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Aluminium#

Neben einer seit 1897 bestehenden Fabrik in Lend (Salzburg) wurde 1938 ein großes Werk in Ranshofen (Oberösterreich) für die Aluminiumproduktion errichtet, das 1946 verstaatlicht wurde (verstaatlichte Industrie).

Aufgrund des hohen Bedarfs expandierte die Produktion von Rohaluminium, wovon 2 Drittel exportiert wurden. Der Verfall der Weltmarktpreise (ab 1982) führte zur allmählichen Einstellung der Rohaluminiumproduktion und zum Aufbau einer Halbfertigerzeugung. Der Versuch, mit Hilfe eines weltweiten Engagements (AMAG) die Krise zu überwinden, scheiterte nach 1990 und führte zur Schließung der Elektrolyse in Ranshofen, wo allerdings weiter Fertigprodukte hergestellt werden.

1996 erfolgte die Privatisierung des Unternehmens (Austria Metall AG). Weitere bedeutende österreichische Unternehmen zur Verarbeitung von Aluminium sind die Teich AG und die Salzburger Aluminium AG (SAG).

Seit dem 8. April 2011 werden die Aktien der AMAG Austria Metall AG unter dem Börsenkürzel "AMAG" im amtlichen Markt (Prime Market) der Wiener Börse gehandelt.Das Unternehmen produziert nach eigenen Angaben seit 2010 im Werk Ranshofen mit 100 Prozent Auslastung. Seit Oktober 2014 hält die B&C Industrieholding GmbH eine Stimmrechtsmehrheit von 52,7 % an der AMAG Austria Metall AG.

Literatur#

  • M. König, Die Geschichte der Aluminiumindustrie in Österreich unter besonderer Berücksichtigung des Werkes Ranshofen, Dissertation, Wien 1994


Aluminium dürfte nicht unbedenklich sein als Behälter für Nahrungsmittel, beim Heer die sog. Essgeschirre bestehen daraus, aber auch die Feldflaschen...., seit 19ß8 übrigens....

-- Glaubauf Karl, Donnerstag, 19. März 2015, 21:31