Liste der denkmalgeschützten Objekte in Großhöflein

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Großhöflein enthält die 17 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der burgenländischen Marktgemeinde Großhöflein. Drei der Objekte wurden per Bescheid und der Rest durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Antonikapelle Datei hochladen Antonikapelle
ObjektID: 25741
Status: § 2a
Antoniplatz
Standort
KG: Großhöflein
GstNr.: 358/2
Ein kleiner barocker Bau mit Dachreiter, der laut Inschrifttafel 1730 gestiftet wurde.[2]
Florianikapelle Datei hochladen Florianikapelle
ObjektID: 25757
Status: § 2a
Florianigasse
Standort
KG: Großhöflein
GstNr.: 4619
Ein neugotischer Sakralbau aus dem Jahr 1888 mit einem barocken Altar.[2]
Pranger Datei hochladen Pranger
ObjektID: 25758
Status: § 2a
Hauptstraße
Standort
KG: Großhöflein
GstNr.: 358/1
Ein zweigeschoßiger, achtseitiger Pfeiler mit einer Pyramidenspitze.[2]
Marienkrönungssäule (Pest/Dreifaltigkeitssäule) Datei hochladen Marienkrönungssäule (Pest/Dreifaltigkeitssäule)
ObjektID: 25750
Status: § 2a
Hauptstraße
Standort
KG: Großhöflein
GstNr.: 358/1
Ein Sockel mit Relief des hl. Franz Xaver, auf dessen Deckplatte die Steinfiguren der Pestheiligen und eine korinthische Säule mit der Marienkrönung.[2]
Gnadenstuhl Datei hochladen Gnadenstuhl
ObjektID: 25759
Status: § 2a
bei Hauptstraße 2
Standort
KG: Großhöflein
GstNr.: 4396
Ein Tabernakelpfeiler mit einem Gnadenstuhl, bezeichnet 1631.
Pleiningerhaus bzw. Radegundiszeche mit Radegundiskapelle Datei hochladen Pleiningerhaus bzw. Radegundiszeche mit Radegundiskapelle
ObjektID: 25737
Status: Bescheid
Hauptstraße 3
Standort
KG: Großhöflein
GstNr.: 40
Ein zweigeschoßiges Bürgerhaus mit sechs Achsen aus dem 18. Jahrhundert.[2]
Ehem. Edelhof mit ehem. Badhaus Datei hochladen Ehem. Edelhof mit ehem. Badhaus
ObjektID: 25739
Status: Bescheid
Hauptstraße 14
Standort
KG: Großhöflein
GstNr.: 74/2; 75; 76; 77/2; 77/3
Ein zweigeschoßiger Bau mit weitem Hof, der die ehemalige Residenz von Nikolaus Esterházy war.[2]
Rathaus/Gemeindeamt Datei hochladen Rathaus/Gemeindeamt
ObjektID: 25738
Status: § 2a
Hauptstraße 37
Standort
KG: Großhöflein
GstNr.: 343
Laut Inschrifttafel 1675 erbaut. Ein dreigeschoßiger Hoftrakt und zur Straße hin eine eingeschoßige Front mit vier Fensterachsen.[2]
Pestkapelle Datei hochladen Pestkapelle
ObjektID: 25753
Status: § 2a
Kirchengasse
Standort
KG: Großhöflein
GstNr.: 424
Ein Breitpfeiler mit geschweiftem Giebel aus dem Jahr 1716. Das Ölbild ist laut Inschrift 1915 erneuert worden.[2]
Figurenbildstock, hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock, hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 25749
Status: § 2a
Kirchenplatz
Standort
KG: Großhöflein
GstNr.: 5
Vor der Kirche, aus der Zeit um 1730.[2]
Kath. Pfarrkirche, hl. Johannes d. Täufer Datei hochladen Kath. Pfarrkirche, hl. Johannes d. Täufer
ObjektID: 25736
Status: § 2a

Standort
KG: Großhöflein
GstNr.: 5
Eine spätgotische Kirche, die 1669 um eine Sanctuarium und Sakristei erweitert wurde. Der vorgelagerte viergeschoßige Turm wurde 1675 errichtet.[2]
Tschigerl-Kapelle (Annakapelle) am Föllig Datei hochladen Tschigerl-Kapelle (Annakapelle) am Föllig
ObjektID: 25751
Status: § 2a

Standort
KG: Großhöflein
GstNr.: 6803/4;[3] 3600/4[4]
Ein quadratischer Sakralbau mit Zeltdach aus dem 18. Jahrhundert.[2]
Grundstücksnummer in der pdf-Datei falsch; siehe Fehlerliste
Figurenbildstock, Ecce Homo Datei hochladen Figurenbildstock, Ecce Homo
ObjektID: 25752
Status: § 2a

Standort
KG: Großhöflein
GstNr.: 4752
Friedhofskapelle und Kriegerdenkmal Datei hochladen Friedhofskapelle und Kriegerdenkmal
ObjektID: 25754
Status: § 2a

Standort
KG: Großhöflein
GstNr.: 4399
Ein klassizistischer Giebelbau aus dem Jahr 1833.[2]
Bildstock, Weißes Kreuz Datei hochladen Bildstock, Weißes Kreuz
ObjektID: 25755
Status: § 2a

Standort
KG: Großhöflein
GstNr.: 5317
Figurenbildstock, sogen. Türkenkreuz/Ecce Homo Datei hochladen Figurenbildstock, sogen. Türkenkreuz/Ecce Homo
ObjektID: 25756
Status: § 2a

Standort
KG: Großhöflein
GstNr.: 4382/7
Auf einem quadratischen Pfeiler eine Ecce-Homo-Figur. Datiert mit 1668.[2]
Bildstock, sogen. Sebastianikreuz Datei hochladen Bildstock, sogen. Sebastianikreuz
ObjektID: 25760
Status: Bescheid

Standort
KG: Großhöflein
GstNr.: 4204/1
Ein breiter kapellenartiger Nischenbau, der mit 1657 datiert ist. Auf dem Dach befindet sich die Steinfigur des hl. Sebastian, die 1906 erneuert wurde.[2]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[5] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Großhöflein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Burgenland – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. a b c d e f g h i j k l m n Bundesdenkmalamt (Hg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Burgenland, Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1980, 2. Auflage
  3. lt. BDA
  4. GstNr. 3600/4 in KG Wulkaprodersdorf lt. GIS Burgenland
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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