Waldaist

Waldaist
Waldaist nahe der Pfahnlmühle bei Pregarten

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DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Bezirk Freistadt, Mühlviertel, Oberösterreich
Flusssystem Donau
Abfluss über Aist → Donau → Schwarzes Meer
Ursprung Zusammenfluss von Schwarzer und Weißer Aist bei Weitersfelden
48° 28′ 14″ N, 14° 43′ 20″ O48.47058214.722323
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Zusammenfluss mit der Feldaist zur Aist in Hohensteg (Gem. Tragwein)48.31986514.565198Koordinaten: 48° 19′ 12″ N, 14° 33′ 55″ O
48° 19′ 12″ N, 14° 33′ 55″ O48.31986514.565198
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Länge 56 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 350 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen

Die Waldaist (slaw. Aist/Agasta „rasch“) ist ein Fluss im östlichen (unteren) Mühlviertel von Oberösterreich.

Inhaltsverzeichnis

Lauf und Landschaft

Er wird durch die Vereinigung von Schwarzer Aist und Weißer Aist südlich von Weitersfelden gebildet. Die Quellflüsse entspringen nahe der Grenze zu Tschechien zwischen dem Freiwald und dem Weinsberger Wald. Die Waldaist fließt in südlicher Richtung und vereinigt sich nach etwa 50 km bei Schwertberg mit der Feldaist zur Aist, welche in der Nähe von Mauthausen in die Donau mündet.

Das Einzugsgebiet der Waldaist umfasst etwa 350 km², jenes der (westlich) parallelen Feldaist etwa 265 km².

Quellflüsse: Schwarze und Weiße Aist

Links die hellere "Weiße Aist" und rechts die dunklere "Schwarze Aist" beim Zusammenfluss zur "Waldaist" südlich von Weitersfelden

Beide Quellflüsse entspringen knapp nebeneinander im Gemeindegebiet von Liebenau in einer Seehöhe von etwa 1.020 Metern, doch während die Weiße Aist in ziemlich geradliniger Richtung nach Süden fließt, sammelt die Schwarze Aist auf ihrem wesentlich längeren Weg, zuerst nord-, dann west-, beziehungsweise südwärts einige Bäche auf, darunter auch die Harbe Aist (bei Harrachstal), die im südlichen Gemeindegebiet von Sandl entspringt, sodass bei der Vereinigung von Weißer und Schwarzer Aist südlich von Weitersfelden Letztere wesentlich mehr Wasser führt und damit den längsten Quellfluss der Aist bildet.

Der moorige Charakter des Umlandes der Schwarzen Aist bedingt die typische Braunfärbung des Flusses. Die Weiße Aist hingegen durchfließt kaum Moorgebiete, wodurch die Farbe des Flusses wesentlich heller ist.

Schwarze AistVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehltVorlage:Infobox Fluss/FLUSSSYSTEM_fehltVorlage:Infobox Fluss/ABFLUSSWEG_fehlt
Quelle bei Liebenau
48° 31′ 30″ N, 14° 47′ 49″ O48.52497714.7970811020
Quellhöhe ca. 1020 m ü. A.Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Zusammenfluss mit der Weißen Aist zur Waldaist bei Weitersfelden
48° 28′ 14″ N, 14° 43′ 20″ O48.47058214.722323
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Rechte Nebenflüsse Harbe AistVorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt
Weiße AistVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehltVorlage:Infobox Fluss/FLUSSSYSTEM_fehltVorlage:Infobox Fluss/ABFLUSSWEG_fehlt
Quelle bei Liebenau
48° 31′ 20″ N, 14° 47′ 21″ O48.52223714.7890321020
Quellhöhe ca. 1020 m ü. A.Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Zusammenfluss mit der Schwarzen Aist zur Waldaist bei Weitersfelden
48° 28′ 14″ N, 14° 43′ 20″ O48.47058214.722323
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Orte an der Waldaist

Wichtige Orte an der Waldaist sind Sandl (nahe dem nordwestlichen Quellgebiet der Schwarzen Aist), Weitersfelden, Reichenstein (südlich von Gutau) und - nach der Vereinigung zur Aist - die Industriestadt Schwertberg. Gut geeignete Badestellen finden sich an der Waldaist in Reichenstein und Hohensteg.[1]

Flora und Fauna

Das Waldaisttal gehört zum geschützten Natura-2000-Gebiet Waldaist-Naarn. Schützenswert sind die Flussperlmuscheln und die Koppe. Das Flussperlmuschel-Vorkommen in der Waldaist ist das Größte in ganz Mitteleuropa.

In der Waldaist hauptsächlich vorkommende Fischarten sind: Bachforelle, Bachsaibling, Äsche und Regenbogenforelle.[2]

Literatur

  • Josef Ζötl: Großformung und Talgeschichte im Gebiete der Waldaist. OÖ Musealverein (PDF)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Vgl.: Land Oberösterreich: Badegewässer: Waldaist
  2. Vgl.: Homepage des oberösterreichischen Landesfischereiverbandes: Waldaist bei Gutau