Liste der denkmalgeschützten Objekte in Tösens

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Tösens enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Tösens im Bezirk Landeck, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch den § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt wurden.

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Pfarrkirche hl. Laurentius
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Kath. Pfarrkirche hl. Laurentius
ObjektID: 64904
Status: § 2a
Steinach 56
Standort
KG: Tösens
GstNr.: .64
Hauptartikel: Laurentiuskirche (Tösens)
f1
BW Datei hochladen Volksschule
ObjektID: 90059
Status: § 2a
Steinach 58, 58a
Standort
KG: Tösens
GstNr.: .197
BW Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 40227
Status: Bescheid
Steinbrücken 2a
Standort
KG: Tösens
GstNr.: .265
Mächtiges zweigeschossiges Mittelflurhaus mit einem backofenähnlichem Anbau auf der Rückseite und abgefastem Rundbogenhausteinportal. An der Stirnseite sind noch Reste einer Architekturmalerei mit zwei Bindenschilden, einem Doppeladler und einem Andreaskreuz, mit 1548 bezeichnet.[1]
BW Datei hochladen Kalvarienbergkapelle
ObjektID: 90052
Status: § 2a

Standort
KG: Tösens
GstNr.: .269
Schlichter Holzbau auf einem Hügel südöstlich von Tösens-Steinach.[1]
BW Datei hochladen Ortskapelle Boden-Übersachsen
ObjektID: 90053
Status: § 2a

Standort
KG: Tösens
GstNr.: .231
Die zweijochige tonnengewölbte Kapelle mit einer Holzempore und einer dreiseitigen Apsis und einem Glockenstuhl im Weiler Boden-Übersachsen wurde laut Inschrift 1836 erbaut. Der Altar zeigt das Bild Mariahilf. Die Statuen der Heiligen Joachim und Anna entstanden um 1836. Es gibt einen Kruzifix aus dem 2. Viertel des 19. Jahrhunderts.[1]
BW Datei hochladen Friedhof hl. Laurentius
ObjektID: 90054
Status: § 2a

Standort
KG: Tösens
GstNr.: 521; 522/4
Der Friedhof umgibt die Pfarrkirche hl. Laurentius.
BW Datei hochladen Totenkapelle, Kriegerdenkmal
ObjektID: 90055
Status: § 2a

Standort
KG: Tösens
GstNr.: .65/1
BW Datei hochladen Ortskapelle hl. Josef
ObjektID: 90067
Status: § 2a
Steinbrücken
Standort
KG: Tösens
GstNr.: .260
Die barocke einjochige kreuzgratgewölbte Kapelle hl. Josef im Weiler Steinbrücken wurde 1676 errichtet und 1682 geweiht. Die 3/8-Apsis ist außen mit Dreieck-Lisenen gegliedert. Das Emporenjoch mit einer offenen Vorhalle ist aus dem 18. Jahrhundert. Die Kapelle hat Spitzbogenfenster und am Triumphbogen die Bezeichnung mit 1676. Der Altar zeigt das Wappen Sterzinger-Roth und die Stifterinschrift 1679. Die Statuen der Heiligen Josef, Andreas, Anna mit Maria, im Auszug Maria mit Kind, Engel mit Josefsattributen werden dem Bildhauer Klemens Sattler zugeschrieben. Es gibt ein bemaltes Antependium.[1]
BW Datei hochladen Straßenbrücke, Tösner Innbrücke
ObjektID: 90068
Status: § 2a

Standort
KG: Tösens
GstNr.: 1285; 1305/1
Die Straßenbrücke verbindet die Gemeinden Tösens und Serfaus über den Inn. Die Tösener Innbrücke ist eine Holzbogenbrücke mit 26,5m Spannweite und 6,7m Breite und wurde 1855 als Sprengwerkkonstruktion erbaut.[1]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

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Einzelnachweise

  1. a b c d e Dehio Tirol 1980, Tösens, Seiten 815f
  2. Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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