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Bäckerei, Konditorei#

Brotbackofen
Brotbackofen. Gemeinfrei von pixabay.com
Ursprünglich waren Bäckereien in erster Linie mit der Herstellung des Grundnahrungsmittels Brot und seiner Abarten beschäftigt.

Die Verwendung gemahlener Körner als Nahrung ist über 30.000 Jahre alt, wie Funde aus Tschechien und Russland belegen. Vor ca.10.000 Jahren begann der Mensch dann mit dem systematischen Anbau von Getreide zur eigenen Ernährung. Ursprünglich wurde das Getreide gemahlen und mit Wasser vermengt als Brei gegessen. Später wurde der Brei auf heißen Steinen oder in der Asche als Fladenbrot gebacken. Noch früher haben vermutlich Nomadenvölker schon den aus wildem Getreide und anderen Zutaten gekochten Brei auf heißen Steinen nur getrocknet und so haltbar und transportierbar gemacht.

Bei der Zubereitung von Brot sind die großen Meilensteine die Einführung des Backofens (um einen Brotlaib zu backen muss die Hitze von allen Seiten einwirken) und der Einsatz von Hefen: Durch das Gären des Brotteigs wird dieser Luftiger, weniger hart. Nördlich der Alpen ist die Verwendung des Gärungsprozesses schon vor 700 vor Christi nachgewiesen, wobei sich die Gärungsprozesse vermutlich parallel zur Biervergärung entwickelt haben.

In den letzten 150 Jahren werden laufende neue Backwaren aus den verschiendensten Mehlen, mit einer große Auswahl von Zutaten und Verfahre hergestellt: Aus dem Grundnahrungsmittel entwickelten sich die auch Speisen, wie sie heute vor allem von Konditoreien angeboten werden, die sich allen Arten von Süßwaren widmen, wie etwa Bonbons, Zuckerwatte, Lokum und Halva, Kakaoerzeugnisse wie Schokolade, mit Zucker haltbar gemachte Früchte wie Marmelade, Gelee und kandierte Früchte, Gummibären und andere Fruchtgummis, viele Dauerbackwaren, auf Nüssen basierende Spezialitäten wie Nougat, Marzipan, Speiseeis, usw.

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