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Burgruine Taggenbrunn#

Bezirkshauptmannschaft: St. Veit an der Glan Kaernten, St. Veit an der Glan

Gemeinde: St. Georgen am Längsee Kaernten, St. Georgen am Laengsee

Katastralgemeinde: Taggenbrunn Kaernten, Taggenbrunn



Ausgedehnte, weithin sichtbare Anlage mit Resten eines Wohnbaues des 15. Jh.s; große Ringmauern mit drei vorstehenden Rundtürmen und einem Zugbrückentor. Reste des Palas und der Wirtschaftsgebäude.

1157 als „Castrum Takenbrunne" urk. erwähnt; damals Besitz der Salzburger Erzbischöfe. Im 13. und 15. Jh. zerstört; ein weitgehender Neubau erfolgte unter Erzbischof Leonhard von Keutschach (nach 1494). Bis 1692 in Salzburger Besitz, 1803 Staatsgut.

1974/75 erfolgte eine Restaurierung und der Einbau einer Gaststätte.


Eigentümer: Ing. Kleinszig


Weiterführendes#




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten, Vorarbeiten von Karl Ginhart, neubearb. von Ernst Bacher, Ilse Friesen, Geza Hajos, Wolfram Heike, Elisabeth Herzig, Horst R. Huber, Margarete Migaes, Jörg Oberhaidacher, Elisabeth Reichmann-Endres, Margareta Vyoral-Tschapka, 2. verb. Auflage, Wien 1981, Seite 694f;
  • Henckel, Hugo, Burgen und Schlösser in Kärnten II, Klagenfurt-Wien 1964, Seite II/165ff
  • Valvasor Topographia Archiducatus Carinthiae Nachdruck der Ausgabe von 1688, Klagenfurt 1975, Seite 218f
  • Wiessner, Hermann — Seebach, Gerhard — Vyoral-Tschapka, Margareta, Burgen und Schlösser in Kärnten (Kärnten I), Burgen und Schlösser um Wolfsberg, Friesach, St. Veit, 2. erw. Aufl., Wien 1977, Seite I/125ff