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vom 13.04.2017, aktuelle Version,

Cornelia Vospernik

Cornelia Vospernik (2013)

Cornelia Vospernik (* 1969 in Villach) ist eine österreichische Fernsehjournalistin und seit Anfang 2011 ORF-eins-Nachrichtenchefin.

Leben

Vospernik wuchs zweisprachig auf (deutsch, slowenisch) und besuchte das Bundesgymnasium für Slowenen in Klagenfurt. Nachdem sie das United World College in Duino bei Triest besucht hatte, begann sie ein Dolmetschstudium für Slowenisch und Italienisch in Graz, das sie 1994 mit dem Magister abschloss.

Schon mit 15 Jahren begann sie ihre ORF-Karriere in der slowenischen Abteilung des ORF-Landesstudios Kärnten und arbeitete auch während ihres gesamten Studiums immer wieder für den ORF. 1996 wechselte sie in die Redaktion der Zeit im Bild nach Wien, nachdem sie als Redakteurin des Aktuellen Dienstes des ORF-Landesstudios Kärnten tätig gewesen war. Seit 1999 moderierte sie auch die Spät-ZiB. Ab 2000 leitete sie zwei Jahre das Korrespondentenbüro in London. Anschließend war sie Redakteurin der ORF-Hauptabteilung Information und zeitweise als Moderatorin von ZiB-Sendungen bzw. des Weltjournals zu sehen. Daran anschließend, von Anfang 2007 bis Ende 2010, leitete sie das ORF-Korrespondentenbüro für die Volksrepublik China und den fernöstlichen Raum in Peking. Seit Anfang 2011 ist Vospernik ORF-eins-Nachrichtenchefin.

Neben ihrer Arbeit am ORF arbeitet Cornelia Vospernik weiterhin in ihrem Beruf als Dolmetscherin, zudem ist sie als Übersetzerin und Lehrbeauftragte an der Universität Graz tätig.

2008 veröffentlichte Cornelia Vospernik das Buch China Live: Alltagsleben zwischen Tradition und Hightech (Verlag Kremayr & Scheriau KG, Wien), in dem sie die Disparitäten der gegenwärtigen Entwicklung Chinas beleuchtet.

2009 wurde sie mit dem Concordia-Preis in der Kategorie Pressefreiheit für ihre unerschrockenen und mutigen Berichte aus China ausgezeichnet.[1] Im Jahr 2010 wurde sie zusammen mit Susanne Scholl Außenpolitik-Journalistin des Jahres.[2]

2010 erhielt sie den Felix-Ermacora-Pressepreis für ihre Berichte über Menschenrechtsverletzungen in China.[3]

Seit 8. Jänner 2014 präsentiert sie als Nachfolgerin von Eugen Freund das Weltjournal.[4]

Einzelnachweise

  1. Die Preisträgerinnen 2008, Presseclub Concordia.
  2. Chefredakteur Herbert Lackner ist der Journalist des Jahres, derstandard.at, 15. Dez. 2009.
  3. Felix Ermacora Menschenrechtspreis 2010 an Shirin Ebadi, Pressepreis an Cornelia Vospernik. OTS – Originaltext-Service, 15. Juni 2010, abgerufen am 9. Januar 2014.
  4. ORF-„Weltjournal“: Cornelia Vospernik beerbt Eugen Freund. In: derstandard.at. 3. Dezember 2013, abgerufen am 9. Januar 2014.
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