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Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung#

Uni Graz mit HR-Excellence-Award in Berlin ausgezeichnet#

Kerstin Käfer, Lydia Kurz, Eva Regle, Philippe Streit und Julia Goldgruber
Human Resources Excellence Award für Initiative des Personalressorts der Uni Graz: Kerstin Käfer, Lydia Kurz, Eva Regle, Philippe Streit und Julia Goldgruber (v.l.)
Foto: Uni Graz/Schweiger

Menschen mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen Chancengleichheit in der Arbeitswelt einräumen: Diesem gesellschaftlichen Auftrag hat sich die Karl-Franzens-Universität Graz verpflichtet und dazu im Oktober 2016 das Projekt „Uniqability meets University – Nachhaltige Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, neue Arbeitsplätze, die ausschließlich behinderten Menschen zur Verfügung stehen, zu schaffen. Knapp ein Jahr nach dem Start kann die Initiative eine erfolgreiche Bilanz vorweisen: Zusätzliche 56 Personen haben mittlerweile an der Uni Graz einen Arbeitsplatz gefunden. „Entscheidend für den Erfolg ist das spezielle Recruitingverfahren. Interessierte mit einer Behinderung bewerben sich nicht auf eine konkret ausgeschriebene Stelle, sondern von sich aus initiativ. Im Gespräch werden Fähigkeiten und Fertigkeiten der BewerberInnen identifiziert und unter Berücksichtigung der jeweiligen Beeinträchtigung ein entsprechender Arbeitsplatz eingerichtet“, schildert Projektleiterin Eva Regele vom Personalressort der Uni Graz.

Für die verstärkten Maßnahmen erhielt die Uni Graz am 24. November 2017 in Berlin den Human Resources Excellence Award 2017 in der in der Kategorie „Diversity Management“ für KMU. Die Human Resources Excellence Awards (HREA) zeichnet herausragende Personalarbeit in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus. Das Magazin „Human Resources Manager“ und die Quadriga würdigten heuer bereits zum sechsten Mal die innovativsten Strategien im Bereich des Personalmanagements.