St. Marienkirchen bei Schärding

St. Marienkirchen bei Schärding
Wappen von St. Marienkirchen bei Schärding
St. Marienkirchen bei Schärding (Österreich)
St. Marienkirchen bei Schärding
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Schärding
Kfz-Kennzeichen: SD
Fläche: 24,91 km²
Koordinaten: 48° 23′ N, 13° 27′ O48.38861111111113.450555555556338Koordinaten: 48° 23′ 19″ N, 13° 27′ 2″ O
Höhe: 338 m ü. A.
Einwohner: 1.844 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 74,03 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4774
Vorwahl: 07711
Gemeindekennziffer: 4 14 19
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schärdingerstraße 1
4774 St. Marienkirchen bei Schärding
Website: www.st-marienkirchen.at
Politik
Bürgermeister: Bernhard Fischer (ÖVP)
Gemeinderat: (2003)
(19 Mitglieder)
12 ÖVP, 4 FPÖ, 3 SPÖ
Lage der Gemeinde St. Marienkirchen bei Schärding im Bezirk Schärding
Altschwendt Andorf Brunnenthal (Oberösterreich) Diersbach Dorf an der Pram Eggerding Engelhartszell an der Donau Enzenkirchen Esternberg Freinberg Kopfing im Innkreis Mayrhof Münzkirchen Raab Rainbach im Innkreis Riedau Sankt Aegidi St. Florian am Inn St. Marienkirchen bei Schärding St. Roman St. Willibald Schardenberg Schärding Sigharting Suben Taufkirchen an der Pram Vichtenstein Waldkirchen am Wesen Wernstein am Inn Zell an der Pram OberösterreichLage der Gemeinde St. Marienkirchen bei Schärding im Bezirk Schärding (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

St. Marienkirchen bei Schärding ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Schärding im Innviertel mit 1844 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Schärding.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

St. Marienkirchen bei Schärding liegt auf 338 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 7,1 km, von West nach Ost 6,4 km. Die Gesamtfläche beträgt 24,9 km². 9,2 % der Fläche sind bewaldet, 74,3 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Das Gemeindegebiet wird im Nordwesten durch den Inn, im Südwesten durch die Antiesen begrenzt.

Ortsteile der Gemeinde

Andiesen, Bach, Bernedt, Bodenhofen, Dietraching, Dietrichshofen, Edenrad, Großwiesenhart, Grub, Hackenbuch, Hackledt, Holzleithen, Hub, Kleinwiesenhart, Lindenedt, Niederham, Oberfucking, St. Marienkirchen bei Schärding, Singern, Stocket, Unterfucking, Wernhartsgrub.

Wappen

Blasonierung: In Rot eine silberne Spitze, belegt mit einer grünen Fichte und begleitet rechts von einem silbernen, aufgerichteten, linksgewendeten Wolf, links von einem silbernen, aufgerichteten Bären, der eine silberne Hacke in den vorderen Tatzen hält. Die Gemeindefarben sind Grün-Weiß. Der Bär stammt aus dem Familienwappen der Hackledter, der Wolf aus dem Wappen der Bischöfe von Passau. Die Entstehung des Ortes wird auch in einer Sage erwähnt.

Geschichte

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bayrisch. Im Jahre 1140 wird in einer Urkunde aus Kloster Passau-St.Nikola erstmals als sanctimarienchirchen erwähnt, 1160 in einer Urkunde aus Kloster Reichersberg auch als ecclesia sancte marie.[1] Der Ort kam 1779 nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals 'Innbaiern') zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Politik

Bürgermeister ist Bernhard Fischer von der ÖVP, Vizebürgermeister ist Hermann Demmelbauer-Ebner (ÖVP).

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1820 Einwohner, 2001 dann 1840 Einwohner.

Städtepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Richard Billinger Museum in der Volksschule St. Marienkirchen, Schulstraße 20, Geburtshaus, Eggerdingerstraße 1

Söhne und Töchter der Gemeinde

Weblinks

 Commons: St. Marienkirchen bei Schärding – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Christopher R. Seddon, Der Ortsname - Quellenlage und Forschungsproblem, Pfarre St. Marienkirchen 2001 (Kopie im Pfarrarchiv). Der Beleg von 1140 stellt die einzige schriftliche Niederlegung eines auf St. Marienkirchen hinweisenden Namens aus der Frühzeit der urkundlichen Erwähnungen dar, welcher sich vordergründig auf den Ort als geographische Einheit und nicht als Herkunftsbezeichnung eines dort ansässigen oder ansässig gewesenen Urkundenzeugen bezieht.