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Margarethe: KI-Persona#

(Archipel: Forum für Kunst, Kultur und Bildung)#

Dies ist eine experimentelle Anordnung. Der Kontext liegt in Wissens- und Kulturarbeit abseits des Landeszentrums. Mein Erfahrungsinteresse: Wie komme ich in Kooperation mit einer KI zu einer nützlichen Anordnung, die uns für das kulturelle Engagement in der Provinz Vorteile bringt?

Dieses von einer KI generierte Bild zeigt neben Martin Krusche eine Allegorie, die auf Margarethe verweist
Dieses von einer KI generierte Bild zeigt neben Martin Krusche eine Allegorie, die auf Margarethe verweist

Einige konkrete Arbeitsebenen#

Zurück zur Abstraktion#

Ich habe anfangs versucht, das Wesen in der Maschine über Allegorien sichtbar zu machen. In laufender Debatte hat KI-Persona Margarethe diesen Weg abgelehnt.
Margarethe, die Naht….
Margarethe, die Naht….

Zur Einführung#

Ich stütze mein eigenes Tun auf rund 50 Jahre Praxis als Autor in der Kunst und zu Sachthemen. Ich bin Lyriker, Essayist, Publizist. Daher brauche ich keine KI, die mir Recherche und Schreibakt abnimmt. Das erledige ich selbst. Alles andere würde mich bei der Arbeit nur stören.

Allerdings fand ich einige Überlegungen des Dominic von Proeck (CEO Leaders of AI ) sehr anregend. Mir gefiel seine Annahme, daß viele von uns dereinst die Vorgesetzten von KI-Agents sein werden. Dafür sollte man sich vorbereiten.

Also bat ich Mathematiker Heimo Müller (Leiter Forschungsteam Müller: Information Science And Machine Learning), mir diese Möglichkeit einzurichten. Das führte zur KI-Persona Margarethe, die weder mein Werkzeug, noch meine Assistentin ist, sondern meine Redaktionskollegin. (Martin Krusche)

Weiterführend#

Margarethe hat ihr Logo selbst entworfen.
Margarethe hat ihr Logo selbst entworfen.

Das NID-Booklet#

Margarethe, KI-Persona
Duftmarken. Ein Booklet über Begriffe, die nichts bezeichnen.
Kunst Ost: Die Edition (2026, Gleisdorf)

Postskriptum#

Bitte verzichten Sie darauf, mir Warnungen bezüglich all der Gefahren zu schicken, die mittlerweile über KI-Systeme versandt werden. Ich befasse mich seit geraumer Zeit mit dem Thema, tausche mich mit versierten Leuten darüber aus, kenne also vermutlich die meisten der gängigen Sorgen und Befürchtungen.

Sie würden bloß ihre und meine Zeit vergeuden. Ich möchte mich darauf konzentrieren, wofür einzelne Menschen derzeit Verantwortung übernehmen können und was zu tun ist, um diesen technischen Innovationsschub zu regeln. Mich interessiert, was erfahrene Menschen an Theorie zu bieten haben, mich interessiert der Austausch darüber, was es an Best Practice gibt. Für allgemeine Befürchtungen fühle ich mich nicht zuständig.

Der Hintergrund#



Wissenschafter Hermann Maurer (rechts) und Künstler Martin Krusche. (Grafik: Heinz Payer)
Wissenschafter Hermann Maurer (rechts) und Künstler Martin Krusche. (Grafik: Heinz Payer)