Corps Gothia Innsbruck

Wappen Zirkel
Gothia Wappen.JPG
Frei und Treu!
Basisdaten
Hochschule/n: LFU, MUI, MCI, UMIT
Gründung: WS 1870/71
Gründungsort: Innsbruck
Verbände: Kösener Senioren-Convents-Verband
Farben: enzianblau-weiß-alpenrosenrot
Art des Bundes: Corps
Stellung zur Mensur: schlagend
Wahlspruch: Frei und Treu!
Feldgeschrei (Panier): Gladius Ultor Noster
Mitglieder insgesamt: ca. 100 (Okt. 2010)
Aktive: ca. 10 (Okt. 2010)
Website: http://www.gothia-innsbruck.at

Das Corps Gothia ist ein Tiroler Corps (Studentenverbindung) im Kösener Senioren-Convents-Verband (KSCV). Es ist zudem das erste Corps aus Österreich, das in den KSCV aufgenommen wurde.

Das Corps ist pflichtschlagend und farbentragend. Die Mitglieder rekrutieren sich aus Studenten und ehemaligen Studenten (Akademiker) der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, der Medizinischen Universität Innsbruck sowie des Management Centers Innsbruck.

Inhaltsverzeichnis

Couleur

Die Mitglieder des Corps Gothia tragen die Farben "enzianblau-weiß-alpenrosenrot"' mit silberner Perkussion. Dazu wird eine blaue Mütze und von den aktiven Corpsmitgliedern zusätzlich eine blaue Kneipjacke getragen. Die Füchse tragen das "enzianblau-alpenrosenrote" Fuchsenband.

Der Wahlspruch des Corps lautet "Frei und Treu!". Der Waffenspruch des Corps lautet "Gladius Ultor Noster" ("Das Schwert sei unser Rächer").

Das Wappen des akad. Corps Gothia zeigt im linken unteren Feld das Wappen der Stadt Meran - dieses stellt den Bezug zu Südtirol, der Heimat der Gründer des Corps, dar.

Geschichte

Die Verbindung während der Zeit der k.u.k. Monarchie

Zu Beginn des Wintersemesters 1870 beschloss eine Tafelrunde junger Meraner Studenten, die ähnliche Interessen hatten und Vorstellungen teilten, sich eine feste Grundlage zu geben und eine Verbindung zu stiften. Die Stifter aus Südtirol waren der Jurist Atz, der Mediziner Prünster und die fünf Philosophen Sandbichler, Wimmer, Tanzer, Kohl und Pupp.

So entstand am 20. Oktober 1870 im Gasthaus "Beim Müller" in Wilten eine neue akademische Verbindung, die sich zunächst den Namen “Walhalla” gab. Die neue Verbindung fand bald ziemlichen Anklang in Studentenkreisen, so kamen bereits im Wintersemesters 1870/71 weitere sieben Füchse dazu. Obwohl die Walhalla noch keinen Einfluss auf ihre Mitglieder nahm, was den Gebrauch der studentischen Waffen anging, so wurde dies doch als Selbstverständlichkeit angesehen. Der größte Teil der Aktiven besuchte denn auch den Paukboden des Corps Athesia Innsbruck. Im Sommersemester 1871 stieg die erste Mensur zwischen Walhalla und Rhaetia.

Im Wintersemester 1871/72 nahm das Verbindungsleben ausgeprägtere, deutlichere Formen an. Am 16. November 1871 wurden neue Statuten, bestehend aus 24 Paragraphen, angenommen. Als Verbindungsfarben wurden "Violett-Silber-Schwarz" festgesetzt, mit braunen Mützen, der Wahlspruch lautete “Frei und Treu”. Zweck der Verbindung war es, "(...) studentische Interessen zu wahren, den Fortschritt zu befördern und innige Kameradschaftlichkeit zu pflegen."[1] Die Verbindung als solche nahm die Verpflichtung zum Schlagen von Mensuren noch nicht an, verpflichtete jedoch jedes Mitglied, seine Ehre zu wahren und dafür zu sorgen, dass die Ehre der Verbindung keinen Schaden erleidet.

Einen neuen Schritt unternahm die Verbindung am 15. Dezember 1871. Sie nahm die Farben enzianblau-weiß-rot und enzianblaue Mützen an. Am 11. Januar 1872 wurde die unbedingte Satisfaktion eingeführt. Am 8. März 1872 konstituierte sich die Walhalla schließlich als Corps.

Der erste österreichische SC im KSCV

Um ein engeres Verhältnis zu den beiden älteren Innsbrucker Corps zu schaffen, wurde ein SC-Verhältnis eingegangen und der SC-Comment gegenseitig garantiert. Am 16. Mai 1872 nahm das Corps den Namen „Gothia“ an. Neue Statuten wurden ausgearbeitet und am 15. Oktober 1873 endgültig angenommen. In diesen waren alle jene Änderungen vorgenommen worden, die die Corpserklärung notwendig gemacht hatte. "Der Verein führt den Namen Gothia und ist akademisches Corps, dem als solchen politische und religiöse Bestrebungen fremd sind."[2]

1875, nach einem Zusammenstoß zwischen Mitgliedern des Senioren-Convents und der Verbindung "Voralbergia", der Vorläuferin der Burschenschaft Suevia, bei dem es auch zu Tätlichkeiten gekommen war, wurde Gothia, zusammen mit Corps Athesia, von der Stadthalterei aufgelöst.

Melker Congress 1881

Gothia bestand im Geheimen jedoch weiter bis zur Rekonstitution am 2. August 1876. Gegen Ende der 1880er Jahre wurde die Lage, wie für die Corps in Österreich überhaupt, so auch für Gothia schwieriger. Der Melker S.C.-Verband, die Vereinigung der österreichischen Corps unter dem Goten Theodor Christomannos, hatte sich wieder aufgelöst. Die burschenschaftlichen Ideen und Strömungen hatten die Studentenschaft der k.u.k. Monarchie voll erfasst. Gleichzeitig verstärkten sich zudem die Gegensätze zu den klerikalen Verbindungen des CV. Diese manifestierten sich u.a durch das Auskundschaften und Denunzieren jeder Schlägerpartie des Corps, was zeitweise einen geregelten Mensurbetrieb fast zu vereiteln drohte.

Das Corps hatte sich mehr als ein Jahrzehnt auf seiner Höhe behauptet, jedoch folgte eine schlechte Zeit. Immer heftiger und energischer wurden die Angriffe der Burschenschafter, auch in Innsbruck. Die politische Lage trieb den akademischen Nachwuchs den Burschenschaftern in die Hände. Die Aktivenzahl des Corps sank von Jahr zu Jahr. So beantragte der Senat im Sommersemester 1891 sogar die Auflösung des Corps, welche allerdings von der Stadthalterei abgelehnt wurde. Die Corpsverhältnisse der anderen österreichischen Hochschulen waren ebenfalls schlecht, so dass auch von einem Zusammenschluss mit den wenigen verbliebenen Corps nichts zu hoffen war. Demgemäß kam in den Corpskreisen der Gedanke auf, eine feste Stütze in dem Anschluss an einen mächtigen Verband zu suchen: Den Kösener Senioren-Convents-Verband (KSCV). Und so wurde beim 25-jährigen Stiftungsfest am 19. Oktober 1895 der Beschluss gefasst, um Aufnahme in den KSCV nachzusuchen. Nach Überwindung vieler Schwierigkeiten gelang am 4. März 1898 dem Corps unter Führung von Christomannos die Aufnahme in den Verband. Unter der Schirmherrschaft des SC zu München, speziell des Corps Suevia München, fochten die Goten ihre 12 Anerkennungspartien vor dem SC. Schon am nächsten Kösener Congress im Jahre 1898 nach der Aufnahme Gothias in den KSCV wurde dem CC der Gothia Sitz- und Stimmrecht bewilligt. Gothia war somit das erste Corps aus Österreich, das in den Kösener Senioren-Convents-Verband aufgenommen worden war.

Diese Aufnahme in den ältesten Dachverband der Studentenverbindungen stellte einen neuen Abschnitt in der Geschichte des Corps dar. Mit einem Schlag trat Gothia in gänzlich neue Verhältnisse ein. Das ganze erste Jahrzehnt, seit dem Eintritt in den KSCV, war ein einziger verzweifelter Kampf um das Fortbestehen des Corps. Viele Semester war es fast unmöglich, die zum Aufrechterhalten der Gothia notwendigen drei Corpsburschen zusammenzubringen. Daneben gab es noch große andere Arbeiten für die aktiven Corpsburschen. Neue Statuten mussten geschaffen werden, was auch im Jahre 1900 geschah. Trotz aller verzweifelten Anstrengungen war die Lage des Corps im Jahre 1904 aussichtslos geworden. Am 2. Mai 1904 musste die Gothia aus Mangel an Aktiven suspendieren. Durch Unterstützung des Corps Franconia Tübingen konnte Gothia am 7. Juli 1905 rekonstituiert und eine Reihe von neuen Füchsen aufgenommen werden.

Nach einer langen Prüfungszeit hatte Gothia es soweit gebracht, dass im Jahre 1910 Vertreter des Corps Suevia München, des Corps Thuringia Jena und des Corps Hassia Gießen, drei der mächtigsten Corps des einflussreichen „Schwarzen Kreises“, beim 40-jährigen Stiftungsfest anwesend waren. Am 11. November 1911 kam es dann zum Abschluss eines offiziellen Vorstellungsverhältnisses mit Suevia München, während mit Thuringia Jena noch ein inoffizielles Vorstellungsverhältnis bestand.

Im Ersten Weltkrieg, der auch das traditionelle Studentenleben in Innsbruck zum Erliegen brachte, kämpften sehr viele Goten auf Seiten der Mittelmächte und viele ließen ihr Leben.

Die Gothia in der Zeit der Ersten Republik und des Dritten Reiches

Hauptgebäude der Universität Innsbruck

Nach dem Ersten Weltkrieg erklärte die österreichische Nationalversammlung Deutschösterreich zum Bestandteil des Deutschen Reiches. Als die Entente-Mächte diesen Beschluss hintertrieben, nahm der KSCV, auf Betreiben u.a. des Alten Herren der Gothia Walther Hemmeter, trotzdem auch die übrigen österreichischen sowie die böhmischen und mährischen Corps auf.

Als der Tiroler Landtag im April 1921 eine Volksabstimmung im Bundesland Tirol durchführen ließ, bei der sich eine Mehrheit der Tiroler von 98,8 % für den Zusammenschluss Tirols mit Deutschland aussprach, waren es die Aktiven der Gothia, die spontan und aus deutsch-patriotischer Begeisterung die Grenzpfähle zu Bayern bei Scharnitz entfernten und als Zeichen der Zugehörigkeit Tirols zu Deutschland nach Innsbruck brachten, um sie durch die Straßen zu tragen und schließlich im Landhaus zu deponieren.[3][4]

Den Deutsch/Tiroler-Patriotismus der Mitglieder der Gothia mißverstehend, suchte in der Folgezeit der studentische Arm der österreichischen Nationalsozialisten die Nähe zum Corps. Dieses stand deren Radauantisemitismus jedoch ablehnend gegenüber und man erklärte:[5]

„Man halte nichts von einer Verbrüderung mit Proleten!“

Richard Lorenzi, damals Aktiver des Corps Gothia

Während in den meisten Innsbrucker Korporationen auch Mitglieder unterer sozialer Schichten Aufnahme fanden, belief sich deren Anteil bei der Gothia nur auf 1,3 %. Eine sozialwissenschaftliche Studie neuerer Zeit ergab, dass sich die Mitglieder des Corps Gothia vorwiegend aus der Oberschicht (43 %) und der oberen Mittelschicht (55,7 %) zusammensetzten und das Corps Gothia somit hinsichtlich der sozialen Herkunft seiner Mitglieder als elitärste Verbindung Tirols angesehen werden kann.[6] Die Rekrutierung des Nachwuchses nur aus elitäreren Gesellschaftsschichten, verbunden mit der Tatsache, dass die Mitglieder der Gothia aus Südtirol durch die faschistischen Behörden Italiens vermehrt an ihrem Studium in Innsbruck gehindert wurden, führte jedoch zu personellen Problemen des Corps während der Ersten Republik.[7]

Während nördlich der Alpen das NS-Regime gegen die Studentenverbindungen vorging, wurden die österreichischen Studentenverbindungen zunächst noch von der Gleichschaltung durch der Nationalsozialisten verschont und konnten im Gegensatz zu den Verbindungen im Deutschen Reich auch nach 1933/1935 in der alten freien Form weiterbestehen. Durch den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich im Jahr 1938 kam es allerdings auch zur Einstellung des Corpsbetriebs der Gothia. Der NSDStB stellte die Innsbrucker Korporationen vor die Wahl, entweder den Betrieb ganz einzustellen, oder in Gestalt einer Kameradschaft des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes weiterzubestehen.

Um wenigstens einen Teil der alten Traditionen zu bewahren, entschloss sich Gothia zu letzterem. Da aber nicht jedem Corps eine eigenen Kameradschaft zugebilligt wurde, schloss man sich gemeinsam mit dem anderen tiroler Corps Athesia zu der Kameradschaft Arthur Seeber zusammen. Benannt war diese nach dem im Straßenkampf gefallenen Gothen Dr. Seeber. Das dritte tiroler Corps Rhaetia lehnte den Beitritt zu dieser Kameradschaft ab, da man ihr keine eigene Kameradschaft zugestand. Als Heim wurde der Kameradschaft das ehemalige Haus der CV-Verbindung Leopoldina zugewiesen.

Das Corps in der Zweiten Republik

Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem abermals viele Goten ihr Leben lassen mussten, gelang es -u.a. dank der guten Kontakte der Gothia zu Corps in Deutschland und durch die Mitgliedschaft im Schwarzen Kreis- in den fünfziger Jahren schließlich das akademische Corps in seiner alten Form zu rekonstituieren.

In der Folgezeit ist es dem Corps zudem dank des Engagements und der Spendenbereitschaft seiner Mitglieder gelungen, eine eigene Villa direkt am Inn zu erwerben. Diese bietet neben Studentenzimmern auch Räumlichkeiten für gesellschaftliche Veranstaltungen.

Im Jahr 2010 feierte das Corps Gothia schließlich unter der Teilnahme sämtlicher Corps, mit denen Gothia Verhältnisse unterhält, sowie vielen weiteren Gästen aus ganz Europa, sein 140. Stiftungsfest in Innsbruck.

Zurzeit sind im Corps Gothia ca. 100 Mitglieder mit südafrikanischer, kolumbianischer, ungarischer, polnischer, schweizer, italienischer, deutscher und österreichischer Staatsangehörigkeit.

Vorfall Max Ghezze

Im November 1912 waren Mitglieder des Corps an einer Schlägerei vor dem Gasthaus Breinössl, der Konstante der Gothia, beteiligt, in deren Folge der Medizinstudent Max Ghezze verstarb. Sein Tod führte zu Protesten von Vertretern des katholischen Österreichs gegen die schlagend-liberale Studentenschaft. Einige katholisch geprägte Studentenhistoriker stellen bei diesem Vorfall einen Zusammenhang zum Akademischen Kulturkampf her.[8][9][10]

Verhältnisse

Das Corps Gothia unterhält zu vielen Kösener Corps Freundschaftsverhältnisse, die sich im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts gebildet haben.

Befreundete Verhältnisse

Kartell

Bekannte Goten

In alphabetischer Reihenfolge

  • Rolf Böger (1908-1995), Abgeordneter des Deutschen Bundestages
  • Theodor Christomannos (1854-1911), Abgeordneter des Tiroler Landtages und Fremdenverkehrspionier in Südtirol.
  • Max Clara (1899-1966), Professor der Medizin an den Universitäten Leipzig und München sowie Namensgeber der Clara-Zelle
  • Hermann Foppa (1882-1959), Abgeordneter des Österreichischen Nationalrats und des Deutschen Reichstages
  • Herbert Hummel (1907-1944), Vizegouverneur des Distrikts Warschau im Generalgouvernement Polen
  • Artur Köllensperger (1884–1946), Richter am Obersten Gerichtshof in Wien und am Reichsgericht in Leipzig
  • Alexander Erwin Merlet (1886-1939), Mediziner, Bergsteiger, Maler und Graphiker
  • Alfred Poell (1900-1968), Kammersänger (Bariton)
  • Hubert Prachensky (1916-2009), Architekt
  • Hermann Rink (* 1935), Chemiker, Strahlenbiologe und Professor an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn
  • Wilhelm Tochtermann (1912–1974), Arzt, Psychotherapeut und Lyriker
  • Theodor von der Wense (1904-1977), Professor, Dekan und Rektor der medizinischen Fakultät der Universität Innsbruck

Träger der Klinggräff-Medaille

Mit der Klinggräff-Medaille des Stiftervereins Alter Corpsstudenten wurde ausgezeichnet:

  • Bernhard Holaubek (1993)

Quellen

  • Michael Gehler: Studenten und Politik - Der Kampf um die Vorherrschaft an der Universität Innsbruck 1918-1938. Innsbruck 1990
  • Michael Gehler: Tirol im 20 Jahrhundert - Vom Kronland zur Europaregion. Innsbruck 2009
  • Andreas Bösche: Zwischen Kaiser Franz Joseph I. und Schönerer - Die Innsbrucker Universität und ihre Studentenverbindungen 1859-1918. Innsbruck 2008

Einzelnachweise

  1. Statuten des akad. Corps Gothia, 1871
  2. Statuten des akad. Corps Gothia, 1873
  3. Horst Zimmermann, Die Schweiz und Österreich während der Zwischenkriegszeit, S.77.
  4. Anton Hopfgartner, Kurt Schuschnigg, S.45.
  5. Michael Gehler, Studenten und Politik, S.291.
  6. Michael Gehler, Studenten und Politik, S.44 ff und S 88.
  7. Michael Gehler, Studenten und Politik, S.88 ff.
  8. Andreas Bösche: Zwischen Kaiser Franz Joseph I. und Schönerer. Die Innsbrucker Universität und ihre Studentenverbindungen 1859-1918. Studienverlag, Innsbruck 2008, ISBN 978-3-7065-4362-0
  9. Gerhard Hartmann, Der CV in Österreich - seine Entstehung, seine Geschichte, seine Bedeutung, 3. Auflage, Lahn-Verlag, Limburg-Kevelaer 2001, ISBN 3-7840-3229-X, S. 51f.
  10. Michael Gehler, Tirol im 20 Jahrhundert. Vom Kronland zur Europaregion, Tyrolia-Verlag, Innsbruck 2. Aufl. 2009, ISBN 3702228810, S. 21f.

Weblinks

 Commons: Corps Gothia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien