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vom 02.04.2018, aktuelle Version,

Österreichische Krone

Österreichische Krone
1892 bis 1925
Staat: Österreich-Ungarn, Deutschösterreich, Erste Republik, Liechtenstein[1] (bis 1924)
Unterteilung: 100 Heller
Abkürzung: K, kr
Wechselkurs:
(1912)

1,176 Kronen = 1 Mark[2]

Banknote zu 20 Kronen, 1913 - Vorderseite mit dem Wappen des Kaisertums Österreich, auf Deutsch, Tschechisch, Polnisch, Ruthenisch (Ukrainisch), Italienisch, Slowenisch, Kroatisch, Serbisch und Rumänisch
Banknote zu 20 Kronen, 1913 - Rückseite mit dem Wappen des Königreichs Ungarn, auf Ungarisch

Die Krone, inoffiziell im Ausland seit Einführung, von 1919 an in Österreich offiziell als „Österreichische Krone“ bezeichnet, war die Goldwährung Österreich-Ungarns bis 1918 und die Währung der Republik Österreich von 1918 bis 1925. Sie löste im Zuge der Währungsumstellung von 1892 den Gulden ab, der eine Silberstandardwährung war. In der Umgangssprache bezeichnete man die Goldmünzen zu 10, 20 und 100 Kronen als „Goldkronen“.

In der österreichischen Reichshälfte entsprachen 100 Heller einer Krone (hergeleitet vom Griechischen „κορώνα“ bzw. Lateinischen „corona“ für „Krone“). In der ungarischen Reichshälfte lautete die Bezeichnung „Korona“; eine Korona entsprach 100 Filler.

Geschichte

Währungsumstellung 1892

Im Jahr 1892 wurde der Gulden durch die Krone zu 100 Heller ersetzt. Bis 1900 war der Gulden (fl.) neben der Krone (K) gültiges Zahlungsmittel, der Umrechnungskurs lag bei zwei Kronen für einen Gulden (→ Goldkrone). Die Umstellung war nicht mit währungspolitischen Veränderungen verbunden, wie sie für Währungsreformen typisch sind, und war daher keine Reform, sondern nur eine Umbenennung.

Auf den Banknoten der Österreichisch-ungarischen Bank (der Notenbank der Doppelmonarchie; sie wurde mit kleinem u geschrieben) war der Name der Währung auf der österreichischen Seite, da die Nationalitäten laut Dezemberverfassung 1867 gleichberechtigt waren, auch in anderen Sprachen der Monarchie angeführt („koruna“, „korona“, „corona“, „krona“, „kruna“, „coroană“), auf der ungarischen Seite, der magyarischen Nationalitätenpolitik entsprechend, nur auf Ungarisch.

Während die Banknoten von der gemeinsamen Notenbank herausgegeben wurden, erfolgte die Münzprägung zwischen dem ungarischen und dem österreichischen Reichsteil getrennt. Daher wiesen die Münzen jeweils nur Symbole der betreffenden „Reichshälfte“ auf. Sie kursierten aber in ganz Österreich-Ungarn, – wie heute die in den Euro-Staaten geprägten Münzen in der gesamten Eurozone kursieren.

Der im Rahmen des Goldstandards festgelegte Wechselkurs gegenüber der Mark des Deutschen Kaiserreiches betrug 1912 1,176 Kronen.[2]

Auf Basis der Statuten der Oesterreichisch-ungarischen Bank[3] war die genannte Bank verpflichtet, an ihren Hauptstellen in Wien und Budapest jederzeit binnen 24 Stunden Banknoten in Metallgeld (aber nicht zwingend Gold!) umzutauschen, andernfalls sie ihres Notenprivilegs verlustig gegangen wäre. An Außenstellen bestand diese Verpflichtung im Rahmen der Vorräte. Umgekehrt war die Bank auch verpflichtet, Gold in unbegrenzter Höhe zum Münzfuß in Papiergeld umzuwechseln - was wohl in der Praxis das kleinere Problem war. Auch der Umlauf der Scheidemünzen war gesetzlich begrenzt.

Erster Weltkrieg

Bereits vor dem Krieg war die Notenbank (laut Ludwig von Mises) nicht gesetzlich verpflichtet, Banknoten in Gold umzutauschen, tat dies aber freiwillig, um die Stabilität der Krone zu sichern.[4]

Bereits am 4. August 1914 wurde eine Kaiserliche Verordnung (RGBl 198/1914) erlassen, nach der die Oesterreichisch-ungarische Bank ermächtigt wurde, von den Bankstatuten abweichende Bestimmungen in Kraft zu setzen. Dies führte in Folge neben einer geringeren Metalldeckung des Banknotenumlaufs zu einer Aussetzung der Einlösungsverpflichtung in Gold.

Eine Welle beschleunigter Inflation begann mit dem Ersten Weltkrieg, da dieser im Wesentlichen über Anleihen finanziert wurde. Der Ausweitung der Geldmenge stand keine entsprechende Gütermenge gegenüber; die Verknappung auf fast allen Gebieten führte rasch zu Teuerungserscheinungen. Das Preisniveau bei Kriegsende betrug das fünfzehnfache des Jahres 1914.[5]

Banknote zu 1000 Kronen, 1902; der Aufdruck „ Deutschösterreich“ wurde ab März 1919 angebracht - Vorderseite

Zerfall der Monarchie, Nachfolgestaaten

Nach Jahresbeginn 1919 trennten sich das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen (ab 1929 Jugoslawien genannt), die Tschechoslowakische Republik, der republikanische Staat Deutschösterreich und das damals ebenfalls republikanische Ungarn, die die Kronenwährung (vorerst) beibehielten, durch Abstempelung ihrer Banknoten von der früheren Gemeinschaftswährung. Österreich deckte die enormen Kriegskosten nicht durch Steuern (z. B. Steuererhöhungen und/oder neue Steuern), sondern „mit der Notenpresse“: es druckte (wie auch das Deutsche Kaiserreich; Näheres hier) zusätzliches Geld (was Inflation verursachte). Das gemeinsame Währungsgebiet des Habsburgerreiches löste sich rasch auf (zumal Deutschösterreich auf die wirtschaftspolitischen Bedürfnisse anderer Nachfolgestaaten kaum Rücksicht nahm oder nehmen konnte).[6]

Im neuen südslawischen Staat begann man im Jänner 1919, die eigenen Kronenbanknoten abzustempeln. Die Tschechoslowakei folgte im Februar 1919. Um das Einströmen von Kronenbanknoten ungeklärter Herkunft, etwa aus Ungarn, zu verhindern, musste auch Deutschösterreich im März 1919 mit dem Abstempeln seines Banknotenumlaufs beginnen. Auf Grund der unterschiedlichen Inflationsraten in den folgenden Jahren hatten diese Kronenwährungen ganz unterschiedlichen Wert. Die Tschechoslowakei behielt ihre Koruna, Österreich musste sie 1925 aufgeben.

Hyperinflations-Banknote zu 500.000 Kronen, 1922

Österreich bis 1925

Weiter bestehende enorme Budgetdefizite in Deutschösterreich (unter anderem zur Subventionierung der Lebensmittel) und Währungsspekulationen trieben die Inflation weiter an, die mit eigenen Mitteln nicht zu stoppen war. Der Wert der Papierkrone gegenüber der Goldkrone fiel bis August 1922 auf 14.400 : 1.[5] Bundeskanzler Ignaz Seipel benötigte 1922 ausländische Hilfe und einen international überwachten strikten Sparkurs, damit die Staatsfinanzen wieder ins Lot gebracht werden konnten. Als dies gelang, bereitete die Bundesregierung Seipel I 1924 die Einführung der Schillingwährung vor. Diese Währungsreform wurde vom Nationalrat am 20. Dezember 1924, einen Monat nach dem Rücktritt Seipels, beschlossen und mit 1. März 1925 realisiert. (In der folgenden mehrmonatigen Übergangszeit wurden österreichische Kronen noch akzeptiert). Der Wert eines Schillings entsprach 10.000 „Papierkronen“.

die letzte Kronen-Banknote, 1924
die letzte Kronen-Banknote, schon mit Schilling-Aufdruck, 1924

Österreichische Münzen 1892 bis 1918

Übersicht, Umlaufmünzen der österreichischen Reichshälfte in Heller und Kronen von 1892 bis 1918
Bild Wert Durch-
messer
Raugewicht
Feingehalt
Beschreibung Ausgabejahre
Vorderseite Rückseite Rand Vorderseite Rückseite
1 Heller 17 mm 1,66 g
95 % Cu,
4 % Sn,
1 % Zn
glatt Adler mit Wappen Wert, Jahr der Prägung 1892–1903, 1909–1916
1 Heller Adler mit Bindenschild 1916
2 Heller 19 mm 3,33 g
95 % Cu,
4 % Sn,
1 % Zn
glatt Adler mit Wappen Wert, Jahr der Prägung 1892–1915
2 Heller 17,3 mm 2,78 g
100 % Fe
Adler mit Bindenschild (die dunkle Eisenmünze trug den Spottnamen Neger[7]) 1916–1918
10 Heller 19 mm 3 g
100 % Ni
geriffelt Adler mit Wappen Wert, Jahr der Prägung 1892–1895, 1907–1911
10 Heller 3 g
50 % Cu,
40 % Zn,
10 % Ni
1915–1916
10 Heller Adler mit Bindenschild 1916
20 Heller 21 mm 4 g
100 % Ni
geriffelt Adler mit Wappen Wert, Jahr der Prägung 1892–1895, 1907–1909, 1911, 1914
20 Heller 3,33 g
100 % Fe
glatt Adler mit Bindenschild 1915–1918
1 Krone 23 mm 5 g
835 ‰ Ag
165 ‰ Cu
VIRIBVS VNITIS „FRANC•IOS•I•D•G•IMP•AVSTR•REX BOH•GAL•ILL•ETC•ET AP•REX HVNG•“[A 1], Franz Joseph I. mit Lorbeerkranz Österreichische Kaiserkrone, Wert, Jahr der Prägung 1892–1907
1 Krone „FRANC•IOS•I•D•G•IMP•AVSTR•REX BOH•GAL•ILL•ETC•ET AP•REX HVNG•“, Franz Joseph I. ohne Lorbeerkranz ohne „St.Schwartz“ (Marschall) „DVODECIM LVSTRIS GLORIOSE PERACTIS“[A 2], 1848–1908, Österreichische Kaiserkrone, Wert (60-Jahre-Regierungsjubiläum) 1908
1 Krone „FRANC•IOS•I•D•G•IMP•AVSTR•REX BOH•GAL•ILL•ETC•ET AP•REX HVNG•“, Franz Joseph I. ohne Lorbeerkranz mit „St.Schwartz“ Österreichische Kaiserkrone, Wert, Jahr der Prägung 1912–1916
2 Kronen 27 mm 10 g
835 ‰ Ag,
165 ‰ Cu
„VIRIBVS VNITIS“ „FRANC•IOS•I•D•G•IMP•AVSTR•REX BOH•GAL•ILL•ETC•ET AP•REX HVNG•“, Franz Joseph I. ohne Lorbeerkranz mit „St.Schwartz“ „II CORONÆ“, Adler mit Wappen, Wert, Jahr der Prägung 1912–1913
5 Kronen 36 mm 24 g
900 ‰ Ag,
100 ‰ Cu
„VIRIBVS VNITIS“ „FRANC•IOS•I•D•G•IMP•AVSTR•REX BOH•GAL•ILL•ETC•ET AP•REX HVNG•“, Franz Joseph I. mit Lorbeerkranz „QUINQVE CORONÆ“, Adler mit Wappen, Wert, Jahr der Prägung 1900, 1907
5 Kronen „FRANC•IOS•I•D•G•IMP•AVSTR•REX BOH•GAL•ILL•ETC•ET AP•REX HVNG•“, Franz Joseph I. ohne Lorbeerkranz ohne „St.Schwartz“ (Marschall) „DVODECIM LVSTRIS GLORIOSE PERACTIS“, 1848–1908, Fortuna mit Lorbeerzweigen, Adler mit Wappen, Österreichische Kaiserkrone, Wert (60-Jahre-Regierungsjubiläum) 1908
5 Kronen „QUINQVE CORONÆ“, Adler mit Wappen, Wert, Jahr der Prägung 1909
5 Kronen „FRANC•IOS•I•D•G•IMP•AVSTR•REX BOH•GAL•ILL•ETC•ET AP•REX HVNG•“, Franz Joseph I. ohne Lorbeerkranz mit „St.Schwartz“
10 Kronen 19 mm 3,387 g
900 ‰ Au,
100 ‰ Cu
Ornamente „FRANC•IOS•I•D•G•IMP•AVSTR•REX BOH•GAL•ILL•ETC•ET AP•REX HVNG•“, Franz Joseph I. mit Lorbeerkranz „X CORONÆ“, Adler mit Wappen, Wert, Jahr der Prägung 1892–1893, 1896–1897, 1905–1906
10 Kronen „FRANC•IOS•I•D•G•IMP•AVSTR•REX BOH•GAL•ILL•ETC•ET AP•REX HVNG•“, Franz Joseph I. ohne Lorbeerkranz ohne „St.Schwartz“ (Marschall) „DVODECIM LVSTRIS GLORIOSE PERACTIS“, 1848–1908, Adler mit Wappen, Wert (60-Jahre-Regierungsjubiläum) 1908
10 Kronen „X CORONÆ“, Adler mit Wappen, Wert, Jahr der Prägung 1909
10 Kronen „FRANC•IOS•I•D•G•IMP•AVSTR•REX BOH•GAL•ILL•ETC•ET AP•REX HVNG•“, Franz Joseph I. ohne Lorbeerkranz mit „St.Schwartz“ 1909–1911
10 Kronen[8] 1912
(Neuprägung)
20 Kronen 21 mm 6,775 g
900 ‰ Au,
100 ‰ Cu
„VIRIBVS VNITIS“ „FRANC•IOS•I•D•G•IMP•AVSTR•REX BOH•GAL•ILL•ETC•ET AP•REX HVNG•“, Franz Joseph I. mit Lorbeerkranz „XX CORONÆ“, Adler mit Wappen, Wert, Jahr der Prägung 1892–1905
20 Kronen „FRANC•IOS•I•D•G•IMP•AVSTR•REX BOH•GAL•ILL•ETC•ET AP•REX HVNG•“, Franz Joseph I. ohne Lorbeerkranz ohne „St.Schwartz“ (Marschall) „DVODECIM LVSTRIS GLORIOSE PERACTIS“, 1848–1908, Adler mit Wappen, Wert (60-Jahre-Regierungsjubiläum) 1908
20 Kronen „XX CORONÆ“, Adler mit Wappen, Wert, Jahr der Prägung 1909
20 Kronen „FRANC•IOS•I•D•G•IMP•AVSTR•REX BOH•GAL•ILL•ETC•ET AP•REX HVNG•“, Franz Joseph I. ohne Lorbeerkranz mit „St.Schwartz“ 1909–1914, 1916
20 Kronen[9] 1915
(Neuprägung)
20 Kronen „XX CORONÆ“, Adler mit Bindenschild, Wert, Jahr der Prägung 1916
20 Kronen „PACE BELLOQVE OMNIA PRO PATRIA CVM POPVLO MEO“[A 3] „CAROLVS D•G•IMP•AVSTR•REX BOH•GAL•ILL•ETC•ET AP•REX HVNG•“[A 4], Karl I. 1918
100 Kronen 37 mm 33,875 g
900 ‰ Au,
100 ‰ Cu
„VIRIBVS VNITIS“ „FRANC•IOS•I•D•G•IMP•AVSTR•REX BOH•GAL•ILL•ETC•ET AP•REX HVNG•“, Franz Joseph I. ohne Lorbeerkranz ohne „St.Schwartz“ (Marschall) „DVODECIM LVSTRIS GLORIOSE PERACTIS“, 1848–1908, Fortuna mit Lorbeerkranz und Schild (Adler mit Wappen) auf Wolke, Wert (60-Jahre-Regierungsjubiläum) 1908
100 Kronen „FRANC•IOS•I•D•G•IMP•AVSTR•REX BOH•GAL•ILL•ETC•ET AP•REX HVNG•“, Franz Joseph I. ohne Lorbeerkranz mit „St.Schwartz“ „C CORONÆ“, Adler mit Wappen, Wert, Jahr der Prägung 1909–1914
100 Kronen[10] 1915
(Neuprägung)
Diese Bilder sind in einer Größe von 2,5 Pixel pro Millimeter.
Anmerkungen:
  1. FRANC•IOS•I•D•G•IMP•AVSTR•REX BOH•GAL•ILL•ETC•ET AP•REX HVNG• = Franciscvs Iosephvs I Dei Gratia Imperator Avstriae, Rex Bohemiae, Galiciae, Illyriae et cetera et Apostolicvs Rex Hvngariae = Franz Joseph I., von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich, König von Böhmen, Galizien, Illyrien et cetera und Apostolischer König von Ungarn
  2. DVODECIM LVSTRIS GLORIOSE PERACTIS = zwölf Lustren (5-Jahr-Perioden) mit Auszeichnung erledigt = 60 Jahre mit Auszeichnung erledigt
  3. PACE BELLOQVE OMNIA PRO PATRIA CVM POPVLO MEO = Im Kampf und Frieden mit der Nation für das Königreich (königliches Motto von Karl I.)
  4. CAROLVS D•G•IMP•AVSTR•REX BOH•GAL•ILL•ETC•ET AP•REX HVNG• = Carolvs Dei Gratia Imperator Avstriae, Rex Bohemiae, Galiciae, Illyriae et cetera et Apostolicvs Rex Hvngariae = Karl, von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich, König von Böhmen, Galizien, Illyrien et cetera und Apostolischer König von Ungarn
Übersicht, Umlaufmünzen der ungarischen Reichshälfte in Heller und Kronen von 1892 bis 1918
Bild Wert Durch-
messer
Raugewicht
Feingehalt
Beschreibung Ausgabejahre
Vorderseite Rückseite Rand Vorderseite Rückseite
1 Filler 17 mm 1,67 g
95 % Cu,
4 % Sn,
1 % Zn
glatt „MAGYAR KIRÁLYI VÁLTÓPÉNZ“[A 1], Stephanskrone, Jahr der Prägung Wert, Münzzeichen 1892–1903, 1906, 1914
2 Filler 19 mm 3,33 g
95 % Cu,
4 % Sn,
1 % Zn
glatt „MAGYAR KIRÁLYI VÁLTÓPÉNZ“, Stephanskrone, Jahr der Prägung Wert, Münzzeichen 1892–1910, 1914–1915
2 Filler 17,3 mm 2,78 g
100 % Fe
1916–1918
10 Filler 19 mm 3 g
100 % Ni
geriffelt „MAGYAR KIRÁLYI VÁLTÓPÉNZ“, Stephanskrone, Jahr der Prägung Wert, Münzzeichen 1892–1895, 1906, 1908–1909, 1914
10 Filler 3 g
50 % Cu,
40 % Zn,
10 % Ni
1914–1916
10 Filler 3 g
100 % Fe
1915–1916, 1918, 1920
20 Filler 21 mm 4 g
100 % Ni
geriffelt „MAGYAR KIRÁLYI VÁLTÓPÉNZ“, Stephanskrone, Jahr der Prägung Wert, Münzzeichen 1892–1894, 1906–1908, 1914
20 Filler 3,33 g
100 % Fe
glatt 1915–1918, 1920–1922
1 Korona 23 mm 5 g
835 ‰ Ag,
165 ‰ Cu
“BIZALMAM AZ ŐSI ERÉNYBEN”[A 2], Ornamente „FERENCZ JÓZSEF I•K•A•CS•ÉS M•H•S•D•O•AP•KIR•“[A 3], Franz Joseph I., Münzzeichen Stephanskrone, Wert, Jahr der Prägung 1892–1896, 1906
1 Korona „AZ EZERÉVES MAGYARORSZÁG EMLÉKÉRE“[A 4], Franz Joseph I., Münzzeichen, Jahr reitender Árpád (zur Tausend-Jahr-Feier) 1896
1 Korona „FERENCZ JÓZSEF I•K•A•CS• ÉS M•H•S•D•O•AP•KIR•“, Franz Joseph I. (älter), Münzzeichen Stephanskrone, Wert, Jahr der Prägung 1912–1916
2 Korona 27 mm 10 g
835 ‰ Ag,
165 ‰ Cu
“BIZALMAM AZ ŐSI ERÉNYBEN”, Ornamente „FERENCZ JÓZSEF I•K•A•CS•ÉS M•H•S•D•O•AP•KIR•“, Franz Joseph I., Münzzeichen Stephanskrone mit 2 Engel, Wert, Jahr der Prägung 1912–1914
5 Korona 36 mm 24 g
900 ‰ Ag,
100 ‰ Cu
“BIZALMAM AZ ŐSI ERÉNYBEN”, Ornamente „FERENCZ JÓZSEF I•K•A•CS•ÉS M•H•S•D•O•AP•KIR•“, Franz Joseph I., Münzzeichen Stephanskrone mit 2 Engel, Wert, Jahr der Prägung 1900, 1906–1909
5 Korona „FERENCZ JÓZSEF I•K•A•CS• ÉS M•H•S•D•O•AP•KIR•“, Franz Joseph I., Jahr der Prägung „MEGKORONÁZTATÁSÁNAK NEGYVENEDIK ÉVFORDULÓJÁRA“[A 5], 1867–1907, Krönungsszene, Wert, Münzzeichen (zum 40-jährigen Krönungsjubiläum) 1907
10 Korona 19 mm 3,387 g
900 ‰ Au,
100 ‰ Cu
Ornamente „FERENCZ JÓZSEF I•K•A•CS•ÉS M•H•S•D•O•AP•KIR•“, stehender Franz Joseph I., Jahr der Prägung „MAGYAR KIRÁLYSÁG“[A 6], 2 Engel mit Wappen, Wert, Münzzeichen 1892–1915
20 Korona 21 mm 6,775 g
900 ‰ Au,
100 ‰ Cu
“BIZALMAM AZ ŐSI ERÉNYBEN”, Ornamente „FERENCZ JÓZSEF I•K•A•CS•ÉS M•H•S•D•O•AP•KIR•“, stehender Franz Joseph I., Jahr der Prägung „MAGYAR KIRÁLYSÁG“, 2 Engel mit Wappen, Wert, Münzzeichen 1892–1915
20 Korona „MAGYAR KIRÁLYSÁG“, 2 Engel mit Bosnien-Wappen, Wert, Münzzeichen 1913–1914, 1916
20 Korona „HARCBAN ÉS BÉKÉBEN A NEMZETTEL A HAZÁÉRT“[A 7] „KÁROLY I•K•A•CS•ÉS M•H•SZ•D•AP•KIR•“[A 8], stehender Karl I., Jahr der Prägung 1918
100 Korona 37 mm 33,875 g
900 ‰ Au,
100 ‰ Cu
“BIZALMAM AZ ŐSI ERÉNYBEN”, Ornamente „FERENCZ JÓZSEF I•K•A•CS•ÉS M•H•S•D•O•AP•KIR•“, Franz Joseph I., Jahr der Prägung „MEGKORONÁZTATÁSÁNAK NEGYVENEDIK ÉVFORDULÓJÁRA“, 1867–1907, Krönungsszene, Wert, Münzzeichen (zum 40-jährigen Krönungsjubiläum) 1907
100 Korona „FERENCZ JÓZSEF I•K•A•CS•ÉS M•H•S•D•O•AP•KIR•“, stehender Franz Joseph I., Jahr der Prägung „MAGYAR KIRÁLYSÁG“, 2 Engel mit Wappen, Wert, Münzzeichen 1907–1908
Diese Bilder sind in einer Größe von 2,5 Pixel pro Millimeter.
Anmerkungen:
  1. MAGYAR KIRÁLYI VÁLTÓPÉNZ = ungarische königliche Münze
  2. BIZALMAM AZ ŐSI ERÉNYBEN = Ich glaube an die essentielle Macht (königliches Motto Franz Josephs)
  3. FERENCZ JÓZSEF I•K•A•CS•ÉS M•H•S•D•O•AP•KIR• = Ferencz József Isten kegyelméből ausztriai császár és Magyar-, Horvát-, Slavon-, Dalmátországok apostoli királya = Franz Josef, von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich, Apostolischer König von Ungarn, Kroatien, Slawonien und Dalmatien
  4. AZ EZERÉVES MAGYARORSZÁG EMLÉKÉRE = Zur Erinnerung an das 1000 Jahre alte Ungarn
  5. MEGKORONÁZTATÁSÁNAK NEGYVENEDIK ÉVFORDULÓJÁRA = Zum 40. Jahrestag seiner Krönung
  6. MAGYAR KIRÁLYSÁG = ungarisches Königreich
  7. HARCBAN ÉS BÉKÉBEN A NEMZETTEL A HAZÁÉRT = Im Kampf und Frieden mit der Nation für die Heimat
  8. KÁROLY I•K•A•CS•ÉS M•H•SZ•D•AP•KIR• = Károly Isten Kegyelméből Ausztria Császára és Magyarország s Horvát-, Szlavon- és Dalmátországok Apostoli Királya= Karl, von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich, Apostolischer König von Ungarn, Kroatien, Slawonien und Dalmatien

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Günther Meier: Niemand wollte Liechtensteins Notgeld In: Neue Zürcher Zeitung vom 3. Januar 2018
  2. 1 2 Carl Otto: Der Haussekretär, Berlin 1913, S. 485, 3. Umschlagseite
  3. RGBl 66/1878, Art. 23
  4. Ludwig von Mises, Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel; München und Leipzig (Duncker & Humblot) 1912, S. 42 f.
  5. 1 2 aeiou: Papiergeldinflation
  6. Clemens Muth: Das Ende der Kronenzone: Die Auflösung des gemeinsamen Währungsgebiets auf dem Territorium des ehemaligen Habsburgerreichs. München 1997, auf der Website der Universität Köln.
  7. Maria Hornung, Sigmar Grüner: Wörterbuch der Wiener Mundart, 2. Auflage, Wien 2002, ISBN 3-209-03474-5, S. 606. Alexander Popovics: Das Geldwesen im Kriege. Wien 1925, S. 97
  8. 10 Kronen 1912 Gold, Neuprägung. Münze Österreich, abgerufen am 20. März 2018.
  9. 20 Kronen 1915 Gold, Neuprägung. Münze Österreich, abgerufen am 20. März 2018.
  10. 100 Kronen 1915 Gold, Neuprägung. Münze Österreich, abgerufen am 20. März 2018.