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vom 17.10.2019, aktuelle Version,

Dimbach (Oberösterreich)

Marktgemeinde
Dimbach
Wappen Österreichkarte
Wappen von Dimbach
Dimbach (Oberösterreich) (Österreich)
Dimbach (Oberösterreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Perg
Kfz-Kennzeichen: PE
Fläche: 31,27 km²
Koordinaten: 48° 18′ N, 14° 55′ O
Höhe: 680 m ü. A.
Einwohner: 991 (1. Jän. 2019)
Postleitzahl: 4371
Vorwahl: 07260
Gemeindekennziffer: 4 11 04
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dimbach 2
4371 Dimbach
Website: www.dimbach.at
Politik
Bürgermeister: Andreas Fenster (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(13 Mitglieder)
9
4
9  4 
Insgesamt 13 Sitze
Lage von Dimbach im Bezirk Perg
Allerheiligen im MühlkreisArbingBad KreuzenBaumgartenbergDimbachGreinKatsdorfKlamLangensteinLuftenberg an der DonauMauthausenMitterkirchen im MachlandMünzbachNaarn im MachlandePabneukirchenPergRechbergRied in der RiedmarkSt. Georgen am WaldeSt. Georgen an der GusenSt. Nikola an der DonauSt. Thomas am BlasensteinSaxenSchwertbergWaldhausen im StrudengauWindhaag bei PergOberösterreich Lage der Gemeinde Dimbach (Oberösterreich) im Bezirk Perg (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Pfarrkirche Dimbach
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Dimbach ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Perg im Mühlviertel mit 991 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019). Die Gemeinde im Gerichtsbezirk Perg befindet sich etwa 27 km östlich der Bezirkshauptstadt Perg an der Grenze zum Bundesland Niederösterreich.

Geografie

Dimbach liegt auf 680 m Höhe im Mühlviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,5 km, von West nach Ost 8,4 km. Die Gesamtfläche beträgt 31,3 km², 43,8 % der Fläche sind bewaldet, 52,4 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende Ortsteile (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[1]):

  • Dimbach (303)
  • Dimbachreith (99)
  • Gassen (199)
  • Großerlau (187) samt Erlau
  • Hornberg (49) samt Grammersdorf
  • Kleinerlau (74)
  • Vorderdimbach (80)

Nachbargemeinden

Pabneukirchen St.Georgen
Dorfstetten (Niederösterreich)
Bad Kreuzen Waldhausen

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens:

„In Rot ein silberner Wellenbalken, darin ein silberner, schwarz bewehrter, schwimmender Schwan.“

Die Gemeindefarben sind: Grün-Weiß-Rot.

Geschichte

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern (Awarenmark) liegend, gehörte Dimbach seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Die erste bekannte urkundliche Erwähnung erfolgte in einer im Stift Waldhausen aufgefundenen Urkunde aus dem Jahr 1140. Dort wurde der Ort Dinninpach als reichdotierte Pfarre genannt. 1147 wurde Dinninpach dem neu gegründeten Stift unterstellt. Sowohl der Dimbach als auch die Siedlung Dimbach leiten ihren Namen vom Familiennamen Dünn her, im 14. Jahrhundert war vom Dumpach und von der Dünnpecker Pfarre die Rede. 1420 und 1436 war Dimbach Opfer von Hussitenüberfällen.

Seit 1490 wird Dimbach dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. 1511 gewährte Kaiser Maximilian I. dem Ort Marktrechte und 1572 Kaiser Maximilian II. das Recht zur Führung eines Marktwappens.[2] Während der Napoleonischen Kriege war der Dimbach mehrfach besetzt.

Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum „Gau Oberdonau“. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. 1945 lag Dimbach kurze Zeit in der amerikanischen und ab 9. Mai 1945 bis 1955 in der sowjetischen Besatzungszone.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1118 Einwohner, 2001 dann 1103 Einwohner.

Politik

Der Gemeinderat hat insgesamt 13 Mitglieder.

Bürgermeister
  • 1996–2019 Josef Wiesinger (ÖVP)[3]
  • seit 2019 Andreas Fenster (ÖVP)[4]

Bürgermeister war ab Juni 1996 Josef Wiesinger. Am 16. Oktober 2019 wurde Andreas Fenster zu seinem Nachfolger gewählt.[3][4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Literatur

  • Marktgemeinde Dimbach (Hrsg.): Dimbach: Geschichte und Geschichten, anlässlich des Jubiläums 500 Jahre Marktrecht. Dimbach 2011. (Inhaltsverzeichnis als PDF[5])
  Commons: Dimbach (Oberösterreich)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  2. Die Geschichte Dimbachs, in: Webpräsenz der Marktgemeinde Dimbach
  3. 1 2 Dimbach: Bürgermeister-Wechsel nach 23 Jahren. 17. September 2019, abgerufen am 17. September 2019.
  4. 1 2 Bürgermeisterwechsel. In: dimbach.at. Abgerufen am 17. Oktober 2019.
  5. Dimbach: Inhaltsverzeichnis als PDF