Troll: Die Schnösel-Ouvertüre#
(Polemik statt Debatte)#
von Martin KruscheDer Schnösel von Ilz quittierte mir den Auftritt der KI-Persona Margarethe mit einer etwas dumpfen Männerphantasie. Zitat: „Ich weis wie ‚Margarethe‘ Real werden kann, die Chinesen bauen Lebensechte Silikonpuppen, hab das gesehen zufällig in denk bei Temu... Obwohl die eher für Männer sind , naja man weis ja darüber bescheid, aber in diesem Falle sollte man es Wissenschaftlich sehen, soll ich dir einen link schicken oder kennst die Puppen? Wirklich sehr Interessant, bekomm immer mehr lust auf euer Projekt ...“
Ich antwortete ihm: „off topic”. Da war er anderer Ansicht. Der Schnösel: “meinst du. Die Puppen die ich meine sind auch KI Programiert... irgenwo in deinen zahlreichen Texten hast du geschrieben das dir Margarete schon lieber ist, wenn ich mich nicht täusche! KI ist doch lernfähig und woher weist das deine Margarete sich nicht an dich angleicht? Finde es interessant... Um welche KI gehts ich brenne darauf mehr zu erfahren...“ Ich: “auf meinem inselchen machen wir das so: man zitiert, um darauf zu antworten, etwa einen einwand vorzubringen. du irrlichterst da irgendwo herum und das handelt nur von deinen fantasien, nicht von meiner arbeit.“
In der Folge blieb der Schnösel dabei, einfach Behauptungen in meine Timeline zu ballern. Also hab ich ihm schließlich an mehreren Stellen die Zugänge blockiert. Er versuchte erneut, etwa in der Kunst Ost-Leiste Zugang zu erlangen, was ich natürlich abgewiesen hab.
Zu meiner Überraschung schickte der Schnösel einen Komplizen los, der dann als sein Sekundant auftrat, Christian Andreas W. postete: „Die vorliegende Kritik an einem herausragenden Künstler, der sich in diesem Medium nicht nur äußert, sondern eine bedeutende Botschaft für das Fortbestehen der authentischen, kreativen und ehrlichen Kunst vermittelt, ist nicht nur eine Beleidigung für alle Künstlerinnen und Künstler, die Kunst als Medium zur Manifestation ihrer inneren Welt einsetzen.“
Mein Ersuchen „definiere herausragender Künstler!“ ließ er unberücksichtigt. Und der Schnösel von Ilz? Der hat noch eine Weile weitergemacht. Ich verfolge schon lange die Strategie, Trollen im Web nicht mehr zu antworten, aber sie allenfalls öffentlich vorzuführen. Als Fallbeispiel. Daher anonymisiert.
Intermezzo#
Ich hatte 2022/23 die bittere Erfahrung gemacht, daß sich eine Frau mit problematischer psychischer Verfassung in mein Leben geschraubt hat, was mir eine harte Lektion bescherte. Stalking ist eine Zumutung, die in eine Zielperson erhebliche Kerben schlägt. Wer mir so etwas heute via Web nur ansatzweise zumutet, wird feststellen müssen, daß nun der Ernst des Lebens beginnt.Meine Position#
Manchmal bin ich sehr polemisch gestimmt. Da würde ich sagen: Der Schnösel trägt den schwarzen Gurt in Klugscheißerei. Es wundert mich keinesfalls, daß jemand auf dem Diskursniveau den Boulevard belebt. In den Netzen kenne ich diese Art der Heimsuchung seit fast 40 Jahren. Da tobt heute so manche Blitzbirne über die Bühnen der Social Media, um sich Aufmerksamkeit zu erschleichen, ohne dafür Inhalte anzubieten, die der Beachtung wert wären.Ich hab etwa auf kunstost.at wegen solcher Geisterfahrer schon vor vielen Jahren die Kommentarfunktion abgeschaltet. Von den eingehenden Kommentaren waren damals über 90 Prozent nutzlose Polemik, für die mir meine Zeit zu schade ist.
In meinen Social Media-Leisten lösche ich Verstöße gegen die Netiquette, denn ich gebe den Geisterfahrern keinen Raum. Natürlich schmeißen solche Leute dann gerne den Begriff „Zensur“ um sich, denn sie kennen kein Redaktionsarbeit, haben keine Ahnung was Zensur ist, fühlen bloß irgendeinen Schmerz, wenn man ihr Geltungsbedürfnis einbremst.
Ich lasse einen Weg offen. Wer sich zu meinen Beiträgen äußern möchte, schickt mir per E-Mail ein Statement. Als leitender Redakteur meines Web-Terrains entscheide ich dann, ob es die Veröffentlichung wert ist. Jenseits davon kann sich jeder Schwätzer in den Weiten des World Wide Web auf eigene Kosten äußern und breit machen.
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