Der Salzbaron

Seriendaten
Produktionsland Österreich
Originalsprache deutsch
Produktionsjahr 1993
Länge 628 Minuten
Produktion Dieter Limbek
Idee Hellmut Andics
Musik Michael Rüggeberg
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
28.12.1994 auf Bayerisches Fernsehen
Besetzung
Christoph Moosbrugger
Alexander Wandrusch
Michaela Rosen
Alma von Glempegg
Konstanze Breitebner
Helene von Mitzko
Marion Mitterhammer
Lotti von Mitzko
Franz Buchrieser
Alphons von Glempegg
Michaela Merten
Lisa Hopfinger
Herwig Seeböck
Otto von Mitzko
Christine Buchegger
Emma von Mitzko
Erwin Steinhauer
Dr. Adolph Frischauf
Jan Biczycki
Fürst Roman Romanowitsch Naryschkin
Alexander May
Fürst Maximilian von und zu Lieben
Alexander Strobele
Ferdinand von Hauser
Georg Trenkwitz
Herrnhofer
Gertraud Jesserer
Frl. Poglitsch
Milan Steindler
Stani
Cecile Nordegg
Elsa von Cerny
Jirí Bartoska
Milan von Cerny
Miroslav Nemec
Sergej
Heinz Holecek
Herr Joseph
Wolfgang Gasser
General Saratzky
Stephan Paryla
Dr. Margreiter
Ossy Kolmann
Alexander Girardi
August Schmölzer
Alois Schober
Hertha Schell
Baronin von Glantschnigg
Bernd Fischerauer
Oberst Zeilinger

Der Salzbaron ist eine Fernsehserie aus dem Jahre 1993 von Dieter Limbek. Die Idee zum Film stammt von Hellmut Andics, für Buch und Regie zeichnete Bernd Fischerauer Verantwortung.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Alexander Wandrusch, genannt Xandl, Rittmeister im Solde eines Hauptmannes zweiter Klasse, ist ein echter Offizier, ein liebenswerter Filou und Weiberheld. Doch leider laufen seine Liebesaffären besser als die Geldgeschäfte - er ist hoch verschuldet. Stationiert ist er im öden Galizien. Da er nicht adelig ist, bleibt ein rangmäßiger Aufstieg in der k.u.k. Armee für ihn aussichtslos.

Gerade rechtzeitig erreicht ihn im Juli 1912 ein Telegramm, das ihn vom Ableben der Baronin Josefine von Glempegg in Kenntnis setzt, die in Bad Ischl verstorben ist. Sie hat Alexander, der die Folge eines Fehltrittes ihres Mannes mit einer Hausbediensteten ist, in ihrem Testament bedacht. Diese unerwartete Erbschaft soll sein Leben grundlegend verändern. Erwartungsvoll betritt er die Bühne einer Welt, deren Vergänglichkeit sich immer deutlicher abzeichnet.

Die Baronin hatte ihm schon die Kadetten-Schule ermöglicht. Nun hat sie ihn im Testament mit einem Gut, dem „Salzhof“ und einem jährlichen Deputat bedacht. Der legitime Sohn Alphons von Glempegg, Legationsrat im Außenministerium schäumt vor Wut und verlässt darüber wutentbrannt die Testamentseröffnung. Er sieht die Ehre seiner Familie verletzt und sinnt auf Rache gegen seinen Halbbruder.

In Ischl wird Xandl mit einer ihm völlig fremden Welt konfrontiert. Sein ehemaliger Kamerad Ferry von Hauser, den er hier wiedertrifft, führt ihn in die große Gesellschaft ein, denn alljährlich, wenn Kaiser Franz Joseph nach Bad Ischl in seine Sommerresidenz aufbricht, wird der kleine Kurort im Salzkammergut zum Nabel der Welt. Der Erfolg des feschen Rittmeisters bei den Damen lässt nicht lange auf sich warten.

Helene von Mitzko, die Verlobte Ferrys, verliebt sich auf den ersten Blick in ihn. Ihr Vater, der schwerreiche „Kohlenkönig“, plant derweil ein Wirtschaftsverbrechen, da er in finanziellen Schwierigkeiten ist. Um die angeschlagenen Corda-Werke zu sanieren, will er sich mit Hilfe des Generalinspekteurs Saratzky einen Auftrag für die neu entwickelte K-30-Kanone erschleichen, die der Kaiser bislang abgelehnt hat. Baron von Mitzko sind dafür alle Mittel recht.

Im Laufe der Serie verlieben sich nicht nur Lotti und Helene von Mitzko in den Rittmeister, sondern auch die schöne Wäscherin Lisa Hopfinger erliegt seinem Charme. Das Glück der beiden ist jedoch nur von kurzer Dauer, da sich herausstellt, dass auch Lisa das Ergebnis eines Fehltritts des alten Barons von Glempegg mit einer Haushälterin ist. Zum Glück findet sie im Fürsten von und zu Lieben einen Freund und Förderer, der ihr eine Karriere als Operettensängerin und damit ein besseres Leben ermöglicht.

Folgen

  • Folge 1: "Fremde Welten"
  • Folge 2: "Verwirrte Gefühle"
  • Folge 3: "Kaiserwetter"
  • Folge 4: "Lippen schweigen"
  • Folge 5: "Langer Abschied"
  • Folge 6: "Letzte Walzer"
  • Folge 7: "Einmal noch leben"


Der Salzbaron ist ein Sittengemälde aus der späten k. u. k. Zeit und verschafft einen tiefen Einblick in die Abgründe der Gesellschaft und der einzelnen Personen in der Zeit des herannahenden Ersten Weltkriegs.

Allgemeines

Die Dreharbeiten fanden u. a. an Original-Schauplätzen, wie dem ehemaligen legendären „Hotel Post“ im Stadtzentrum von Bad Ischl statt, das eines der Hauptkulissen im Film darstellt.

DVD-Veröffentlichung

Die Serie wurde am 07. Januar 2011 auf DVD veröffentlicht [1]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Der Salzbaron. In: Amazon.de. Abgerufen am 2. Februar 2013.