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vom 23.12.2017, aktuelle Version,

Alois Greil

Alois Greil (* 27. März 1841 in Linz; † 12. Oktober 1902 in Wien) war ein österreichischer Maler und Illustrator.

Leben

Greil stammte aus einer Tiroler Künstlerfamilie. Er wurde durch Adalbert Stifter gefördert und erhielt 1857 ein Stipendium für die Akademie der bildenden Künste Wien. Er studierte dort bei Christian Ruben und widmete sich vor allem der Historienmalerei. Er kehrte 1867 nach Linz zurück, lebte aber 1868/69 in Stuttgart und ab 1873 in Wien. Er aquarellierte bäuerliche Motive und Landschaften und malte Genrebilder. Von 1878 bis nach 1885 war er Präsident des Albrecht-Dürer-Bunds (Gesellschaft der Akademiker). Von 1870 bis 1880 arbeitete er als Illustrator für Die Gartenlaube. Außerdem illustrierte er die Neue Illustrierte Zeitung, die Brockhaus Enzyklopädie und zahlreiche Gesamtausgaben dichterischer Werke, zum Beispiel von Ludwig Anzengruber, Eduard von Bauernfeld, Franz Grillparzer, Robert Hamerling, Peter Rosegger, Adalbert Stifter und Johann Nepomuk Vogl.[1]

Literatur

  • Greil, Alois. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 2, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1959, S. 55.
  • Ulrich Thieme / Felix Becker [Hg.]: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. 37 Bände. Leipzig: Engelmann 1907–1950
  Commons: Alois Greil  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Alois Greil im Wien Geschichte Wiki der Stadt Wien