Liste der denkmalgeschützten Objekte in Alland

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Alland enthält die 12 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Alland im niederösterreichischen Bezirk Baden. Alle Objekte wurden per Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Haidenkapelle Datei hochladen Haidenkapelle
ObjektID: 79592
Status: § 2a
Hauptplatz
Standort
KG: Alland
GstNr.: 61/2
Die Haidenkapelle ist eine Giebelkapelle, aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts stammend. Auf der Rückseite befindet sich ein Sgraffito von etwa 1950, das den heiligen Georg darstellt.
Hegenauerkreuz Datei hochladen Hegenauerkreuz
ObjektID: 79591
Status: § 2a
Heiligenkreuzerstraße
Standort
KG: Alland
GstNr.: 542/1
Auf einer Säule mit quadratischen Querschnitt befindet sich eine Jesusdarstellung in der Rast. Die Inschrift zeugt von 1658.
Pestsäule, auch Bilderstock Datei hochladen Pestsäule, auch Bilderstock
ObjektID: 79589
Status: § 2a
Wagenhofstraße
Standort
KG: Alland
GstNr.: 567
Pestsäule auf einem vermuteten Massengrab. Der Tabernakelbildstock stammt von der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts (1713?).
Baderkapelle Datei hochladen Baderkapelle
ObjektID: 79588
Status: § 2a
vor Kronawettgasse 51
Standort
KG: Alland
GstNr.: 524/1
Die Baderkapelle hat einen geschweiften Blendgiebel und eine Rundbogennische und stammt aus dem 18. Jahrhundert.
Johannes Nepomuk-Kapelle Datei hochladen Johannes Nepomuk-Kapelle
ObjektID: 79594
Status: § 2a

Standort
KG: Alland
GstNr.: 563
Die breite Kapelle an der Stephaniebrücke hat ein hohes Walmdach mit vorgeblendeten Dreiecksgiebel und stammt aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Jägerkreuz, auch Jägerkapelle Datei hochladen Jägerkreuz, auch Jägerkapelle
ObjektID: 79597
Status: § 2a
Kirchengasse
Standort
KG: Alland
GstNr.: 489/1
Das Jägerkreuz, eine Wegkapelle, stammt vom Anfang des 18. Jahrhunderts. Es hat einen hohen, geschweiften, mit Aufsatzvasen flankierten Blendgiebel und eine kreuzgratgewölbte Segmentbogennische.
Kath. Pfarrkirche hll. Georg und Margarethe und ehem. Friedhof Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hll. Georg und Margarethe und ehem. Friedhof
ObjektID: 53092
Status: § 2a

Standort
KG: Alland
GstNr.: 1
Die Pfarrkirche war ursprünglich eine Burgkirche aus dem 12. Jahrhundert. Einige Mauerreste sind oberhalb der heutigen Kirche noch erhalten. . Im 13. Jahrhundert entstand hier eine romanische Saalkirche, die im Laufe der Jahrhunderte laufend erweitert wurde. Sie wurde im Zug der Ersten (1529) und Zweiten Türkenbelagerung (1683) teilweise zerstört. Um 1800 wurde sie durch den Baumeister Philipp Schlucker restauriert und barockisiert. Im Kampf um Alland gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, wurde die Kirche massiv beschädigt und bis 1954 wieder verändert aufgebaut.
Kloster d. Unbeschuhten Karmeliterinnen, ehem. Jagdschloss d. Kronprinzen Rudolf
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Kloster d. Unbeschuhten Karmeliterinnen, ehem. Jagdschloss d. Kronprinzen Rudolf
ObjektID: 79618
Status: § 2a
Mayerling 3
Standort
KG: Mayerling
GstNr.: 2
Hauptartikel: Schloss Mayerling
Franziskanerinnenkloster, ehem. Wirtschaftshof des Jagdschlosses Datei hochladen Franziskanerinnenkloster, ehem. Wirtschaftshof des Jagdschlosses
ObjektID: 54967
Status: § 2a
Mayerling 5
Standort
KG: Mayerling
GstNr.: 79
Kath. Pfarrkirche hll. Philipp und Jakobus Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hll. Philipp und Jakobus
ObjektID: 54923
Status: § 2a

Standort
KG: Raisenmarkt
GstNr.: 514
Bei der Außenrenovierung 1983 wurde ein romanisches und ein frühgotisches Fenster aus dem 12. und 13. Jahrhundert entdeckt. Die Pfarrkirche wurde 1987 durch Hans Hermann Groër zur Wallfahrtskirche erhoben (lt. Gedenktafeln an der Kirchenmauer).
Burgruine Arnstein Datei hochladen Burgruine Arnstein
ObjektID: 79616
Status: § 2a

Standort
KG: Raisenmarkt
GstNr.: 253/1
Die Burg wurde 1170 erstmals erwähnt. Ab dem 14. Jahrhundert war die Burg landesfürstlich. Im Jahr 1529 wurde sie bei der ersten Türkenbelagerung zerstört. Heute sind verschiedene Mauerfragmente erhalten.
Ortskapelle Datei hochladen Ortskapelle
ObjektID: 79599
Status: § 2a
Groisbach
Standort
KG: Windhaag
GstNr.: 131
Die Ortskapelle von Groisbach, ein kleiner Bau unter einem Satteldach mit Dachreiter, wurde 1764 urkundlich erwähnt. Das kleine barocke Säulenretabel mit einem Volutengiebel und einem Marienbild stammt vom Ende des 18. Jahrhunderts. Dazu zwei Engelsfiguren aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Bearbeitet von Peter Aichinger-Rosenberger, Evelyn Benesch, Kurt Bleicher, Sibylle Grün, Renate Holzschuh-Hofer, Wolfgang Huber, Herbert Karner, Katharina Packpfeifer, Anna Piuk, Gabriele Russwurm-Biró, Otmar Rychlik, Agnes Szendey, Franz Peter Wanek. Beiträge von Christian Benedik, Christa Farka, Ulrike Knall-Brskovsky, Johann Kräftner, Markus Kristan, Johannes-Wolfgang Neugebauer, Marianne Pollak, Margareta Vyoral-Tschapka, Ronald Woldron. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Alland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing