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Wallfahrtskirche Maria de Victoria auf dem Weißen Berg#

Liebe Besucher,
Sie stehen hier an dem Ort, an dem am 8.11.1620 eine Schlacht stattfand, in der Tausende von Soldaten unterschiedlicher Konfessionen aus verschiedenen Ländern Europas fielen. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde hier der Wallfahrtsort „Maria vom Siege" erbaut. Der Hauptinitiator für diesen Bau war der Prager Maler Christian Luna. Die Konzeption der Ambiten mit vier Eckkapellen sowie die Zentralkuppel wird J. B. Santini zugeschrieben. An der Ausschmückung der Kirche und der Ambiten mit Fresken beteiligten sich bedeutende Maler: C. D. Asam, J. A. Schöpf und W. L. Reiner. Die Bildhauer-Arbeiten stammen vorwiegend von J. O. Mayer. Der hiesige Wallfahrtsort ist eng mit dem sogenannten Strakonitzer Gnadenbild verbunden, das nach der Überlieferung in den Händen des spanischen Karmetitermönches Dominik á Jesu Maria eine wichtige Rolle bei der Schlacht spielte. Eine Kopie befindet sich am Hauptaltar der Wallfahrtskirche. Während eines Ganges durch die Ambiten sehen Sie in den Kuppeln 47 marianische Wallfahrtsorte aus ganz Europa. Die Hau ptwallfahrt findet am 15. August, dem Fest Mariä Himmelfahrt, statt (bzw. am nächsten Sonntag). Seit *2001 werden in diesem Areal Bau- und Restaurierungsarbeiten durchgeführt, die vorwiegend aus Spenden derer finanziert werden, für die dieser Ort wichtig ist. Im Jahr 2018 wurde der Wallfahrtsort zum Nationalen Kulturdenkmal erklärt.

Quelle: Schautafel im Kloster