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vom 04.01.2017, aktuelle Version,

Augstsee

Augstsee
Blick auf den Augstsee
Blick auf den Augstsee
Geographische Lage Loser, Totes Gebirge; Ausseerland, Steiermark
Zuflüsse keiner
Abfluss unterirdisch zum Altausseer SeeTraunDonauSchwarzes Meer
Orte in der Nähe Altaussee
Daten
Koordinaten 47° 39′ 49″ N, 13° 47′ 10″ O
Augstsee (Steiermark)
Augstsee

Höhe über Meeresspiegel 1643 m ü. A.
Fläche 2,3 haf5
Länge 310 mf6
Breite 125 mf7
Umfang 700 mf9

Besonderheiten

Karsee, Fischgewässer

Der Augstsee ist ein Bergsee am Loser im Ausseerland in der Steiermark, Österreich.

Er liegt in 1643 m ü. A. Höhe, etwa 1 km vom Bergrestaurant entfernt. Seine Größe beträgt etwa 300 x 125 m, und er ist um die 10 m tief. Er ist im Besitz der Österreichischen Bundesforste. Im Norden wird der See von der markanten Felspyramide des Atterkogels überragt.

Der See ist etwa 5 Monate im Jahr von einer Eisschicht bedeckt. Als einzige Pflanzen haben sich Wasserschlauchgewächse und Armleuchteralgen angesiedelt. Der See ist ein Fischgewässer,[1] in dem Gründlinge und Bachschmerlen leben.

Im Hochsommer kann sich das Wasser auf über 20 °C erwärmen und der See zum Baden genutzt werden. Er ist auch zum Tauchen geeignet.

Er liegt im Europaschutzgebiet Totes Gebirge mit Altausseer See (FFH/BSG, AT2243000/Nr. 35) und Naturschutzgebiet Totes Gebirge West (NSa 16 ).

2008 wurde der See als Kulisse für den Film Der letzte Tempelritter (erschienen 2011) mit Nicolas Cage gewählt.[2]

Literatur & Karten

  • Wolfgang Heitzmann: Salzkammergut mit Totem Gebirge und Dachstein: Höhenwege, Gipfeltouren, Klettersteige. Tour Nr. 45, S. 178–181. Neuausgabe Bruckmann Verlag, München 2002, ISBN 3-7654-3336-5.
  • Alpenvereinskarte Bl. 15/1 (Totes Gebirge - West), 1:25.000; Österreichischer Alpenverein 2014; ISBN 978-3-928777-29-2.
  Commons: Augstsee  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Tageslizenz Augstsee (52), Fischereigewässer Nr. 1422, Österreichische Bundesforste → Fischerei
  2. Filmstar Nicolas Cage für Dreh im Ausseerland. Krone.at vom 8. November 2008.