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Iuvavum#

Bei Plinius dem Älteren, Ptolemaios, in der Peutingerschen Tafel und im Itinerarium Antonini genannte römische Siedlung, die bereits unter Kaiser Claudius (41-54 n. Chr.) zur autonomen Stadt (Municipium Claudium Iuvavum) erhoben wurde. In der Vita Severini werden eine Mönchszelle und eine Kirche beim oppidum Iuvao erwähnt. Der Ortsname ist vorrömisch. Das heutige Salzburg.

Das Projekt: IVVAVVM – Römersteine im bayerisch-österreichischen Grenzraum

Die römischen Steindenkmäler und Inschriften aus dem Territorium der Stadt Iuvavum (Salzburg) enthalten eine Fülle von Zeugnissen des staatlichen und privaten Alltages und sind eine unentbehrliche Quelle zu den politischen, sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen.

Auf der Basis der wissenschaftlichen Datensammlungen UBI ERAT LUPA und SAXA LOQUUNTUR wurde ein grenzüberschreitendes Informationssystem aufgebaut, das den Bewohnern der Region „ihre“ Denkmäler näher bringen soll. Erfasst wurden in Bayern die Landkreise Berchtesgadener Land, Rosenheim und Traunstein, im Bundesland Salzburg die Bezirke Hallein, Salzburg-Stadt, Salzburg-Umgebung, Sankt Johann im Pongau und Zell am See und in Oberösterreich die Bezirke Braunau, Gmunden und Vöcklabruck.

--> IVVAVVM


Achtung:#

Der oben vorkommende Satz "In der Vita Severini werden eine Mönchszelle und eine Kirche beim oppidum Iuvao erwähnt" ist, wie mir der Iuvavum Spezialist Dr. Uhlir mitgeteilt hat, nicht gesichert, damit versuchte man eher die Katakomben und die Existenz von Christen in Salzburg zu belegen, tatsächlich wird in der Vita Severini mit iuvaro eine Stadt am Limes zwischen Passau und Linz gemeint (lt. jüngster Forschung)

-- Maurer Hermann, Dienstag, 5. November 2013, 18:05