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Österreichisches Museumsgütesiegel, © http://www.museumsguetesiegel.at

Tiroler Landesmuseen (TLM)#

6020 Innsbruck, Museumstraße 6020 Innsbruck, Museumstraße

Die Tiroler Landesmuseen sind mit ihren vielfältigen Sammlungen und dem Zusammenschluss von fünf Häusern ein Universalmuseum. Sie verwalten neben dem steirischen Landesmuseum den größten regionalen Sammlungsbestand Österreichs. 2007 wurde die Tiroler Landesmuseen-Betriebsgesellschaft m.b.H. (TLM) gegründet, um mit der Zusammenführung des Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum mit dem Zeughaus, dem Tiroler Volkskunstmuseum, der Hofkirche, dem Kaiserschützenmuseum und dem Volksliedarchiv gemeinsam die kulturelle Vergangenheit Tirols zu dokumentieren. 2011 gehört auch das Tirol Panorama mit Kaiserjägermuseum zur TLM, an der das Land Tirol 60 % und der Verein Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum 40 % der Anteile halten. Seit 2017 beherbergt das Sammlungs- und Forschungszentrum auf rund 14.000 m² Gesamtfläche die Depotbestände, Werkstätten und Labors der Tiroler Landesmuseen.

Das 1823 gegründete, 1845 eröffnete Landesmuseum Ferdinandeum ist nach Budapest und Graz das drittälteste “Nationalmuseum” in der österreichisch-ungarischen Monarchie. Es befindet sich in einem historistischen Gebäude, dem einzigen Innsbrucks mit einer Fassade im Stil der Florentiner Renaissance. Die Initiative zur Museumsgründung ging 1800 von Erzherzog Johann (der 1842 auch den Grundstein des Gebäudes legte und drei Jahre später die Eröffnung vornahm) und dem Gouverneur von Tirol, Karl Graf Chotek statt. Thronfolger Erzherzog Ferdinand übernahm das Protektorat und stimmte der Namensgebung „Ferdinandeum“ zu. Die Sammlungen entstanden durch Geschenke aus der Bevölkerung und gezielte Kunstankäufe durch den Museumsverein. Als "Gedächtnis Tirols" bietet das Museum Ferdinandeum eine Zeitreise durch 30.000 Jahre.

1. und 2. Obergeschoß: Ältere Kunstgeschichte
Die Älteren Kunstgeschichtlichen Sammlungen geben mit ihren ca. 8000 Werken einen Überblick über 900 Jahre europäische Kunstgeschichte – vom 11. Jahrhundert bis um 1900. Schwerpunkte bilden die Tiroler und die internationale Kunst des Mittelalters, wie Spitzenwerke aus der Zeit Maximilians I. , ein qualitätvoller und umfangreicher Bestand an niederländischer Malerei des Goldenen Zeitalters, italienischer und französischer Kunst vom 14. bis 18. Jahrhundert, barocke Skulpturen und Gemälde, Vertreter der österreichischen und deutschen Historien-, Porträt-, Genre- und Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts.

1. und 2. Obergeschoß: Kabinetträume der Grafischen Sammlung

Der Bestand umfasst rund 1.000 italienische, 300 niederländische, 300 deutsche, Zeichnungen, 3.000 Zeichnungen des Tiroler Barock, 4.000 Zeichnungen des 19. sowie 5.000 des 20. und 21. Jahrhundert. Der druckgrafische Bestand enthält etwa 12.000 Blatt. Aus konservatorischen Gründen wird die Ausstellung in den vier grafischen Kabinetten dreimal jährlich umgestaltet.

2. und 3. Obergeschoß: Moderne Sammlungen

Mit der „Olympia-Stiftung“ des Landes Tirol, der Landeshauptstadt Innsbruck und der Wirtschaftskammer Tirol werden seit 1965 die wichtigsten stilistischen Tendenzen der österreichischen Kunst des 20. Jahrhunderts präsentiert. Darunter sind Arbeiten von Valie Export, Maria Lassnig, Oswald Oberhuber, Walter Pichler oder Bruno Gironcoli. Wesentliche Werke der internationalen Gegenwartskunst ergänzen die Modernen Sammlungen.

2. Obergeschoß: Musiksammlung
Mit rund 20.000 Schriften und Handdrucke in der Notensammlung und 400 historischen Instrumenten bildet die Musiksammlung einen Bestand von internationaler Bedeutung. Zu sehen sind Streich- und Zupfinstrumente, historische Klaviere und Blasinstrumente.

1. Untergeschoß: Archäologie
Die archäologische Schausammlung „Zeitreise in die Vor- und Frühgeschichte Tirols“ im bietet einen chronologischen Rundgang von der Steinzeit bis ins Frühmittelalter. In den Themenblöcken Leben, Wirtschaft, Religion, Kult, Tod und Jenseitsvorstellungen erschließt sich die Zeit zwischen dem 30. Jahrtausend v. Chr. und dem 9. Jahrhundert n. Chr. Das 1823 gegründete Landesmuseum Ferdinandeum war nach Budapest und Graz das drittälteste “Nationalmuseum” in der österreichisch-ungarischen Monarchie. Es befindet sich in einem historistischen Gebäude, dem einzigen Innsbrucks mit einer Fassade im Stil der Florentiner Renaissance. Es umfasst grafische Sammlungen, archäologische, historische, kunstgeschichtliche naturwissenschaftliche Sammlungen, Musiksammlung und Bibliothek.


Quellen:
Homepage

hmw