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Gaming#

Gaming
Wappen von Gaming

Bundesland: Niederösterreich Gaming, Niederösterreich
Bezirk: Scheibbs, Markt
Einwohner: 3.180 (Stand 2017)
Bevölkerungsentwicklung: Statistik Austria
Höhe: 431 m
Fläche: 243,94 km²
Postleitzahl: 3292
Website: www.gaming.gv.at


Gaming
Gaming: Blick auf die ehemalige Kartause mit der Klosterkirche.
© Copyright Österreich Werbung, Simoner, für AEIOU.

Gaming ist ein Sommerfremdenverkehrsort am Gamingbach in den Eisenwurzen. In Gaming befinden sich Bezirksbauernkammer, Niederösterreichisches Landesjugendheim und landwirtschaftliche Fachschule.

Das ehemaliges Wasserkraftwerk Pockau (errichtet 1923-26) ist heute das Wasserkraftwerk Gaming 1 (38.831 MWh), Kraftwerk Gaming 2 (6027 MWh), beide werden mit Wasser der Wiener Hochquellenleitung gespeist. Des weiteren werden in Gaming Stahlflaschen erzeugt.

Zwischen Kienberg und Gaming waren früher Hammerwerke (Museum "Grabner-Hammer" als einziges erhalten) und gibt es ein aufgelassenes Steinkohlebergwerk.

Die ehemalige Kartause mit 20 Mönchszellen wurde 1332 gegründet, 1782 aufgehoben und ist die Grablege von Albrecht II. und dessen Gattin Johanna von Pfirt. Jetzt ist in der Kartause ein Hotel und Kulturzentrum (seit 1985 Chopin-Festival), um 2 Höfe gruppiert.

Sehenswert sind die Klosterkirche (1332-42) mit 3-teiligem Chor (um 1620 erneuert), prächtigem Marmorportal (1631) und prunkvollem Bibliothekssaal mit barocken Fresken von W. L. Reiner. Im Ort befinden sich auch eine spätgotische Pfarrkirche und ein Pranger (1643).

Östlich des Orts sind die Herminenquelle, der Naturpark Ötscher-Tormäuer mit Treffling-Wasserfall und Ötscher-Tropfsteinhöhle zu finden.

Weiterführendes#

Literatur#

  • 650 Jahre Kartause Gaming: Vielfalt des Heilens - Ganzheitsmedizin, Ausstellungskatalog, Kartause Gaming, 1992.