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Die Domestizierung von Wildtieren begann, als der Mensch sesshaft wurde und erste Formen von Landwirtschaft entstanden. Dies geschah einerseits im sog. „Fruchtbaren Halbmond“ in Vorderasien bzw. in Zentral-China vor etwa 10.500 bis 10.000 Jahren und später dann in den südamerikanischen Anden.

Erste Tiere waren dabei Rinder, Schafe und Ziegen, alles Pflanzenfresser, die in erster Linie der Fleischversorgung dienten bzw. deren Milch verwendet wurde. Nur der Hund war schon Jahrtausende davor von nomadisierenden Jägern und Sammlern domestiziert worden.

Heute unterscheiden wird zwischen reinen Nutztieren als Lieferanten von Fleisch, Milch, Fett aber auch Federn, Honig oder Pelzen einerseits bzw. Jagdhelfern, Wach- oder Arbeitstieren andererseits, und Haustieren, die rein zum persönlichen Vergnügen angeschafft werden und oft die Rolle von Familienmitgliedern übernehmen.

A propos: Der Ausdruck „Schoßhund“ für kleine Hunde, die von (meistens) Damen als modisches Accessoire oder als Spielgefährte gehalten werden, leitet sich von ihrer ursprünglichen Funktion ab: durch ihre höhere Körpertemperatur die Flöhe von der Dame abzuziehen!

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