Liste der denkmalgeschützten Objekte in Enzesfeld-Lindabrunn

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Enzesfeld-Lindabrunn enthält die 6 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Enzesfeld-Lindabrunn im niederösterreichischen Bezirk Baden. 5 Objekte wurden per Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes[1]) unter Schutz gestellt.[2]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Pfarrkirche hl. Margareta Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Margareta
ObjektID: 71672
Status: § 2a
Gartengasse 1181, OG
Standort
KG: Enzesfeld
GstNr.: 1181
BW Datei hochladen Gesamtanlage, Schloss Enzesfeld mit Wirtschaftshof und ehem. Forstamt
ObjektID: 128892
Status: Bescheid
Schloßstraße 38, 40, 42
Standort
KG: Enzesfeld
GstNr.: 1180; 55/1; 959/1; 959/2; 1182
f1
Ehem. Bürgerspital mit Spitalskirche
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Ehem. Bürgerspital mit Spitalskirche
ObjektID: 56462
Status: § 2a
bei Schloßstraße 19
Standort
KG: Enzesfeld
GstNr.: 1154
Am 1. Oktober 1396 stiftete Ulrich IV. von Wallsee ein Versorgungshaus (Spital), dem eine Kapelle angeschlossen gewesen sein soll. – Kirche seit 1942 evangelisch.[3]
Bildstock Steinernes Kreuz Datei hochladen Bildstock Steinernes Kreuz
ObjektID: 79500
Status: § 2a
bei Hernsteinerstraße 65
Standort
KG: Lindabrunn
GstNr.: 419/21
Der Tabernakelpfeiler mit einem Christusreliefkopf in einer kielbogenförmigen Nische aus dem 19./20. Jahrhundert steht auf einem Pfeilerschaft mit der Errichtungsinschrift 1664.[4]
Kath. Filialkirche hl. Katharina Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Katharina
ObjektID: 79497
Status: § 2a

Standort
KG: Lindabrunn
GstNr.: 864
Lindabrunner Kapelle Datei hochladen Lindabrunner Kapelle
ObjektID: 79498
Status: § 2a
bei Hernsteinerstraße 93
Standort
KG: Lindabrunn
GstNr.: 864[5]
Spitzbogiger Bau, von behauenen Steinen umrahmt, 5 m hoch, 3,5 m breit, Blechdach, vorne mannshohes schmiedeeisernes Gitter. Ursprünglich war die Kapelle bei Haus Nr. 66 am Ortseingang gestanden, wurde aber als Verkehrshindernis 1958 zum Haus Nr. 93[4] übertragen. In der Kapelle ist ein barockes Kreuz, Korpus in Lebensgröße, angebracht, welches angeblich von der Gutsbesitzerin Karoline Schönburg-Hartenstein um 1865 gestiftet wurde. Darunter auf dem Altartisch befindet sich eine stark verwitterte Pietà aus St. Margarethener Kalksandstein mit spärlichen Resten einstiger Bemalung. Die an der Vorderseite des Altars angebrachte Steinplatte trägt die Jahreszahl 1593 – wahrscheinlich auf die Pietà bezogen. Für das Monogramm M. W. Msgr. A. Huber lässt sich in den entsprechenden Unterlagen von 1568 bis 1700 kein Bezug zu einer Lindabrunner Familie finden. Wenn die Plastik, was vermutet wird, aus dem Heidekirchlein St. Radegund, Steinabrückl, stammt, sind die Stifter in Matzendorf-Hölles anzunehmen. In ihrer Art ist die Kapelle das älteste sakrale Kunstwerk in der Gemeinde.[6]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[1] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Alois Schabes: Enzesfeld-Lindabrunn, von der ältesten Zeit bis zur Gegenwart. Marktgemeinde Enzesfeld-Lindabrunn, Enzesfeld-Lindabrunn 1981.[7]
  •  Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs - Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: A–L. Verlag Berger, Horn 2003, ISBN 3-85028-365-8.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Enzesfeld-Lindabrunn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
  2. a b Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  3. Schabes: Enzesfeld-Lindabrunn, S. 113.
  4. a b  Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs - Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: A–L. Verlag Berger, Horn 2003, ISBN 3-85028-365-8, S. 1233.
  5. GstNr.: 31 lt. NÖ Atlas
  6. Schabes: Enzesfeld-Lindabrunn, S. 117.
  7. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund.
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