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Österreichisches Museumsgütesiegel, © http://www.museumsguetesiegel.at

Salzburg Museum #

5010 Salzburg, Mozartplatz 1 5010 Salzburg, Mozartplatz 1


Das Salzburg Museum (bis 2007: Salzburger Museum Carolino Augusteum - SMCA) wurde unter patriotischen Vorzeichen 1834 durch Vinzenz Maria Süß gegründet, 1850 von Carolina Augusta, der Witwe Kaiser Franz I., unter ihr Protektorat genommen und 2 Jahre später als Teil der städtischen Verwaltung anerkannt. Ein Jahr nach der Gründung des Salzburger Museumsvereins (1922) erfolgte die Ausgliederung der naturkundlichen Sammlung in das Haus der Natur. Im Organisationsstatut von 1966 beteiligte sich das Land Salzburg gleichwertig neben der Stadt.

Bibliothek und Archiv des Salzburg Museum befinden sich im Studiengebäude Alpenstraße. Die Präsenzbibliothek umfasst 150.000 Druckwerke, davon 5000 die vor dem Jahr 1780 erschienen sind. 3500 Zeitschriftentitel werden gesammelt. Das Museum steht in ständigem Kontakt mit 350 Schriftentauschpartnern in Europa.

Schau-Plätze:

  • Das Salzburg Museum befindet sich seit 2007 in der renovierten Neuen Residenz auf dem Mozartplatz. Unter dem Motto "Mythos Salzburg" werden im 2. Stock die wichtigsten Salzburger Themen gezeigt. Das 3. Obergeschoss ist Werken des 1943 geborenen Malers Gottfried Salzmann gewidmet. Der Künstler, der in Frankreich lebt, schenkte dem Salzburg Museum eine größere Anzahl von Bildern. In der "Panorama-Passage" sieht man Stadtmodelle und archäologische Funde.
  • Panorama Museum, Residenzplatz 9: Das von Johann Michael Sattler (1786-1847) angefertigte Panoramagemälde ist rund 125 qm groß und hat einen Umfang von 26 Metern. Es zeigt die Stadt Salzburg und ihr Umland um 1829.
  • Das Spielzeugmuseum, Bürgerspitalgasse 2, bietet seinen kleinen Gästen ein Aktivprogramm unter dem Motto "Spielen - erleben - staunen". Dazu zählt eine 12 m lange Modelleisenbahnanlage.
  • Das Festungsmuseum wurde im Jahr 2000 neu eröffnet. Es befindet sich im 1077 begonnenen und mehrfach ausgebauten Hohen Stock der Festung Hohensalzburg und zählt zu den meist besuchten Museen Österreichs.
  • Das 1924 etablierte Volkskunde Museum im 1615 erbauten Hellbrunner Monatsschlössl zeigt volkskundliche Ausstellungen.
  • DasDomgrabungsmuseum am Residenzplatzgewährt seit 1974 Einblicke in die Bautätigkeit im Bereich des heutigen Doms (römische Villa, Fundamente des romanischen Doms aus dem späten 12. Jahrhundert).
  • DomQuartier - Nordoratorium: Seit 2014 ist im DomQuartier ein Rundgang durch 1.300 Jahre weltliche und kirchliche (Kunst-) Geschichte Salzburgs möglich. In vier in einer Flucht gelegene Räumen stehen dem Salzburg Museum als Partner 400 m2 für Ausstellungen barocker Kunst zur Verfügung. Die Stuckausstattung stammt aus dem Weihejahr des barocken Doms (1628). Höhepunkt ist das Rupertusoratorium, dessen Altar- und Deckenbilder Szenen aus dem Leben des Hl. Rupert zeigen.
  • Das Salzburger Glockenspiel auf der Neuen Residenz spielt dreimal täglich der Jahreszeit angepasste Melodien, von denen mehr als 100 zur Auswahl stehen. Die Tonreihe der 35 Glocken umfasst drei Oktaven.
  • Das Keltenmuseum Hallein, Pflegerplatz 5, 5400 Hallein, wird seit 2012 vom Salzburg Museum geführt, ebenso das
  • Stille Nacht Museum, Gruberplatz 1, 5400 Hallein. Dieses präsentiert das Schaffen des Komponisten des berühmten Weihnachtsliedes. Das barrierefreie Museum befindet sich im ehemaligen Mesner- und Chorregentenhaus, wo Franz Xaver Gruber 28 Jahre lang gelebt und gearbeitet hat


Quellen:

Homepage
Caroline Auguste (1792-1872), Ausstellungskatalog, Salzburg 1993
Ein kulturelles Gedächtnis. Die Landesmuseen Österreichs und Südtirols im Überblick. Wien 2009

hmw