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vom 27.09.2017, aktuelle Version,

Cashpoint-Arena

Cashpoint-Arena
Blick auf die Westtribüne
Daten
Ort Altach, Österreich
Koordinaten 47° 21′ 13,1″ N,  38′ 13,9″ O
Eröffnung 1. Juni 1990 als Schnabelholz
Oberfläche Rasen
Kapazität 8.500
Spielfläche 105 × 68
Verein(e)

Die CASHPOINT Arena[1] (traditionell Schnabelholz) ist ein österreichisches Fußballstadion im vorarlbergischen Altach. Sie ist die Heimstätte des Fußball-Bundesligisten SCR Altach und hat ein Fassungsvermögen von 8500 Zuschauern, davon 3370 überdachte Sitzplätze.

Geschichte

Das Stadion wurde am 1. Juni 1990 unter dem Namen Schnabelholz offiziell eröffnet. 1998 wurde die Haupttribüne des Stadions komplett überdacht. Nach dem Wiederaufstieg in die Erste Liga 2004, die zweithöchste Spielklasse, wurde eine Flutlichtanlage aufgebaut, ein Jahr später ein VIP-Club errichtet. Nach dem Bundesligaaufstieg wurde am 28. Oktober 2006 gegen den SK Rapid Wien mit 8900 Besuchern ein bis heute gültiger Stadion-Rekord aufgestellt.

Da das Stadion nicht den Anforderung der Bundesliga entsprach, die überdachte 3000 Sitzplätze als zwingend ansieht, musste bis Anfang 2008 mit der Westtribüne eine zweite, größere Sitzplatztribüne mit knapp 2280 Plätzen errichtet werden. Zur Finanzierung des Projekts wurde das Schnabelholz bereits im Juni 2007 nach dem Hauptsponsor Cashpoint in Cashpoint-Arena umbenannt.

Verkehrsanbindung

Das Stadion liegt direkt an der Rheintal/Walgau Autobahn und wird von dieser durch die Abfahrt Altach-Götzis erschlossen. Von den Bahnhöfen Hohenems und Götzis fährt die Landbuslinie 22 direkt zum Stadion.

Umbau

Da ab der Saison 2015/16 eine Rasenheizung in der Bundesliga Pflicht ist, muss das Stadion ausgebaut werden. Dazu wird aber nicht nur die Rasenheizung eingebaut, zudem wird eine neue Flutlichtanlage installiert und beide Stehplatztribünen werden erneuert und überdacht. Außerdem werden neue Räume gebaut sowie der Haupteingang und die Kabinen erneuert. Sollte der SCR Altach sich für die UEFA Champions League oder UEFA Europa League qualifizieren, muss das Stadion für internationale Spiele zugelassen sein. Da das Stadion in der kommenden Saison eine Baustelle sein wird, muss der SCRA vorübergehend in ein anderes Stadion übersiedeln. Im Ausland, Rheinparkstadion Vaduz oder AFG Arena St. Gallen, dürfen die Altacher laut FIFA-Reglement nicht antreten. Nahe für den Verein wäre Tivoli-Neu in Innsbruck, was jedoch ein finanzielles Minusgeschäft werden könnte. Im ÖFB-Cup oder in der Bundesliga müsste der Verein in das Casino-Stadion (Bregenz), das Stadion Birkenwiese in Dornbirn oder das Reichshofstadion in Lustenau ausweichen.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. https://www.scra.at/verein/stadion/