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vom 31.12.2019, aktuelle Version,

Brunn an der Wild

Brunn an der Wild
Wappen Österreichkarte
Wappen von Brunn an der Wild
Brunn an der Wild (Österreich)
Brunn an der Wild
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Horn
Kfz-Kennzeichen: HO
Fläche: 32,01 km²
Koordinaten: 48° 42′ N, 15° 31′ O
Höhe: 442 m ü. A.
Einwohner: 829 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 26 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3595
Vorwahl: 02989
Gemeindekennziffer: 3 11 02
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 4
3595 Brunn an der Wild
Website: www.brunn-wild.gv.at
Politik
Bürgermeisterin: Elisabeth Allram (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
12
3
12  3 
Insgesamt 15 Sitze
Lage von Brunn an der Wild im Bezirk Horn
AltenburgBrunn an der WildBurgschleinitz-KühnringDrosendorf-ZissersdorfEggenburgGars am KampGerasHornIrnfritz-MessernJaponsLangauMeiseldorfPerneggRöhrenbachRöschitzRosenburg-MoldSigmundsherbergSt. Bernhard-FrauenhofenStraning-GrafenbergWeitersfeldNiederösterreich Lage der Gemeinde Brunn an der Wild im Bezirk Horn (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Brunn an der Wild ist eine Gemeinde mit 829 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Horn in Niederösterreich.

Geografie

Geografische Lage

Das Straßendorf Brunn an der Wild liegt im Waldviertel in Niederösterreich, etwa elf Straßenkilometer westlich von Horn. Die Wild ist das nördlich und westlich anschließende Waldgebiet. Die Fläche der Gemeinde umfasst 32,03 Quadratkilometer. 27,47 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende zehn Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[1]):

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Atzelsdorf, Brunn an der Wild, Dappach, Dietmannsdorf, Frankenreith, Fürwald, Neukirchen, St. Marein, Waiden und Wutzendorf.

Eingemeindungen

Mit 1. Jänner 1968 wurden die Gemeinden Brunn an der Wild und Dappach zur Gemeinde Brunn an der Wild zusammengelegt.[2]

Nachbargemeinden

Ludweis-Aigen Irnfritz-Messern
Göpfritz an der Wild St. Bernhard-Frauenhofen
Röhrenbach

Geschichte

Das Gemeindegebiet war bereits in der Jungsteinzeit besiedelt.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Brunn an der Wild in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Katastralgemeinde Dappach wurde 1135 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, Dietmannsdorf an der Wild um 1180, Frankenreith 1252 und Neukirchen an der Wild 1076. Neukirchen an der Wild war in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts im Besitz der Grafen von Poigen und kam in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts an deren Zweigfamilie der Grafen von Poigen-Hohenburg-Wildberg. In Dietmannsdorf an der Wild befanden sich im 15. und 16. Jahrhundert Eisen- und Silberbetriebe.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahl von Brunn an der Wild sinkt seit vielen Jahren. War in den Jahren 1981 bis 1991 die Wanderungsbilanz stark negativ (−129), so sinkt derzeit die Bevölkerungszahl wegen einer negativen Geburtenbilanz.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Neukirchen an der Wild
Pfarrkirche St. Marein in Niederösterreich
Pfarrkirche Dietmannsdorf an der Wild
  • Katholische Pfarrkirche Neukirchen an der Wild hl. Martin: Die Kirche hat einen romanischen Turm und weitere romanische Mauerelemente, sowie einen gotischen Chor. Ihr freistehender Hochaltar stammt aus dem Jahr 1766. Die Pfarrkirche von St. Marein zur heiligen Maria ist eine ehemalige Wallfahrtskirche und dem Stift Altenburg inkorporiert. Es handelt sich um ein barockes Bauwerk auf teilweise gotischen Grundmauern. Der zur Pfarrkirche gehörende Pfarrhof mit Bauelementen aus dem 16. Jahrhundert ist das ehemalige Schloss Sumarein. Nördlich von Atzelsdorf befindet sich auf einem Felsen an der Taffa ein Steinturm aus dem Mittelalter. Es befindet sich ein sehr schöner und sehenswerter Friedhof im Ort.
  • Katholische Pfarrkirche St. Marein in Niederösterreich hl. Maria: Die ehemalige Wallfahrtskirche ist ein basilikaler Barockbau, der südseitig über gotischen Grundmauern errichtet wurde.
  • Katholische Pfarrkirche Dietmannsdorf an der Wild hl. Laurentius
  • In der Nähe St. Marein befindet sich als touristische Sehenswürdigkeiten das Schloss Greillenstein bzw. Stift Altenburg sowie das Alltagsmuseum in Neupölla. All diese Ausflugsziele lassen sich mit einer Radtour bequem besichtigen. Weiters verfügt St. Marein über ein öffentliches Bade-Biotop und ein Gasthaus mit gutbürgerlicher Küche.
Regelmäßige Veranstaltungen
  • Der traditionelle Adventmarkt in St. Marein am Hauptplatz findet jedes Jahr am letzten Novemberwochenende statt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Im Jahr 2010 gab es 77 land- und forstwirtschaftliche Betriebe, davon waren 41 Haupterwerbsbetriebe.[4] Im Produktionssektor beschäftigten vierzehn Betriebe 81 Arbeitnehmer, überwiegend mit der Herstellung von Waren. Der Dienstleistungssektor gab in 34 Betrieben 112 Menschen Arbeit (Stand 2011).[5][6]

Die Gemeinde Brunn an der Wild ist Mitglied der Kleinregion Taffa-Thaya-Wild.

Bildung

In der Gemeinde gibt es einen Kindergarten und eine Volksschule.[7]

Freizeit

Brunn an der Wild zeichnet sich durch vielfältige Freizeit- und Sportmöglichkeiten aus. In Dietmannsdorf, St. Marein und Brunn an der Wild befindet sich ein Badebiotop. 2003 wurde in Brunn die Freizeitanlage mit 2 Tennisplätzen, einem Fun-Court, einem Schwimmbiotop und einem Clubhaus errichtet.

Verkehr

  • Bahn: Brunn an der Wild hat keinen Bahn-Anschluss. Bahnhöfe in der Nähe befinden sich in Göpfritz an der Wild mit Verbindungen über die Franz-Josefs-Bahn nach Gmünd und Wien, sowie in Horn an der Kamptalbahn. Hier gibt es Verbindungen nach Sigmundsherberg an der Franz-Josefs-Bahn und nach Krems.[8]
  • Bus: Von der Gemeinde gibt es Busverbindungen nach Horn, Litschau, Waidhofen an der Thaya und Direktverbindungen nach Wien.[9]
  • Straße: Brunn an der Wild liegt am Kreuzungspunkt der Waldviertler Straße (B2) und der Gföhler Straße (B32).[10]

Politik

Bürgermeisterin der Gemeinde ist Elisabeth Allram. Sie hat das Amt im Herbst 2016 von ihrem Vorgänger Josef Gumpinger übernommen.

Im Gemeinderat gibt es bei insgesamt 15 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 25. Jänner 2015 folgende Mandatsverteilung: ÖVP 12, und SPÖ 3.[11]

Persönlichkeiten

  • Robert N. Braun (1914–2007), Allgemeinmediziner, Ehrenbürger und Ehrenringträger der Gemeinde
  Commons: Brunn an der Wild  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  2. Statistik Austria: Auflösungen bzw. Vereinigungen von Gemeinden ab 1945
  3. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Brunn an der Wild, Bevölkerungsentwicklung. Abgerufen am 16. September 2019.
  4. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Brunn an der Wild, Land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Abgerufen am 16. September 2019.
  5. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Brunn an der Wild, Arbeitsstätten. Abgerufen am 16. September 2019.
  6. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Brunn an der Wild, Beschäftigte. Abgerufen am 16. September 2019.
  7. Gemeinde Brunn an der Wild, Schule und Kindergarten. Abgerufen am 16. September 2019.
  8. OeBB Routenplaner. Abgerufen am 16. September 2019.
  9. OeBB, Stationsinformation, Brunn an der Wild. Abgerufen am 16. September 2019.
  10. OpenStreetMap, Brunn an der Wild. Abgerufen am 16. September 2019.
  11. Land Niederösterreich, Wahlen, Gemeinderat 2015, Brunn an der Wild. Abgerufen am 16. September 2019.