Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pichl bei Wels

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pichl bei Wels enthält die vier denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Pichl bei Wels in Oberösterreich (Bezirk Wels-Land).

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Pfarrkirche hl. Martin und Friedhof Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Martin und Friedhof
ObjektID: 59368
Status: § 2a
Pfarrplatz
Standort
KG: Pichl bei Wels
GstNr.: .34; 157
Das Langhaus der Pfarrkirche von Pichl wurde Ende des 17. Jahrhunderts auf mittelalterlichen Fundamenten mit niedrigem, eingezogenen Chor errichtet. Der Turm mit Zwiebelhelm und Laterne besitzt einen spätmittelalterlichen Unterbau.
Pfarrhof, Kindergarten Datei hochladen Pfarrhof, Kindergarten
ObjektID: 59367
Status: § 2a
Pfarrplatz 1
Standort
KG: Pichl bei Wels
GstNr.: .33
Die ursprünglich dreiflügelige Anlage wurde bei einem Brand 1750 stark beschädigt und in veränderter Form wiederaufgebaut. Der spätbarocke Pfarrhof besteht aus zwei Trakten und einem Hakenanbau, wobei der ostseitige Trakt zwei Geschoße besitzt, die übrigen Gebäudeteile hingegen nur eineinhalb Geschoße umfassen.
Kath. Filialkirche hl. Jakob Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Jakob
ObjektID: 60018
Status: § 2a
Unterirrach
Standort
KG: Pichl bei Wels
GstNr.: .91
Der gotische Chor mit 5/8-Schluss und das einfache Langhaus mit Satteldach, dass über dem Chor abgewalmt wurde, stammen aus der Zeit um 1470 bis 1480. Um 1500 erfolgte der Anbau der spätgotischen Sakristei. Westseitig trägt die Kapelle einen kleinen Dachreiter mit Zwiebelhelm, Innen beherbergt sie einen Altar mit einer Figur des Heiligen Jakobus aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts.
Kath. Filialkirche hl. Valentin und ehem. Kirchhof Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Valentin und ehem. Kirchhof
ObjektID: 59917
Status: § 2a
Sulzbach
Standort
KG: Ödt
GstNr.: .17
Während der Chor der Filialkirche aus der Zeit um 1470 stammt, könnten die Langhausmauern sogar in romanische Zeit zurückreichen, die in der Mitte des 18. Jahrhunderts neu überwölbt wurden. Prägend für das Aussehen der Kirche ist neben dem hoen Satteldach der Dachreiter mit Zwiebelhelm.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Einzelnachweise

  1. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.

Literatur

Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing