Die Tangente: Der Auftakt#
(Optionen des Flexiblen)#
von Martin KruscheDie Hauptseite dieses neuen archipelischen Teilprojektes beginnt mit dem Satz „Oft scheinen Wege versperrt zu sein. Dann eben raus aus den ausgetretenen Pfaden.“ Was manche Kulturschaffende im ersten Quartal 2026 als Blockade empfanden, wurzelt in einer kulturpolitischen Krise der Stadt Gleisdorf, wie ich sie hier in den letzten 40 Jahre noch nicht erlebt habe.
Das könnte man zum Anlaß nehmen, im Jammertal zu campieren. Oder man regiert darauf inhaltlich und strategisch. Wir haben im „Archipel“ die zweite Option gewählt. Mit dem 15. März 2026 ist auch nach außen und öffentlich manifest, was wir im ersten Quartal des Jahres erarbeitet haben.
„Die Tangente“ ergänzt im „Pop up-Modus“ komplementär, was wir an fixen Veranstaltungen vorbereitet haben. Wir kombinieren also zwei Veranstaltungs-Modi. Das bedeutet beispielsweise: Am 8. Mai 2026 wird in der vormaligen k.k. Poststation die Ausstellung „artgerecht“ eröffnet.
Auf dem Weg da hin werden wir prozeßhaft und jeweils zeitlich befristet einzelne Akzente setzen. Das beginnt gerade zum Themenkomplex „Licht 2.0“ mit einer Präsentation, an der Richard Mayr gerade arbeitet. Dieses Setting entfaltet sich über einzelne kleine Inputs, von denen jetzt schon welche da sind.
Zum Beispiel mit einer Schau historischer Kameras, auf dem Zeitpfeil angeordnet, zur Frage: „Wie kam die Fotografie in die Oststeiermark“? Mit diesem Prozeß sind wir augenblicklich Gäste in einem Haus der Familie Wesonig: Weizer Straße 4, neben dem Eissalon „Reina“.
Da weitere Stationen verschiedene Orte haben werden, brauchen wir dazu einen fixen Orientierungspunkt. Den haben wir mit dem „Zeit.Raum“. Da sind wir Gäste im Haus der Unternehmerin Barbara Schäfer (Manufaktur Csamay) in der Bürgergasse 12.
Dort ist momentan die letzte Station von „Poiesis im Zeit.Raum“ eingerichtet. Das wird demnächst die fixe Tangente-Leiste. Unsere konzeptuelle Verknüpfung der Genres Kunst, Wirtschaft & Wissenschaft hat solche Momente, denn Geld von Sponsoren ist nur eine von mehreren wichtigen Ressourcen für die Wissens- und Kulturarbeit.
Wer uns kostenlos Räume anbietet, gibt uns Grundlagen für unsere Engagement, um die Arbeit nach außen zutragen. Das trifft ja auch auf den Raum für unsere kommende Ausstellung „artgerecht“ zu. Die vormaligen Stallungen der k.k. Poststation, im Besitz des Ärzteehepaares Ulli und Georg Kurtz, haben sich für unsere Projekte schon hervorragend bewährt.
- Die Tangente (Startseite)
Kontext#
- Übersicht: Mini Fabula (Das Projekt)
- artgerecht (Ausstellung)
- Licht 2.0 (Teilprojekt)
- Poiesis im Zeit.Raum (Teilprojekt)

