Richard Mayr: „Tanz“#
(Die kommende Ausstellung)#
Das zweite Set im archipelischen „Kulturraum“ wird voraussichtlich Ende April eingerichtet werden. Es verzweigt eine besondere Veranstaltung nach Gleisdorf, denn schon in der Ursprungsgeschichte spielt Fotografie eine besondere Rolle. Von Anastasia Ferrer stammt „Vier Farben der Liebe“ (Ein zeitgenössisches Tanztheater über Nähe, Macht und Emotion).
Zitat: „In einem eleganten Gesellschafts-Foyer einer Fotoausstellung treffen drei Paare aufeinander, begleitet von zwei mysteriösen Figuren – einem Tänzer in schwarz und einer Tänzerin in weiß. Jedes Paar ist in seiner individuellen Liebesbeziehung von einem archetypischen Muster – einer starken Emotion – geprägt, die zugleich farbcodiert ist und nach und nach in Rückblenden offenbart wird: Harmonie und Freude – GELB, Streit – BURGUNDERROT, Unterwürfige Hingabe und Macht - BLAU.“
Richard Mayr war bei diesem Projekt nicht nur als Set-Fotograf tätig, von ihm stammen auch die Fotografien jener Ausstellung, die den Ort des Spiels bildet. Diese Arbeiten werden im „Kulturraum“ schließlich gezeigt.
Weshalb das Wort „voraussichtlich“ in der Ankündigung? Anders als bei einer fixen Ausstellung, wie zum Beispiel am 8. Mai 2026 in der vormaligen Poststation Gleisdorfs, bespielen wir dazu komplementär diverse Leerstände der Stadt. Es ist das dynamische Element in unserem Programm.
Dieser Modus korrespondiert mit dem metaphorischen Aspekt, der im Name „Archipel“ angelegt wurde. In jenem dynamischen Teil wissen wir nie, wie lange wir über einen Raum verfügen dürfen. Wenn wir eine Position aufgeben müssen, wandert das Projekt an den nächsten Ort.
Das erlaubt also keinen fixen Zeitplan. Doch wir schätzen diese Option, in der wir Flexibilität üben, mit der wir die statischeren Schritte ergänzen. Das sichert so - ganz nebenbei - auch ein Stück Unabhängigkeit.
- Übersicht: Licht 2.0
- Das Tanztheater Anastasia Ferrer (Übersicht)

