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75 Jahre Salzburger Festspiele#

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Ein Kunstrat, bestehend aus den Mitgliedern Max Reinhardt, Franz Schalk, Richard Strauss, Hugo von Hofmannsthal und Adolf Roller, setzte die Idee der Salzburger Festspiele durch. Die Eröffnung fand am 22. August 1920 auf dem Domplatz mit einer Aufführung von Hugo von Hofmannsthals "Jedermann" unter der Regie von Max Reinhardt statt. Im Laufe der Zeit gewann die Musik immer mehr an Gewicht. Schon 1921 gab es zahlreiche Konzerte und 1922 wurden vier Mozart-Opern aufgeführt. Von den bis einschließlich 1994 in Szene gesetzten 1843 Aufführungen des musikalischen Theaters galten 936 den Werken Mozarts. Es gab insgesamt 1381 Schauspielaufführungen, davon 425 des "Jedermann". Das "Kleine Festspielhaus" wurde von den Salzburger Architekten Hans Hofmann und Erich Engels geplant und 1963 eröffnet. Es faßt 1324 Sitz- und 60 Stehplätze. Die barocke Felsenreitschule wurde 1926 durch Reinhardt in das Festspielgeschehen einbezogen. 1948 hat Herbert von Karajan mit Glucks "Orpheus und Eurydike" hier erstmals eine Oper dirigiert. Das "Große Festspielhaus" wurde 1960 von Karajan eröffnet. Seit 1992 wird auch das aufgelassene Sudhaus auf der Pernerinsel bei Hallein in die Festspiele einbezogen.