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vom 16.05.2018, aktuelle Version,

Aistersheim

Aistersheim
Wappen Österreichkarte
Wappen von Aistersheim
Aistersheim (Österreich)
Aistersheim
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Grieskirchen
Kfz-Kennzeichen: GR
Fläche: 11,1 km²
Koordinaten: 48° 11′ N, 13° 45′ O
Höhe: 437 m ü. A.
Einwohner: 888 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 80 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4676
Vorwahl: 07734
Gemeindekennziffer: 4 08 01
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Aistersheim 5
4676 Aistersheim
Website: www.aistersheim.at
Politik
Bürgermeister: Rudolf Riener (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(13 Mitglieder)
6
5
2
6  5  2 
Insgesamt 13 Sitze

Lage der Gemeinde Aistersheim im Bezirk Grieskirchen
AistersheimBad SchallerbachEschenau im HausruckkreisGallspachGaspoltshofenGeboltskirchenGrieskirchenHaag am HausruckHeiligenbergHofkirchen an der TrattnachKallhamKematen am InnbachMeggenhofenMichaelnbachNatternbachNeukirchen am WaldeNeumarkt im HausruckkreisPeuerbachPollhamPöttingPramRottenbachSt. AgathaSt. Georgen bei GrieskirchenSt. ThomasSchlüßlbergSteegenTaufkirchen an der TrattnachTolletWaizenkirchenWallern an der TrattnachWeibernWendlingOberösterreich Lage der Gemeinde Aistersheim im Bezirk Grieskirchen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Aistersheim ist eine Gemeinde mit 888 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017)[1] in Oberösterreich im Bezirk Grieskirchen im Hausruckviertel. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Grieskirchen.

Geografie

Aistersheim liegt auf 437 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5 km, von West nach Ost 3,7 km. Die Gesamtfläche beträgt 11,1 km². 26,1 % der Fläche sind bewaldet, 66,7 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 12 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[2]):

  • Aistersheim (383)
  • Augassen (48)
  • Edt (35)
  • Grub (11)
  • Haid (19)
  • Haidenheim (25)
  • Himmelreich (27)
  • Kottingaistersheim (34)
  • Pöttenheim (62)
  • Rakesing (20)
  • Thalheim (57)
  • Viertlbach (120)

Die Gemeinde besteht aus der Katastralgemeinde Aistersheim.

Nachbargemeinden

Hofkirchen St. Georgen
Weibern Meggenhofen
Gaspoltshofen

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 734 Einwohner, 2001 dann 786 Einwohner, 2005 dann 798 Einwohner und mit 1. April 2009 833 Einwohner.

Geschichte

Aistersheim in der Topographia Provinciarum Austriacarum von Matthäus Merian (1679)

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Das Wasserschloss Aist wurde vom als Minnesänger bekannten Dietmar von Aist um das Jahr 1136 errichtet und war eine Grenzbefestigung zu Bayern. Seit 1490 wird der Ort dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet.

Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt.

Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Die Gemeinde ist seit dem 1. Jänner 2003 Teil des Gerichtsbezirkes Grieskirchen, zuvor gehörte sie zum Gerichtsbezirk Haag am Hausruck.

Politik

Bei der letzten Gemeinderatswahl 2015 kam die ÖVP auf 47,4 Prozent bzw. 6 Mandate, die SPÖ kam auf 18,1 Prozent bzw. zwei Mandate und die FPÖ kam auf 34,5 Prozent bzw. 5 Mandate.[3]

Bürgermeister
  • seit 2009 Rudolf Riener (ÖVP)

Wappen

Blasonierung: Von Silber und Schwarz geteilt und zweimal gespalten. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß.

Die Gemeinde führt seit 18. September 1982 das Wappen des altbayerischen Uradelsgeschlechtes der Aistersheimer, die in einer Passauer Urkunde vom 11. November 1146 erstmals in das Licht der Geschichte traten und bis zu ihrem Erlöschen 1426 im Besitz der Burg und Herrschaft Aistersheim waren.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Schloss Aistersheim
  • Schloss Aistersheim: Das 1159 erstmals erwähnte Wasserschloss war bis 1426 im Besitz der Herren von Aistersheim, dann bis 1824 im Besitz der Hohenfelder. Der heutige Bau des Renaissance-Schlosses geht auf einen Umbau in den Jahren 1520–1600 zurück.
  • Pfarrkirche Aistersheim: Von 1699 bis 1700 erfolgte der Neubau der Kirche im Barockstil durch Jakob Pawanger aus Passau.

Infrastruktur

Aistersheim wird im Südwesten der Gemeinde von der Innkreis Autobahn A 8 durchzogen. Gesamt sind es 3 km Autobahn die durch die Gemeinde Aistersheim führen. Es befindet sich auch die Raststation Aistersheim als letzte auf der A 8 vor dem Grenzübergang in Suben in der Gemeinde.

Feuerwehr

Die Feuerwehr Aistersheim wurde 1887 gegründet und feierte 2017 ihr 130-jähriges Jubiläum.

  Commons: Aistersheim  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria - Bevölkerung zu Jahresbeginn 2002-2017 nach Gemeinden (Gebietsstand 1.1.2017)
  2. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  3. Land Oberösterreich Gemeinderatswahlen in Aistersheim ab 1973