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Vermessungswesen#

Theodolit
Klassischer Theodolit. Gemein frei von pixabay.com
Das Vermessungswesen beschäftigt sich mit der Erfassung von Punkten auf der Erdoberfläche, in Räumen oder an Objekten, derer Ausmaße oder Grenzen man aus irgendeinem Grund benötigt.

Als Vermessungsinstrumente wurden traditionell Theodoliten eingesetzt, das sind Winkelmessinstrument, die in der Geodäsie (Vermessungskunde) zur Messung von Horizontalrichtungen und Zenit- oder Vertikalwinkeln Verwendung finden.

Für eine Messung ist eine absolut lotrechte Lage erforderlich, u.U. fallweise nur durch Aufhängung zu erreichen.

Heute stehen als Alternativen Tachymeter zur Verfügung, die zusätzliche die schräg gemessene Entfernung zum Zielpunkt bestimmen kann.

Immer mehr wird auch die GPS Vermessung eingesetzt, die die Lage eines Punktes über Satellitentechnologie bestimmt.

Man unterscheidet die verschiedensten Vermessungsanwendungen, z. B.

  • Ingenieurvermessung (hauptsächlich für Bauwerke jeder Art)
  • Landvermessung (für topografische Karten)
  • Katastervermessung (für Definition von Grundstückgrenzen)
  • Bergvermessung (vor allem im Bergbau)
  • Hydrografische Vermessungen (um die Tiefe von Gewässern festzustellen)
  • Schiffsvermessungen (um deren Inhaltsvolumen zu finden)
  • Astronomische Vermessungen, usw.

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