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Installation#

Alte Wasserleitungen
Alte Wasserleitungen. Gemeinfrei von pixabay.com
Die Aquädukte und öffentlichen Bäder der alten Römer sind die wohl bekanntesten Beispiele früher Installationstechnik, die Cloaka Maxima in Rom gilt als eines der ältesten Abwassersysteme der Welt. Das für Rohrleitungen und Bäder verwendete Blei stand allerdings schon damals im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein.

Mit dem Untergang des römischen Reichs stagnierte auch die Weiterentwicklung sanitärer Einrichtungen. Aber das enorme Wachstum der modernen, dicht bevölkerten Städte im 19. Jahrhundert machte effiziente Ver- und Entsorgungssysteme zur Verhinderung von Epidemien notwendig - bis dahin waren Abfälle ja einfach in einen Fluss oder gar nur auf die Straße geworfen worden und das Trinkwasser stammte aus entsprechend verunreinigten Brunnen.

Dabei kamen z.B. in den Vereinigten Staaten verzinkte Eisenrohre für die Trinkwasserversorgung zur Verwendung, nach ca. 1960 Kupferrohre und in Efuropa hielt sich die Verwendung von Blei als Material für Wasserleitungen bis nach dem II. Weltkrieg, erst danach wurde es wegen der Gefahr einer Bleivergiftung durch Kupfer ersetzt. In den letzten Jahren finden aber immer häufiger Kunststoffrohre Verwendung.

Doch es geht nicht nur um reine Funktionalität, diese wird vorausgesetzt! Große, luxuriös ausgestattete Bäder stehen auf der Wunschliste bei der Schaffung eines eigenen Heims ganz oben und eine komfortable Zentralheizung gilt als selbstverständlich.

Neben der oben kommentierten Installation von Fließwasser ohne oder durch einen Installateur hat sich der Begriff inzwischen auch auf andere Bereiche übertragen: in der Computerwelt spricht man z.B. von der Installation eines neuen Betriebssystems, einer Software oder eines Treibers, aber auch bei elektrischen oder Heizungsanlagen Anlagen wird der Begriff verwendet, aber auch in anderen Bereichen setzt er sich immer mehr durch, d.h. der Begriff unterliegt einer zunehmenden Ausweitung.

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