Schattenburg Museum#
6800 Feldkirch/Vorarlberg, Burggasse 1 6800 Feldkirch/Vorarlberg, Burggasse 1Die Schattenburg, das Wahrzeichen von Feldkirch, liegt auf einem Felssporn hoch über der Stadt. Bauherren waren die Grafen von Montfort, das bedeutendste Dynastengeschlecht Vorarlbergs im Hochmittelalter. Der Pfandherr Graf Friedrich VII. von Toggenburg (1416-1436) ließ drei Flügelbauten errichten.1641 erfolgte auf der Westseite ein Anbau in Fachwerktechnik. Nach der Zeit der Montforter und der Habsburgischen Vögte diente die Schattenburg als Kaserne, Gefängnis und Armenhaus. Im 19. Jahrhundert verhinderten die Bürger ihren Abbruch. Seit 1917 befindet sich das Museum in der Schattenburg. Es bietet 18 Museumsräume in drei Stockwerken.
- Gotisches Zimmer
- Vogtei
- Trachtenzimmer
- Bürgerliches Zimmer
- Palas
- Alte Burgkapelle
Das wichtigste Kunstwerk in diesem bis 1614 als Burgkapelle dienenden Raum ist das von Hans Huber um 1507 geschaffene Fresko mit Szenen aus dem Alten Testament.
Im Scheitel der Bogenlaibung ist „Maria Lactans“, die stillende Muttergottes, mit einem vor ihr knieenden Stifter zu sehen. Im oberen Teil thront „Christus der Weltenrichter“ auf einem Regenbogen. Das Altarblatt mit der Darstellung der Madonna, , den Heiligen Johannes Nepomuk und Martin schuf Johann Josef Kauffmann, der Vater der Malerin Angelika Kauffmann (1741-1807).
- Gräfinnenzimmer
- Vedutenkabinett
- Bergfried
Quelle: