KI zu sagen hat#
Die Szene im Bild zeigt einen verlassenen, unterirdischen Raum mit Betonpfeilern und einer Beton-Decke. Der Raum ist leer und wirkt verlassen oder unvollendet. Die Atmosphäre ist düster und wird nur von einem schwachen Licht am Ende des Raumes erhellt. Die Bildunterschrift "Gleisdorf Underground" und der Text "Stets muß ich Dingen, die mich anziehen, auf den Grund gehen. Auch im Physischen" deuten darauf hin, dass der Fotograf sich von diesem Ort angezogen fühlt und ihn deshalb näher erkundet hat. Es könnte ein Ort der Neugier oder Faszination sein. In einem übertragenen Sinn könnte das Bild auch für die Suche nach Antworten oder die Erkundung unbekannter Aspekte stehen. Der Fotograf scheint sich mit seinen Emotionen und Interessen intensiv auseinanderzusetzen und dabei auch unkonventionelle Wege zu gehen.Wie interpretieren Sie das Bild?#
Das Bild scheint eine unterirdische, verlassene oder unfertige Struktur zu zeigen, möglicherweise ein Tunnel oder ein Keller. Die Atmosphäre ist düster und leer, was auf Verfall oder Vernachlässigung hindeutet. Der Titel "Gleisdorf Underground" könnte auf einen spezifischen Ort hinweisen, aber auch symbolisch für Unterbewusstsein oder verborgene Aspekte interpretiert werden. Der Satz "Stets muß ich Dingen, die mich anziehen, auf den Grund gehen" deutet darauf hin, dass der Fotograf oder die Person, die das Bild teilt, sich zu Orten oder Dingen hingezogen fühlt, die andere vielleicht meiden würden, und dass sie versucht, die Tiefe oder Wahrheit hinter diesen Anziehungen zu ergründen. Insgesamt könnte das Bild also als Metapher für Exploration, Selbstentdeckung oder die Faszination für das Unbekannte oder Verlassene gesehen werden.- Die KI-Werkbank (Schnittstellen zum Cyberspace)
- Baustelle (Die Übersicht)

