Antiesenhofen

Antiesenhofen
Wappen von Antiesenhofen
Antiesenhofen (Österreich)
Antiesenhofen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Ried im Innkreis
Kfz-Kennzeichen: RI
Fläche: 8,6 km²
Koordinaten: 48° 21′ N, 13° 24′ O48.342513.397777777778346Koordinaten: 48° 20′ 33″ N, 13° 23′ 52″ O
Höhe: 346 m ü. A.
Einwohner: 1.087 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 126,4 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4980
Vorwahl: 07759
Gemeindekennziffer: 4 12 02
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ortsplatz 1
4980 Antiesenhofen
Website: www.antiesenhofen.at
Politik
Bürgermeister: Ingeborg Huber (BZÖ)
Gemeinderat: (2009)
(19 Mitglieder)
7 BZÖ, 7 ÖVP,4 SPÖ, 1 FPÖ
Lage der Gemeinde Antiesenhofen im Bezirk Ried im Innkreis
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Antiesenhofen ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Ried im Innkreis im Innviertel mit 1087 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Ried im Innkreis.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Antiesenhofen liegt auf 346 m Höhe im Innviertel - der höchste Punkt der Gemeinde liegt auf 440 m Seehöhe. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 3,9 km, von West nach Ost 4,3 km. Die Gesamtfläche beträgt 8,6 km². 11,6 % der Fläche sind bewaldet, 65,1 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Ortsteile der Gemeinde sind Antiesenhofen, Mitterding, Ungerding, Viehausen.

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Blau aus einem goldenen Dreiberg wachsend ein silberner, rot bezungter Rüde mit rotem Halsband samt goldenem Ring. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß-Blau. Dieses Wappen war das ehemalige Wappen der Maasbacher Grafen.

Epitaph der Hackleder in der Pfarrkirche von Antiesenhofen

Geschichte

Antiesenhofen gehört neben dem benachbarten Münsteuer zu den ältesten Pfarrorten des Innviertels, in den Nachbarorten gab es aber auch schon zur Römerzeit Besiedelungen.

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals Innbaiern) zu Österreich. Als die Gegend im Spanischen Erbfolgekrieg durch die Habsburger besetzt wurde, gehörte Antiesenhofen zur nur 1711 bis 1714 bestehenden Grafschaft Ried des Fürsten Trautson. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört es seit 1816 endgültig zu Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Die Grablege der Besitzer von Schloss Maasbach befindet sich in der Pfarrkirche von Antiesenhofen, wo die Schlossherren bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bestattet wurden. Die ehemalige Maasbacher-Grabkapelle wurde inzwischen mit Sitzbänken versehen und in den Chor der Kirche integriert.

Politik

Bürgermeisterin ist Ingeborg Huber vom Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ).[1]

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 990 Einwohner, 2001 dann 1105 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Einzelnachweise

  1. http://www2.land-oberoesterreich.gv.at/internetgemeinden/Start.jsp?id%F6stat=41202

Weblinks

 Commons: Antiesenhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien