Schardenberg

Schardenberg
Wappen von Schardenberg
Schardenberg (Österreich)
Schardenberg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Schärding
Kfz-Kennzeichen: SD
Fläche: 31,59 km²
Koordinaten: 48° 31′ N, 13° 30′ O48.52027777777813.4975543Koordinaten: 48° 31′ 13″ N, 13° 29′ 51″ O
Höhe: 543 m ü. A.
Einwohner: 2.312 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 73,19 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4784
Vorwahl: 07713
Gemeindekennziffer: 4 14 23
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schärdinger Straße 4
4784 Schardenberg
Website: www.schardenberg.at
Politik
Bürgermeister: Josef Schachner (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(25 Mitglieder)
17 ÖVP, 4 SPÖ, 4 FPÖ
Lage der Marktgemeinde Schardenberg im Bezirk Schärding
Altschwendt Andorf Brunnenthal (Oberösterreich) Diersbach Dorf an der Pram Eggerding Engelhartszell an der Donau Enzenkirchen Esternberg Freinberg Kopfing im Innkreis Mayrhof Münzkirchen Raab Rainbach im Innkreis Riedau Sankt Aegidi St. Florian am Inn St. Marienkirchen bei Schärding St. Roman St. Willibald Schardenberg Schärding Sigharting Suben Taufkirchen an der Pram Vichtenstein Waldkirchen am Wesen Wernstein am Inn Zell an der Pram OberösterreichLage der Gemeinde Schardenberg im Bezirk Schärding (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Die Pfarrkirche Schardenberg
Die Pfarrkirche Schardenberg
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Schardenberg ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Schärding im Innviertel mit 2312 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Schärding. 2009 wurde Schardenberg von der Oberösterreichischen Landesregierung zur Marktgemeinde erhoben.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Schardenberg liegt auf 543 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,4 km, von West nach Ost 9,2 km. Die Gesamtfläche beträgt 31,6 km². 28,8 % der Fläche sind bewaldet, 61,1 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Ortsteile der Gemeinde

Achleiten, Asing, Bach, Dierthalling, Englhaming, Fraunhof, Gattern, Grub, Ingling, Lindenberg, Luck, Schönbach, Schardenberg und Winkl.

Wappen

Blasonierung: Über grünem, von einer goldenen Leiste gesäumtem Dreiberg von Blau und Rot durch einen silbernen, mit einem schwarzen Pilgerstab mit goldenem Knauf und goldenem Ring belegten Balken schräg geteilt; oben eine goldene, heraldische Lilie, daraus wachsend ein goldenes Patriarchenhochkreuz mit Kleeblattenden, unten eine goldene, gestürzte Pflugschar. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß-Rot

Geschichte

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der das Gebiet um Schardenberg Teil des Herzogtums. 1084 erfolgt die erste Erwähnung von Schardenberg in den sog. Schardenberger Stiftungsbriefen. Seit 1704 ist der Ort eine eigene Pfarrei. Nach dem Frieden von Teschen wurde er 1780 mit dem Innviertel - damals 'Innbaiern' - dem Erzherzogtum Österreich zugeschlagen. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bei Bayern, gehört er seit 1814 wieder zu Oberösterreich. Im Jahr 1900 gründet der Salvatorianer-Pater Elseus Gabelseder das Kloster Hamberg als Studienkolleg für Spätberufene. 1910 wird die neue Pfarrkirche eingeweiht. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Politik

Bürgermeister ist Josef Schachner von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 2613 Einwohner, 2001 dann 2395 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Aussichtsturm
  • Pfarrkirche Schardenberg: Die heutige Kirche, auch Innviertler Dom genannt, wurde 1908-1910 anstelle eines abgerissenen Vorgängerbaus errichtet, von dem aber noch der barocke Turm von 1741 erhalten ist.
  • Fatimakapelle: Im Fronwald - fünf Minuten von der Pfarrkirche entfernt - stand eine alte Kapelle, in der der hl. Petrus und die Büßerin Magdalena auf einer alten Kultstätte verehrt wurden. Der so genannte Heidenstein weist noch darauf hin.
    • 1945 erfolgte eine Erneuerung und das Bild der Mutter Gottes rückte in den Mittelpunkt. Die Zahl der Pilger wuchs, 1949 erfolgte die Grundsteinlegung der heutigen Kapelle und 1951 die Einweihung des Heiligtums.
    • Die Muttergottes-Statue stammt von derselben Künstlerhand wie das Original in Fatima, Portugal. An den 13. der Monate Mai bis Oktober werden die Fatimatage gefeiert und tausende Pilger kommen zum Heiligtum im Fronwald.
  • Nahe der Grenze zu Bayern steht das ehemalige Salvatorkloster Hamberg, heute eine Studentenwohnanlage für Studenten der Universität Passau.

Persönlichkeiten

Weblinks

 Commons: Schardenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien