Liste der denkmalgeschützten Objekte in Leobersdorf

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Leobersdorf enthält die 10 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Leobersdorf im niederösterreichischen Bezirk Baden. 6 Objekte wurden per Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes[1]) unter Schutz gestellt.[2]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 32592
Status: § 2a
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Leobersdorf
GstNr.: 8/2
Der barocke zweigeschoßige Haupttrakt wurde unter Einbeziehung mittelalterlicher Bauteile errichtet. Im Westen schließen sich die Reste der alten Pfarrschule an. Der östliche Trakt wurde 1968 auf den Fundamenten des alten Pfarrhofs neu errichtet.
Wohnhaus Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 29448
Status: Bescheid
Mariazeller Gasse 11
Standort
KG: Leobersdorf
GstNr.: 66
Das zweigeschoßige Gebäude, ehemals vermutlich ein Lesehof, besteht aus einem Stöckl mit turmartigem Mittelrisalit, spätgotischen Fenstergewänden, Resten von Sgraffitodekor aus dem 16. Jahrhundert und einem anschließenden gedeckten Stiegenaufgang sowie im Osten und Westen anschließenden eingeschoßigen Wirtschaftsgebäuden.
Bürgerhaus Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 128482
Status: Bescheid
Marktplatz 1
Standort
KG: Leobersdorf
GstNr.: .37
Das zweigeschoßige, im Kern mittelalterliche Ackerbürgerhaus hat ein steinernes Rundbogenportal aus dem 17. Jahrhundert.
Kath. Pfarrkirche hl. Martin und ehem. Kirchhofmauer
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Kath. Pfarrkirche hl. Martin und ehem. Kirchhofmauer
ObjektID: 73977
Status: § 2a

Standort
KG: Leobersdorf
GstNr.: .20; 8/2
Die breit gelagerte barocke Kirche entstand 1775 durch Umgestaltung des mittelalterlichen Baus durch Josef Nothaft. Die Seitenschiffe wurden dabei bis an die Westfront des Turms verlängert. Erhalten blieb der polygonale gotische Chor. Die Fassade wird vom Turm mit Pyramidenhelm mit kleiner Laterne beherrscht. Über dem Rechteckportal befindet sich das Wappen des Stiftes Melk. Der umgebende ehemalige Kirchhof ist nach Osten durch eine Wehrmauer mit Schießscharten und einer großteils abgebrochenen Bastion eingefriedet.
Bildstock Pöllakreuz Datei hochladen Bildstock Pöllakreuz
ObjektID: 79559
Status: § 2a

Standort
KG: Leobersdorf
GstNr.: 181/1
Der in Form eines breiten und hohen Steinpfeilers gestaltete Nischbildstock mit gemauertem Pyramidenhelm stammt aus dem 16. Jahrhundert.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 79560
Status: § 2a

Standort
KG: Leobersdorf
GstNr.: 1135/234
Auch der Tabernakelpfeiler mit abgefastem Schaft und Pyramidenhelm wurde im 16. Jahrhundert errichtet.
Johannes Nepomuk-Kapelle Datei hochladen Johannes Nepomuk-Kapelle
ObjektID: 79561
Status: § 2a

Standort
KG: Leobersdorf
GstNr.: 2209/8
In einer kleinen Giebelkapelle mit pfeilerflankiertem, mit einem Schmiedeeisengitter verschlossenen Korbbogenportal steht eine volkstümlich kräftig bemalte Statue des heiligen Johannes Nepomuk aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.
Wallfahrtskapelle zum heilsamen Brunnen Datei hochladen Wallfahrtskapelle zum heilsamen Brunnen
ObjektID: 79562
Status: § 2a

Standort
KG: Leobersdorf
GstNr.: 788
Die Kapelle wurde 1850 an der Stelle eines Vorgängerbaus von 1626 bzw. 1738 in Form eines schlichten Ziegelbaus mit rechteckiger Chornische in Fachwerkbauweise und einem Dachreiter über der Eingangsfront errichtet.
BW
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Wiener Neustädter Kanal
ObjektID: 98262
Status: Bescheid

Standort
KG: Leobersdorf
GstNr.: 1034/1; 1034/2; 1034/3; 1055/1; 1055/2; 1055/3; 1055/4; 1055/5; 1055/6; 1123/1; 1123/2; 1123/5
Der Anfang des 19. Jahrhunderts errichtete Kanal sollte Wien über Wiener Neustadt hinaus mit Sopron, Ljubljana und Triest verbinden.
Teil der 1. Wiener Hochquellenwasserleitung
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Teil der I. Wiener Hochquellenwasserleitung
ObjektID: 129204
Status: Bescheid

Standort
KG: Leobersdorf
GstNr.: 484/3; 1254/2; 1295/4; 214/3
Die erste Wiener Hochquellenwasserleitung war die erste Versorgung Wiens mit einwandfreiem Trinkwasser.

Im Westen von Leobersdorf überquert die Leitung auf einem S-förmigen Aquädukt die Flussniederung der Triesting.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[1] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Leobersdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
  2. a b Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing