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vom 17.04.2016, aktuelle Version,

Elisabeth Grossmann

Elisabeth Grossmann 2014
Elisabeth Grossmann (2006)

Elisabeth Grossmann (* 25. November 1968 in Graz) ist eine österreichische Politikerin und seit Jänner 2013 Abgeordnete zum Nationalrat der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ). Sie war bereits von 2002 bis September 2009 Abgeordnete zum Nationalrat. Von September 2009 bis Jänner 2013 war sie Mitglied der steirischen Landesregierung Voves II und Landesrätin für Jugend, Familie, Bildung und Frauen.[1] Am 21. Jänner 2013 wurde Michael Schickhofer an Ihrer Stelle Landesrat, er wechselte aus dem Nationalrat. Am 29. Jänner 2013 wechselte Grossmann zurück in den Nationalrat.[2]

Karriere

Grossmann besuchte in Graz die Schule und studierte nach der Matura an der Karl-Franzens-Universität Graz Rechtswissenschaften, die sie mit dem Magister iuris 1997 abschloss. 1997 wurde sie stellvertretende Bezirksvorsitzende der Jungen Generation im Bezirk Voitsberg. Nach dem Gerichtspraktikum am Oberlandesgericht Graz wurde sie 2000 Geschäftsführerin der Frauenplattform im Bezirk Voitsberg. Ab 20. Dezember 2002 war sie Abgeordnete im Nationalrat. 2003 wurde Grossmann stellvertretende Bezirksparteivorsitzende der SPÖ Voitsberg und Bezirksfrauenvorsitzende der SPÖ Voitsberg seit 2003. 2004 wurde sie Ortsparteivorsitzende der SPÖ in der Marktgemeinde Edelschrott, wo sie seit 2005 auch Mitglied des Gemeinderates ist. Kinder- und Jugendsprecherin der SPÖ war sie von 2004 bis 2007. Seit 2007 war sie Europasprecherin der SPÖ und stellvertretende Landesparteivorsitzende der SPÖ Steiermark und seit 7. November 2007 stellvertretende Klubvorsitzende im SPÖ-Parlamentsklub.

Im September 2009 wurde Elisabeth Grossmann designiertes Mitglied der Landesregierung und übernahm am 22. September 2009 von Landesrätin Bettina Vollath die Agenden für Bildung, Jugend, Frauen und Familien. Vollath erhielt hingegen die Kulturagenden und das Gesundheitswesen von den scheidenden Landesräten Helmut Hirt und Kurt Flecker.[3] Im Nationalrat folgte ihr die Oststeirerin Sonja Steßl-Mühlbacher als Abgeordnete nach. Auch in der Landesregierung Voves II war Elisabeth Grossmann seit dem 21. Oktober 2010 wieder als Landesrätin für Bildung, Jugend, Frauen und Familie zuständig.

Nach einer Regierungsumbildung, am 21. Januar 2013, schied Grossmann aus der Landesregierung aus. Sie wechselte Ende Januar 2013 zurück in den Nationalrat.

Privates

Elisabeth Grossmann ist alleinerziehend und hat zwei Söhne, Daniel (* 1988) und Alexander (* 1995).

Quellen

Einzelnachweise

  1. http://steiermark.orf.at/stories/388516/
  2. http://steiermark.orf.at/news/stories/2568073/
  3. SPÖ-Spitze fixiert Regierungsumbildung ORF-Steiermark vom 8. September 2009