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Polymer#

Ein Polymer ist ein großes Molekül, ein Makromolekül, das durch die Verkettung gleichartiger oder verschiedenartiger Bausteine („Repetiereinheiten“) entsteht. Wegen der Breite der Eigenschaften spielen sowohl natürliche wie synthetische Polymere eine große Rolle im täglichen Leben, beispielsweise in Autos, Flugzeugen, Eisenbahnen, Verpackungen, Lebensmitteln, Textilien, Kosmetika, Medikamenten, medizinischen Implantaten, Baustoffen, Landwirtschaftsprodukten, Farben, Lacken, als Gehäuse für elektronische Geräte, Lampen, als Kabelummantelung, auch als Hilfsstoffe zur Reinigung von Abwässern, als Haarfestiger, als Feuchteabsorber, in Waschmitteln, als Klebstoffe usw. Der jährliche Verbrauch von mehr als 150 Mio. t Polymere weltweit macht deutlich, wie wichtig diese Stoffe sind.

Man unterscheidet natürliche Polymere (Biopolymere), die in Lebewesen synthetisiert werden und die die Grundbausteine der Organismen bilden. Zu diesen Polymeren zählen die Proteine, Polysacharide wie Zellulose, Stärke und Chitin oder Nukleinsäuren, die viele biologische Funktionen erfüllen, wie etwa die Desoxyribonukleinsäure als Erbsubstanz.

Synthetische Polymere (Kunststoffe) werden industriell meist als Folgeprodukt der Petrochemie hergestellt, aber auch die Produktion aus Pflanzen (Biokunststoffe) ist möglich. Es gehören dazu z.B. Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol , Polyvinylchlorid, Polycarbonat, Polyurethane, u.a.

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