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Von Karl Popper zur Quantenmechanik#

Brückenschlag zwischen (Natur-)Wissenschaft und Philosophie#

Symbolbild Quantenmechanik
Das philosophische Problem der Interpretation der Quantenmechanik steht u.a. im Fokus der Tagung "Shut up and Contemplate"
Foto: Universität Wien/Barbara Mair

"ShutUpandContemplate!" lautet der Name eines Symposiums, das am 3. März an der Fakultät für Physik stattfindet und eine Verbindung zwischen der Naturwissenschaft und ihrem philosophischen und sozioökonomischen Kontext schaffen will. WissenschafterInnen aus unterschiedlichen Disziplinen beleuchten dabei Themen von Karl Poppers Wissenschaftstheorie über die sozialen Auswirkungen der Forschung bis hin zum philosophischen Problem der Interpretation der Quantenmechanik.

Das interdisziplinäre Symposium über Wissenschaft, Philosophie und Gesellschaft will den historischen und sozioökonomischen Kontext der Entwicklung der Wissenschaften beleuchten. Dabei werden ForscherInnen aus verschiedenen Disziplinen Vorträge (in englischer Sprache) halten, die sich mit den philosophischen Grundlagen der Wissenschaften, deren historischen und sozialen Kontext sowie Interpretationen der Quantenmechanik beschäftigen.

Zum ersten Themenblock sprechen Karl Milford vom Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Wien, Christian Damböck vom Institut Wiener Kreis und Elisabeth Nemeth, ehemalige Dekanin der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft der Universität Wien. Sie gehen auf die philosophischen Hintergründe der Wissenschaften ausgehend vom Wiener Kreis bis Karl Popper ein.

Im zweiten Teil beschäftigen sich Maximilian Fochler vom Institut für Wissenschafts- und Technikforschung der Universität Wien sowie Angelo Baracca vom Institut für Physik der Universität Florenz (Italien) mit dem Konzept der sozialen Konstruktion der Wissenschaften.

Im dritten und letzten Abschnitt werden diese Konzepte auf das Problem der Interpretation der Quantenmechanik übertragen. Quantenphysiker Caslav Brukner und Teilchenphysiker Reinhold Bertlmann werden über die offenen Fragen der Quantenmechanik sprechen.

Die Veranstaltung soll die Verbindung zwischen der modernen wissenschaftlichen Praxis und den philosophischen, sozioökonomischen und historischen Grundlagen zeigen, insbesondere für interessierte Studierende.

Symposium #

Shut Up and Contemplate!
Zeit: Freitag, 3. März, 9 bis 19 Uhr
Ort: Lise-Meitner-Hörsaal der Fakultät für Physik der Universität Wien, 1090 Wien, Strudlhofgasse 4

Weitere Informationen und Programmdetails: https://shutupandcontemplatesymposium.wordpress.com

Die Veranstaltungsreihe ist öffentlich und kostenfrei.

Rückfragehinweis#

Mag. Alexandra Frey
Pressebüro der Universität Wien
Forschung und Lehre
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