Fachhochschule Vorarlberg

Fachhochschule Vorarlberg
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Gründung 1989
Trägerschaft Land Vorarlberg
Ort Dornbirn, Österreich
Leitung Hedwig Natter (Geschäftsführerin)
Lars Frormann (Rektor)
Oskar Müller (Vizerektor)
Studenten 1016
Mitarbeiter 251 (194 Vollzeitäquivalente)
davon Professoren ca. 75
Netzwerke IBH
Website www.fhv.at
Ein Teil der Gebäude der FH Vorarlberg
Andere Ansicht der Hauptgebäude

Die FH Vorarlberg (FHV) in Dornbirn ist eine österreichische Hochschule für die Fachbereiche Technik, Wirtschaft, Mediengestaltung und Sozialarbeit.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Entstehungsgeschichte der Fachhochschule Vorarlberg begann 1992 mit dem fachhochschulartigen Studienversuch "Fertigungsautomatisierung" der TU Graz. Im Herbst 1994 wurden die ersten zehn Fachhochschul-Studiengänge in Österreich gestartet, darunter der Diplomstudiengang "Fertigungsautomatisierung" der FH Vorarlberg. Im Herbst 1995 wurde der Studiengang mit der Bezeichnung "Betriebliches Prozess- und Projektmanagement" eröffnet.

1996 übersiedelte die Fachhochschule ins Gebäude der Alten Textilschule an der Dornbirner Ach.

Die Weiterentwicklung an der Fachhochschule Vorarlberg ging in den letzten Jahren kontinuierlich voran. Bis 2002 umfasste das Studienangebot die Bereiche Technik, Wirtschaft, Gestaltung-, Informations- und Kommunikationstechnologie. Im Herbst 2002 wurde der Studiengang Sozialarbeit gestartet.

Im März 2001 wurde der Postgraduate-Studiengang "International Management" eingeführt. Im Oktober 2001 startete der erste berufsbegleitende Studiengang iUF (internationale Unternehmensführung) mit dem Schwerpunkt Management und Cross Culture, der nach 3 Studienjahren, bedingt durch die Umstellung auf das Bachelor/Master System, in den Studiengang Betriebswirtschaft integriert wurde. Daraus hervorgehend wurde das Netzwerk iUF gegründet, das den Link zwischen Fachhochschule und der Vorarlberger Wirtschaft herzustellen sucht.

Für Berufstätige werden derzeit die Bachelor-Studiengänge Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen angeboten. Im September 2004 startete das 5-semestrige postgraduale Masterprogramm "MNT – Micro- and Nanotechnology" berufsbegleitend. 2007 starteten die Master-Studiengänge Betriebswirtschaft, Informatik, InterMedia und Mechatronics.

Die Forschung und Entwicklung in den Bereichen Mikrotechnik, Prozess- und Produktengineering und Nutzerzentrierte Technologien wurde mit Bedarf weiterer Labors stark ausgebaut. Von seiten des Landes wurden für den weiteren Ausbau der Fachhochschule weitere 10.000 m² genehmigt. Der Erweiterungsbau der Fachhochschule Vorarlberg wurde im November 2005 eröffnet.

Die Fachhochschule Vorarlberg GmbH wurde im November 1997 gegründet. Das Land Vorarlberg ist der Alleingesellschafter.

Studiengänge

Aktuell bietet die Fachhochschule folgende Studiengänge an:

Bachelorstudium: Dauer 6 Semester

  • Bachelorstudium Informatik - Software and Information Engineering
  • Bachelorstudium InterMedia
  • Bachelorstudium Internationale Betriebswirtschaft (auch berufsbegleitend möglich)
  • Bachelorstudium Mechatronik
    -Mechatronik
    -Elektrotechnik/Elektronik
    -Maschinenbau
  • Bachelorstudium Soziale Arbeit
  • Bachelorstudium Wirtschaftsingenieurwesen (berufsbegleitend)
    Zulassung: Allgemeine Universitätsreife oder Vergleichbares
    Bewerbung: bis 15. Mai, keine Studiengebühren, ÖH-Beitrag EUR 17,50/Semester

Masterstudium: Dauer 4 Semester

  • Masterstudien Betriebswirtschaft (berufsbegleitend)
    -Business Process Management
    -Accounting, Controlling & Finance
    -International Marketing & Sales
  • Masterstudium Informatik
  • Masterstudium InterMedia (berufsbegleitend)
  • Masterstudium Mechatronics
  • Masterstudium Soziale Arbeit (berufsbegleitend)
    Zulassung: Abgeschlossenes Erststudium
    Bewerbung: bis 15. Mai, keine Studiengebühren, ÖH-Beitrag EUR 17,50/Semester

Forschungszentren

  • Forschungszentrum Energie
  • Forschungszentrum Mechatronik
  • Forschungszentrum Mikrotechnik
  • Forschungszentrum Nutzerzentrierte Technologien
  • Forschungszentrum Prozess- und Produkt-Engineering
  • Forschungszentrum Sozial- und Wirtschaftswissenschaften

Studiengruppen

  • Studiengruppe für Organisations-Entwicklung
  • Studiengruppe für Problembasiertes Lernen

Hochschullehrer mit Habilitation

FH Vorarlberg und Wikipedia

Logo der WikiCon

Die FH Vorarlberg war Gastgeber der WikiCon 2012. Mit dem Portalprojekt Wiwiwiki-Organizational-Behaviour setzt sie als einzige Hochschule in Österreich seit April 2011 das Wikipedia Education Program um.

Weblinks

 Commons: Fachhochschule Vorarlberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

47.4061166666679.7441805555556Koordinaten: 47° 24′ 22″ N, 9° 44′ 39″ O