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vom 29.03.2018, aktuelle Version,

Alpla HC Hard

HC HARD
Voller Name ALPLA Handball-Club HARD
Spitzname(n) Die Roten Teufel
Gegründet 1986
Vereinsfarben Rot/Weiß
Halle Sporthalle am See
Plätze 2500
Präsident Günther Lehner
Trainer Petr Hrachovec
Liga Handball Liga Austria
2014/15
Rang 1. Platz (Österreichischer Meister)
nat. Pokal Finale
Website www.hchard.at
Heim
Auswärts
Größte Erfolge
National Österreichischer Meister
Österreichischer Cupsieger

Der HC Hard ist ein österreichischer Handballklub aus Hard. Hard spielt gegenwärtig in der Handball Liga Austria (HLA). Das Herrenteam führt den Namen Alpla HC Hard. Heimstätte des Vereins ist seit 2005 die Sporthalle am See.[1] Sie ersetzte die viel zu kleine Halle in der Hauptschule Mittelweiherburg.

Geschichte

Bregenz Handball vs. Alpla HC Hard, 2015.

Als 1941 der 2009 verstorbene langjährige Chronist und Ehrenobmann Werner Greisner mit einer Einheit der deutschen Wehrmacht nach Hard verlegt wurde, traf sich alsbald jeden Mittwochnachmittag eine Militärmannschaft, um auf dem heutigen Trainingsplatz des FC Hard Großfeldhandball zu spielen.

Die Handballsektion des „SV Hard“ wurde schließlich 1946 gegründet. Noch im selben Jahr trat man mit zwei Herren- und einer Damenmannschaft am Meisterschaftsbetrieb im inzwischen gegründeten Vorarlberger Handball- und Faustballverband an. Trotz guter Ergebnisse in der Meisterschaft und dem Wechsel vom „SV Hard“ zum „TS Hard“ musste 1948 der Sportbetrieb wieder eingestellt werden, da mehrere Spielerinnen und Spieler ihren Wohnsitz (England, Schweiz und Deutschland) wechselten.

1972 wurde erneut eine Handballsektion, diesmal innerhalb des „ATSV Hard“, gegründet. Gespielt wurde nur noch Hallenhandball bzw. Kleinfeldhandball. 1976 errang die A-Jugend, nach diversen Vorarlberger Jugendmeisterschaften, bei den Staatsmeisterschaften den Titel „Österreichischer Meister“.

1981/82 gelang der Aufstieg in die 1. Internationale Bodenseeliga des Handballverbandes Württemberg

Aufgrund der ständigen Aufwärtsentwicklung im Harder Handballsport erfolgte 1986 die Trennung der Sektion Handball vom ATSV Hard. Die Gründung eines eigenständigen Vereins mit dem Namen „HC 86 Hard“ folgte daraus. Der „HC 86 Hard“ verpflichtete 1987 Zoran Kajasa, ehemaliger Weltmeister mit Jugoslawien. Kajasa war der erste Legionär im Vorarlberger Handballsport überhaupt.

Unter dem Trainer Zoltán Balogh stieg der HC Hard in der Saison 1997/98 in die höchste österreichische Spielklasse auf. In der Saison 2002/03 gewann der HC Hard (nach jeweils zwei dritten Plätzen) unter Trainer Frank Bergemann erstmals die österreichische Meisterschaft. Im April 2008 konnte der HC Hard den Einzug in das Finale des EHF Challenge Cup erreichen und musste sich mit einer Gesamtwertung von 54:47 gegen den UCM Sport Reșița geschlagen geben.[2] Zwischen der Saison 2010/11 und 2015/16 wurde die Mannschaft von Markus Burger trainiert. Seither ist Petr Hrachovec Coach der Harder.

Im Jahr 2012 gewann Alpla HC Hard seinen zweiten Meistertitel, im Finale wurde der Handballclub HIT Medalp Tirol - Innsbruck besiegt. Im Jahr 2013 standen die Vorarlberger im Finalduell der Wiener Mannschaft Handballclub Fivers Margareten gegenüber und konnten erneut den Titel erringen. In der darauffolgenden Saison 2013/14 gewannen der HC Hard zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Double aus ÖHB-Cup und Meistertitel. In beiden Fällen trat man wieder gegen die Fivers aus Wien an. In der Saison 2014/15 konnte der fünfte Meistertitel - davon der vierte in Serie - gegen den Lokalrivalen Bregenz Handball mit 2:0 in der Best of three Serie eingefahren werden.

Kader 2017/18

Nr. Name Nationalität Position im Team seit Vertrag bis Letzter Verein
1 Thomas Hurich Österreicher Tor 2016 2018[3] Union Leoben
16 Michael Pouget Österreicher Tor 2015 -- Eigene Jugend
32 Golub Doknić Montenegriner Tor 2011 2018[4] RK Kolubara
3 Konrad Wurst Österreicher Rückraum -- 2018 Eigene Jugend
5 Manuel Maier Österreicher Flügelspieler 2017 -- Eigene Jugend
6 Dominik Schmid Österreicher Rückraum Links 2015 2018[5] SG BBM Bietigheim
7 Luca Raschle Österreicher Flügelspieler 2009 2019[6] Eigene Jugend
9 Boris Zivkovic Österreicher Rückraum 2011 2021[7] Eigene Jugend
10 Frederic Wüstner Österreicher Rückraum 2012 2017[8] Bregenz Handball
11 Niklas Schiller Österreicher Rückraum 2017 -- Eigene Jugend
12 Risto Arnaudovski Kroate /Mazedonier Rückraum Mitte 2017 -- SC Ferlach
13 Marko Tanasković Serbe Rückraum 2010 2018[9] Smederevo
18 Paul Schwärzler Österreicher Rückraum 2017 -- Eigene Jugend
21 Michael Knauth Österreicher Flügelspieler 2008 2018[10] Bregenz Handball
22 Marcel Zech Österreicher Flügelspieler 2017 -- Eigene Jugend
24 Daniel Dicker Österreicher Rückraum 2014 2018[11] HSG Raiffeisen Bärnbach/Köflach
25 Mathias Maier Österreicher Flügelspieler 2013 -- Eigene Jugend
26 Lukas Herburger Österreicher Kreis 2013 2018[12] Eigene Jugend
27 Thomas Weber Österreicher Flügelspieler 2012 -- SG Handball West Wien
28 Gerald Zeiner Österreicher Rückraum 2013 2019[13] Union Leoben
35 Domagoj Surać Kroate Kreis 2016 2018[14] UHK Krems
Ivan Horvat Kroate Rückraum 2018 2018[15] SG Flensburg-Handewitt

Zugänge 2017/18

Nr. Name Nationalität Position ehemaliger Verein
5 Manuel Maier Österreicher Flügelspieler Eigene Jugend
11 Niklas Schiller Österreicher Rückraum Eigene Jugend
12 Risto Arnaudovski Kroate /Mazedonier Rückraum SC Ferlach
18 Paul Schwärzler Österreicher Rückraum Eigene Jugend
22 Marcel Zech Österreicher Rückraum Eigene Jugend
Ivan Horvat Kroate Rückraum SG Flensburg-Handewitt

Abgänge 2017/18

Name Nationalität Position aktueller Verein
Dilys Daugirdas Litauer Rückraum HC Hohenems
Andreas Hintner Österreicher Rückraum Karriereende
Felix Klötzel Deutscher Flügelspieler Handball Tirol
Roland Schlinger Österreicher Rückraum Karriereende

Erfolge

Handball Liga Austria

  • Meister (6): 2003, 2012, 2013, 2014, 2015, 2017

ÖHB-Cup

  • Pokalsieger (3): 2005, 2008, 2014

Bekannte ehemalige Spieler

  Commons: Alpla HC Hard  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Sporthalle am See (Memento vom 27. Mai 2015 im Internet Archive)
  2. Handball: HC Hard steht im Finale des Challenge Cups (Memento vom 11. Oktober 2014 im Internet Archive)
  3. Thomas Hurich bleibt in Hard. hchard.at, 29. März 2017, abgerufen am 29. März 2017.
  4. Golub Doknic bleibt beim Meister Hard. vol.at, 26. September 2013, abgerufen am 19. März 2016.
  5. Schmid kehrt nach Hard zurück. vol.at, abgerufen am 1. Januar 2016.
  6. Weiter ein Roter Teufel. hchard.at, 28. März 2017, abgerufen am 28. März 2017.
  7. „Bobo“ verlängert bis 2021. hchard.at, 24. Januar 2018, abgerufen am 24. Januar 2018.
  8. Frédéric Wüstner verlängert bei den Roten Teufeln. vol.at, 14. Mai 2016, abgerufen am 19. März 2017.
  9. Saison Nr. 8 für Tanaskovic. hchard.at, 12. April 2017, abgerufen am 12. April 2017.
  10. „Knauthi“ unser Jungteufel. hchard.at, 16. März 2017, abgerufen am 16. März 2017.
  11. Daniel Dicker verlängert. hchard.at, abgerufen am 19. März 2017.
  12. Lukas Herburger verlängert Vertrag in Hard. vol.at, 1. Februar 2016, abgerufen am 19. März 2017.
  13. „Geri“ verlängert in Hard. hchard.at, 21. März 2017, abgerufen am 21. März 2017.
  14. Domagoj Surac kommt. hchard.at, abgerufen am 22. März 2017.
  15. Neuzugang aus Flensburg. In: hchard.at. 12. Februar 2018, abgerufen am 12. Februar 2018.