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vom 04.01.2017, aktuelle Version,

Andreas Staribacher

Andreas Staribacher (* 7. Jänner 1957 in Wien) ist ein österreichischer Jurist und Wirtschaftsprüfer sowie gewesener Politiker (SPÖ).

Andreas Staribacher wurde als Sohn von Josef Staribacher, 1970–1983 Handelsminister, und als jüngerer Bruder von Wolfgang Staribacher geboren. Zunächst war er im Bankenbereich tätig, später in einer Wirtschaftsprüfungskanzlei. Ab 1984 machte er sich als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer selbständig.

Im April 1995 holte Franz Vranitzky Staribacher als Bundesminister für Finanzen in die Regierung. Nachdem die Bundesregierung Vranitzky IV, eine SPÖ-ÖVP-Koalition, Ende 1995 insbesondere an der Erstellung des Budgets gescheitert war, legte Staribacher sein Amt am 3. Jänner 1996 zurück.

Danach war Staribacher wieder als Steuerberater und Wirtschaftstreuhänder tätig und war unter anderem stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Wien AG. Seit Dezember 2003 ist Staribacher, der auf mehr als 20-jährige Flugerfahrung zurückblicken kann, auch als Kapitän für die Fluglinie "Niki" tätig.

Er ist Mehrheitsgesellschafter der "Labour Pool" Personalleasing GmbH[1], der Leiharbeitsfirma der Air-Berlin-Tochter "Niki"[2].

Staribacher ist Obmann des politischen Think Tanks "Arbeitsgemeinschaft für wissenschaftliche Wirtschaftspolitik" (WIWIPOL).

Einzelnachweise

  1. Firmen ABC, "Labour Pool" Personalleasing GmbH
  2. Die Presse „Niki“ leiht Piloten: Billig und flexibel

Literatur

  • Patrick Horvath, Peter Mooslechner, Andreas Staribacher (Hg.): Europäische Wirtschaftspolitik der Zukunft. Festschrift zum 70. Geburtstag von Ewald Nowotny. New Academic Press, Wien 2014.