unbekannter Gast
vom 09.05.2017, aktuelle Version,

Eurovision Young Musicians 2010

Der Eurovision Young Musicians 2010 war die 15. Ausgabe des Eurovision Young Musicians. Der Wettbewerb fand auf dem Rathausplatz in Wien am 14. Mai 2010 statt. Dieses war gleichzeitig das Eröffnungskonzert der Wiener Festwochen.

Sieger des Wettbewerbes war die Flötistin Eva-Nina Kozmus aus Slowenien. Sie gewann ein Meisterklassenstipendium. Die drei Erstplatzierten erhielten einen Geldpreis und eine Trophäe “Eurovision Young Musicians”.

Semi-Finale

Das Semi-Finale fand am 8. und 9. Mai im Funkhaus Wien statt. Es war nur für geladene Zuhörer besuchbar, konnte aber auch von der Öffentlichkeit über einen Stream auf der Homepage der Eurovision Young Musicians verfolgt werden.

Samstag 8. Mai 2010

Startnummer Land Künstler/-in Alter Instrument Ergebnis
01 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Peter Moore 14 Posaune Ausgeschieden
02 Zypern Republik Zypern Lambis Pavlou 14 Klavier Ausgeschieden
03 Rumänien Rumänien Ştefan Cazacu 16 Cello Ausgeschieden
04 Slowenien Slowenien Eva-Nina Kozmus 16 Querflöte Finale
05 Deutschland Deutschland Hayrapet Arakelyan 18 Saxophon Finale
06 Russland Russland Daniil Trifonov 19 Piano Finale
07 Schweden Schweden Mattias Hanskov Palm 17 Kontrabass Ausgeschieden
08 Niederlande Niederlande Dana Zemtsov 17 Bratsche Ausgeschieden

Sonntag, 9. Mai 2010

Startnummer Land Künstler/-in Alter Instrument Ergebnis
09 Osterreich Österreich Marie-Christine Klettner 17 Violine Ausgeschieden
10 Griechenland Griechenland Konstantinos Destounis 19 Klavier Ausgeschieden
11 Weissrussland 1995 Weißrussland Ivan Karizna 18 Cello Finale
12 Tschechien Tschechien Lukáš Dittrich 18 Klarinette Ausgeschieden
13 Norwegen Norwegen Guro Kleven Hagen 15 Violine Finale
14 Polen Polen Bartosz Głowacki 18 Akkordeon Finale
15 Kroatien Kroatien Filip Merčep 18 Marimbaphon Finale

Jury

  1. Werner Hink (Österreich) (Violine) (Jury-Leitung)
  2. Ranko Markovic (Österreich) (Leitung des Konservatoriums Wien Privatuniversität / Klavier)
  3. Aleksandar Markovic (Österreich) (Dirigent)
  4. Ingela Øien (Norwegen) (Flöte)
  5. Hüseyin Sermet (Türkei) (Komponist/Klavier)

Finale

Das Finale fand am Freitag, dem 14. Mai 2010 am Wiener Rathausplatzt vor rund 45.000 Menschen statt. Die Teilnehmer wurden von einer Fachjury bewertet, welche von Péter Eötvös geleitet wurde.

Begleitet wurden die Finalisten vom Radio-Symphonieorchester Wien unter Leitung von Cornelius Meister.

Startnummer Land Künstler/-in Alter Instrument Stück Platzierung
01 Kroatien Kroatien Filip Merčep 18 Marimbaphon Emmanuel Séjourné: Konzert für Marimbaphon und Streichorchester II. rythmique, energique
02 Norwegen Norwegen Guro Kleven-Hagen 16 Violine Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Violinkonzert D-Dur op. 35 2. Platz
03 Polen Polen Bartosz Głowacki 17 Akkordeon Mikołaj Majkusiak: Konzert „Classico“ für Akkordeon und Sinfonieorchester, Lento drammatico, Allegro ben ritmico
04 Deutschland Deutschland Hayrapet Arakelyan 19 Saxophon François Borne: Fantaisie brillante pour flûte et piano nach Motiven aus Carmen
05 Weissrussland 1995 Weißrussland Ivan Karizna 18 Cello Joseph Haydn: Cellokonzert Nr.1 in C-Dur, 3. Satz Allegro molto
06 Slowenien Slowenien Eva-Nina Kozmus 16 Querflöte Jacques Ibert: Konzert für Flöte, 3. Satz Allegro scherzando 1. Platz
07 Russland Russland Daniil Trifonov 19 Klavier Frédéric Chopin: Grande Polonaise Brillante précédé d’un Andante spianato, G-Dur u. Es-Dur, Opus 22 3. Platz

Jury

  1. Péter Eötvös (Ungarn) (Komponist/Dirigent)
  2. Werner Hink (Österreich) (Violine)
  3. Alexei Ogrintchouk (Russland) (Oboe)
  4. Cristina Ortiz (Brasilien) (Klavier)
  5. Ben Pateman (Vereinigtes Königreich) (Flöte)

Fernsehübertragung

2010 wurde der Wettbewerb in 15 Länder übertragen.

Land Sender
Osterreich Österreich ORF
Deutschland Deutschland WDR
Griechenland Griechenland ERT
Niederlande Niederlande NPS
Norwegen Norwegen NRK
Polen Polen TVP
Rumänien Rumänien TVR
Russland Russland KTVC
Slowenien Slowenien RTVSLO
Schweden Schweden SVT
Tschechien Tschechien CT
Ukraine Ukraine NTU
Weissrussland 1995 Weißrussland BTRC
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich BBC
Zypern Republik Zypern CYBC